Studium Therapeutische Berufe

Therapeutische Berufe studieren

Es gibt zwei Studienmöglichkeiten für die therapeutischen Berufe. Allgemeiner Maschinenbau, Technik und Ingenieurwesen, Universitätsstudium. Das BTB Bildungswerk für therapeutische Berufe.

Behandlungen

Charakteristisch für diesen Studiengang ist, dass es in allen Studiengängen darum geht, Menschen bei der Gesunderhaltung oder -erneuerung zu unterstützen. Neben spezifischem therapeutischem und medizinischem Wissen werden den Studenten oft auch psychologische sowie rechtliche und soziale Grundkenntnisse vermittelt. In der interdisziplinären Heilkunde geht es um Vorbeugung, Heilung und Rehabilitierung.

Darüber hinaus werden den Studenten Grundkenntnisse in den Bereichen Unternehmensführung sowie fachspezifische Betriebswirtschaft und Informatik vermittelt. Die Logopädie (Logopädie), die klinische Sprachwissenschaft und die Pathologistik befassen sich mit der Therapie von Hör-, Stimm-, Sprach- und Schluckbeschwerden, z.B. Sprachenerwerb bei Kindern oder nach einem Schlaganfall. Zur Unterstützung kranker oder behinderter Menschen bei der Mobilisierung ihrer (Rest-)Kräfte oder bei der Integration in den Alltag und die Arbeitswelt werden in der Beschäftigungstherapie vielfältige ergotherapeutische Verfahren eingesetzt.

Der Schwerpunkt der Krankengymnastik liegt in der Vorbeugung, Betreuung und Behandlung von Funktions- und Funktionsstörungen des Skeletts. Mit Hilfe der Muskeltherapie werden Patienten durch das Anhören von nach ihrer Diagnose ausgesuchter Literatur (passive Musiktherapie) und durch die Verwendung von musikalischen Ausdrucksmitteln (aktive Musiktherapie), z.B. mit Perkussions- oder Orff-Instrumenten, kranken Menschen und Menschen mit Behinderungen, therapiert. Es gibt zwei Möglichkeiten des dualen Studiums für die therapeutischen Berufe.

Darüber hinaus haben die Länder die Moeglichkeit, universitaere Studiengaenge in den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie zu errichten, die zu einer versuchsweisen Grundqualifikation fuehren. Absolventen eines dieser Fächer können dann die Berufstitel tragen - z.B. Physiotherapeut oder Ergotherapeut - und haben zugleich einen Bachelor-Abschluss erlangt. Mit diesen Studiengängen wird das breite Angebot der Berufsschulausbildung in einigen Therapiethemen ergänzt. Bis zu drei Praktikumsplätze sind im Studium verpflichtend.

Die Dauer beträgt zwischen sechs und drei Monate (Praxissemester) und ist in der Regel mit einer Therapiepraxis verbunden. Im Bachelorstudium finden in allen Therapiestudiengängen die biomedizinischen, diagnostischen und therapiebegleitenden Grundausbildungen statt. Hierzu zählen beispielsweise Module in unterschiedlichen physiologischen und medizinschen Bereichen sowie in grundlegenden musikwissenschaftlichen und bildenden Kunstfächern und deren therapeutische Anwendungen in Musik- und Kunsttherapiekursen.

Die psychologischen, neurologischen, sprachlichen und audiologisch-phoniatrischen Untersuchungen belegen die ersten Halbjahre der Sprachtherapiekurse. So kommt in der Bewegungstherapie beispielsweise das Selbstbewusstsein für Musiktherapeuten und die Betreuung hinzu, in der Bewegungstherapie die kunsttheoretische. Bei der Sprach-, Arbeits- und Physiotherapie gibt es unter anderem das Prinzip des Doppelstudiums, bei dem die Berufsschulausbildung in einem korrespondierenden Fachbereich und ein fachhochschulisches Grundstudium parallelisiert und miteinander verknüpft werden; in einigen Fällen ist jedoch auch zu Beginn des Studiums eine absolvierte Grundausbildung in einem korrespondierenden Fachbereich erforderlich.

In den Studiengängen der Kunsttherapie benötigt man neben dem Abitur auch einen entsprechenden Eignungsnachweis, z.B. eine abgeschlossene Eingangsprüfung. Nichtmedizinische Therapeuten betreuen in der Regel die Kranken und Behinderten auf der Grundlage einer ärztlichen Verschreibung selbständig mit den Verfahren ihres Fachgebietes. Die Mitarbeiter sind in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Gesundheitsausbildungseinrichtungen und freiberuflich/unabhängig oder in der eigenen Arztpraxis tätig.

Auch in diesem Bereich gibt es einige Master-Studiengänge für erfahrene Berufstätige, die zumeist kostenpflichtig sind.

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