Studium nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung studieren

Den richtigen Studiengang für Ihre Ausbildung suchen Jeder, der nach seiner Ausbildung merkt, dass er noch lernen will, ist nicht allein. Einer der Gründe dafür ist, dass ein Studium nicht nur die Karrierechancen verbessert, sondern in der Praxis auch zu einem höheren Lohn führt. Manchmal steht hinter der Vorstellung, nach der Ausbildung zu lernen, der Wille zu einem ganz anderen Karriereziel.

Aber ist ein Studium nach der Ausbildung überhaupt noch zeitgemäß? Welcher Ausbildungsgang ist für welche Ausbildung geeignet? Hat ein Studium nach der Ausbildung überhaupt noch Sinn? Es ist immer von Ihren individuellen und fachlichen Zielsetzungen abhängig, ob es Sinn macht, nach der Ausbildung zu studieren. Das Studium kann nützlich sein, da es dir ganz andere menschliche und berufliche Kompetenzen beibringt als das Training.

Darüber hinaus ist ein Studium in der Praxis meist unverzichtbar, wenn Sie eine leitende Position suchen. Vor der Entscheidung für ein Studium sollten Sie sich jedoch darüber im klaren sein, dass Sie in der Praxis in der Praxis in der Regel kein Honorar verdienen und daher zunächst etwas zurücklegen müssen. ¿Wie kann ich nach meiner Ausbildung den richtigen Studiengang finden?

Es ist nicht so einfach, den richtigen Weg zu wählen. Allein in Deutschland können Sie aus mehr als 15.000 Studiengängen wählen. Einen guten Überblick können Sie sich mit Hilfe von Kursdatenbanken wie dem Universitätskompass verschaffen. Auf dem Online-Auswerteportal StudyCheck.de findet sich eine Datenbank der Lehrveranstaltungen in Verbindung mit Berichten von Studierenden und Absolventinnen.

Sie beurteilen die verschiedenen Universitäten nach einer Vielzahl von Merkmalen und erarbeiten so ein Ranking der besten Universitäten für die verschiedenen Fachgebiete. Ein wichtiger Punkt, den sich die ehemaligen Auszubildenden gleich zu Beginn ihrer Ausbildungswahl fragen sollten, ist: Möchte ich ein zu meiner Ausbildung passenderes Studienfach erlernen oder würde ich lieber etwas ganz anderes machen?

Mit der Beantwortung dieser Fragestellung können die Möglichkeiten der Ausbildung erheblich eingeschränkt werden. Welche Studien sind für welche Ausbildung geeignet? So kommen beispielsweise bei Akademikern in einem Kaufmannsberuf vor allem Wirtschaftsstudiengänge in Erwägung. Für Geschäftsleute sind auch diverse Managementkurse von Interesse. Jeder, der hingegen eine Ausbildung zum Schneider absolviert hat, kann Textilgestaltung oder Bühnen- und Kostümdesign erlernen.

Absolventinnen und Absolventen von technischen Ausbildungsberufen wie Mechatronikerinnen und -techniker oder Elektrotechnikerinnen können ihr Ingenieurstudium weiterführen. Wenn Sie ein Fach im Zusammenhang mit Ihrer Ausbildung studieren, können Sie sich möglicherweise auch das Wissen aus Ihrer bisherigen Ausbildung auf Ihrem Konto gutschreiben und erhalten. Diejenigen, die sich während ihrer Ausbildung nicht mit ihrem Berufsstand identifiziert haben, haben die Chance, sich durch ein Studium neu zu orientieren.

Falls Sie keine Ahnung haben, was Sie lernen möchten, können Sie einen Orientierungs-Test machen, der Ihnen Kurse zeigt, die Ihren Vorlieben und Fähigkeiten am besten gerecht werden. In den meisten Fällen werden solche Prüfungen von den Bundesländern, aber auch von vielen Universitäten selbst im Netz angeboten. Auch bei der Wahl des Studiums können Ihnen Freundinnen und Kollegen helfen, da sie Sie sehr gut verstehen und Ihnen Hinweise darauf liefern können, wo Ihre Stärke liegt.

Darüber hinaus geben Schnuppertage oder Infoveranstaltungen an den Universitäten Einblicke in viele Themen. Auf diese Weise können Sie sich einen ersten Überblick über mehrere Studiengänge verschaffen, ohne sich dafür anmelden zu müssen. Zahlreiche frühere Praktikanten haben Angst vor einem Studienbeginn nach der Ausbildung, weil sie die wirtschaftlichen Verluste befürchten.

Weil sie mit Beginn ihres Studienaufenthalts oft aus dem Berufsleben ausscheiden und die reguläre Gehaltsabrechnung nicht mehr notwendig ist. Inzwischen gibt es aber auch eine Vielzahl von Studienangeboten für Erwerbstätige, die auf ihre Arbeit und ihr Einkommen nicht mehr verzichten können oder wollen. In einem Fernkurs zum Beispiel lernen Sie neben Ihrem Berufsleben an Ihrem Arbeitsplatz zu Hause.

Weil Sie nicht an Anwesenheitstermine und -vorträge verpflichtet sind, sondern selbst bestimmen können, wann und wo Sie mitmachen. Ein weiteres Angebot ist ein Teilzeitstudium während der Arbeitszeit. Sie orientieren sich an den Lebensbedingungen der Erwerbstätigen. Vor der Entscheidung für ein Teilzeitstudium sollten Sie jedoch beachten, dass dies wesentlich anspruchsvoller ist als ein Ganztagsstudium und ein hohes Maß an Fachdisziplin voraussetzt.

Weitere Infos zum Teilzeitstudium finden Sie auch hier.

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