Studium nach Ausbildung Steuer

Ausbildung nach der Ausbildung Steuern

Einführungsschulung: Steuerbescheide auf vorläufigen Status prüfen! "Um etwas "abziehen zu können", muss zunächst eine Steuer entstehen. Erfolgt nach einer bereits abgeschlossenen Ausbildung - z.B. einem Studium nach einer Lehre.

Studiengebühren nach der Ausbildung sind einkommensbezogene Ausgaben.

Nach Ansicht des Bundesfinanzhofes sind die Studienkosten nach Abschluss der Ausbildung einkommensbezogene Auslagen. Die Entscheidung entscheidet jedoch nicht über die Ausgaben für Erststudien und Grundausbildung. Nach 12 Nr. 5 StG sind Ausgaben für die berufliche Grundbildung und für ein erstes Studium nicht als einkommensbezogene Ausgaben abzugsfähig. Seit 2004 ist diese Verordnung in Kraft. Auch die Steuerbehörden betrachten ein Studium nach der Ausbildung als Erstabschluss.

Erst wenn ein anderer Studiengang bereits mit Erfolg beendet wurde, erkennen die Steuerbehörden einen zweiten Studiengang an und erlauben den Abzug von einkommensbezogenen Aufwendungen. Jeder, der bereits eine abgeschlossene Ausbildung hat, kann die Ausgaben für eine zweite Ausbildung - ob Ausbildung oder Studium - als einkommensbezogene Ausgaben in Abzug bringen (Urteil BFH vom 18. Juni 2009, Ref. VI R 14/07).

Der BFH hat jedoch nicht geprüft, ob das Verbot des Abzugs von einkommensabhängigen Aufwendungen in 12 Nr. 5 Escort. 5 Stock. GG überhaupt verfassungskonform ist. Der Kläger hatte sich im Einzelfall zunächst zum Buchhändler ausgebildet, dann ein Sonderschulstudium aufgenommen und aufgegeben, bevor er endlich ein Lehramt absolvierte. Das BFH hat die Aufwendungen als erwartete ertragsbezogene Aufwendungen anerkannt.

Dagegen hatten das Fiskus und das niedersächsische Fiskalgericht nur einen Sonderabzug von 4000 EUR angenommen. Sonderhefte oder Werbekosten: Was ist billiger? Begründung: Im Unterschied zu den ertragsabhängigen Aufwendungen können Sie Sonderaufwendungen nicht als Verluste in Folgejahren vorzutragen. Folge: Wenn ein Studierender während seiner Ausbildung kein oder nur ein geringes Einkommen hat (maximal bis zum Grundbetrag von 7.834 EUR im Jahr 2009), werden die Studiengebühren auch in den Folgejahren keinen steuermindernden Effekt haben.

Dies reduziert die Steuerlast in den ersten Jahren der Arbeit nach dem Studium. Im Einzelfall ist der Abzug von Sonderausgaben jedoch vorteilhafter. Dies ist der Falle, wenn das eigene Einkommen während des Studienaufenthalts das Grundgehalt übersteigt, Sie aber nur einkommensbezogene Ausgaben unterhalb der Kostenpauschale von 920 E haben. Du solltest immer eine Erklärung einreichen.

Wenn Ihr Einkommen während des Studienaufenthalts hinreichend hoch ist, können Sie Ihre Studiengebühren als einkommensbezogene Ausgaben in Anhang N einfordern. Die Anerkennung dieser Aufwendungen durch das Steueramt erfolgt auf der Grundlage des Urteils VI R 14/07 des BFH. Wenn Sie während des Studienverlaufs kein oder nur geringes Einkommen verdienen, sollten Sie eine Verlustbestimmung einreichen. Die Steuerabzugsfrage für die Ausgaben eines klassisches Hauptstudiums - d.h. den Beginn eines Studiengangs nach dem Abi - und der Grundausbildung ist noch nicht klärt.

Dabei geht es um den Abzug von Werbekosten für eine erste Studie (FG Niedersachsen, Az. 1 K 405/05) und für die erste berufliche Ausbildung (FG Saarland, Az. 2 K 357/05). Diejenigen, die solche Ausgaben haben, sollten sie in ihrer Erklärung als einkommensbezogene Ausgaben in Anhang N einfordern. Wenn das Steueramt diese Aufwendungen nicht anerkennt, sollten Sie Widerspruch erheben und auf die Musterprozesse zurueckgreifen.

Nur wenn das BFH damit umgeht, muss das Steueramt das Verfahren ruhig aussprechen.

Mehr zum Thema