Studieren mit Abgeschlossener Ausbildung

Lernen mit abgeschlossener Ausbildung

nur eine abgeschlossene Ausbildung und zwei Jahre Berufserfahrung. Aber welche Möglichkeiten gibt es, bei einem berufsbegleitenden Abitur zu studieren? Auch andere Qualifikationen ermöglichen die Zulassung zum Studium. Sie haben Ihre Ausbildung im Tourismus noch nicht abgeschlossen? In ganz Deutschland können qualifizierte Personen ohne Schulabschluss studieren.

Voraussetzung für ein Abiturstudium ohne Abschlussprüfung

Ob Sie ein Studiengang ohne Schulabschluss beginnen können, sehen Sie hier. Klasse A (nach 37 HmbHG): Berufsqualifizierte Personen, die sich weitergebildet haben, erwerben die allgemeinbildende Hochschulreife und sind damit Schulabgängern ebenbürtig. Dazu gehören in erster Linie Handwerksmeister und Betriebswirte, aber auch andere Weiterbildungsabschlüsse nach dem Bundesberufsbildungsgesetz oder dem Handwerksgesetz.

Dazu gehören auch die Mehrzahl der beruflichen Schulabschlüsse oder vergleichbaren Weiterbildungsabschlüsse für Gesundheits- und Pflegeberufe sowie Befähigungsnachweise nach der Schiffsführerschein-Ausbildungsverordnung. Darüber hinaus ist die Beteiligung an einem Beratergespräch an der Universität vor Studienbeginn Voraussetzung. Klasse B (gemäß 38 HmbHG): Berufsqualifizierte Personen mit abgeschlossener Ausbildung und dreijähriger Berufserfahrung haben Anspruch auf ein Fachstudium in allen Ausbildungsgängen, für die sie eine Aufnahmeprüfung abgelegt haben, ungeachtet ihrer jeweils früheren beruflichen Ausbildung.

An die Stelle der erforderlichen Berufserfahrung können bis zu zwei Jahre lang Zeiträume der Kinderbetreuung und Pflege oder des Wehr-, Ersatz- oder Freiwilligendienstes treten.

Die Azubi & Azubine - Studieren ohne Reifeprüfung

In Deutschland studieren immer mehr Menschen ohne Abschluss des Abiturs, und die Quote hat sich seit 2010 nahezu verdreifacht. Im Jahr 2015 betrug die Gesamtzahl der Studenten ohne allgemeinbildende Hochschulreife rund 51.000, davon 12.500 im ersten Jahr. Im Jahr 2015 betrug die Nachfragesituation nach einem Studiengang ohne Schulabschluss 2,5 Prozentpunkte der Erstsemester.

Andererseits ist die Anzahl derer angestiegen, die ihr Studienabschluss ohne Abschluss des Abiturs bestanden haben. Dort beträgt die Rate nun 1,3 Prozentpunkte aller Hochschulabsolventen. Das ist vor allem auf die leichteren Bedingungen für den Zugang zu einem abiturfreien Studiengang zurückzuführen, die von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder im Jahr 2009 empfohlen wurden. Dabei wurde vorgeschlagen, die sehr differenzierten Vorschriften über den Zugang zur Hochschulbildung für Personen mit beruflichem Abschluss in den Bundesländern zu harmonisieren.

Mittlerweile gibt es in allen Ländern Vorschriften, die den Zutritt zum studienfreien Raum ohne Reife erlauben. Allerdings gibt es in den Ländern leicht unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen. In der Zwischenzeit können in allen Ländern fachlich versierte Studierende zum Studiengang aufgenommen werden, wenn sie die folgenden Anforderungen erfüllen: So können sich Menschen mit Meisterbrief für alle Ausbildungsgänge an allen Universitäten anstreben.

Sie können auch studieren, wenn Sie nach dem Abschluss des Studiums eine 3-jährige Ausbildung in einem mit dem Lehrgang verbundenen Bereich durchlaufen haben. Falls Sie nicht unmittelbar zum Fachstudium aufgenommen werden können - z.B. weil Sie nicht über ausreichende berufliche Erfahrungen verfügen - können Sie sich über den zweiten Ausbildungsweg auch für die Fächerhochschulreife oder das Abi bewerben.

Eine Übersicht über die Einsatzmöglichkeiten finden Sie unter "Abitur" oder "Fachhochschulreife". Im Jahr 2015 gab es bundesweit 12.535 professionell ausgebildete Erstsemester. Nach den neuesten Daten gibt es an der Fernmeldeuniversität Hongkong 2.068 Erstsemester ohne (!) Abi. Das sind rund 16,5 Prozentpunkte aller Menschen mit beruflicher Qualifikation in Deutschland. Der Grund für die hohen Quoten mag darin liegen, dass die Fernmeldeuniversität in ihren Studiengängen oft die Kompatibilität von Studiengang und Berufsstand sicherstellt.

Für Menschen mit Meisterprüfung oder vergleichbarer Weiterbildung besteht ein uneingeschränkter Zugang zur Hochschulbildung und in der Regelfall ein fachspezifischer Zugang für Menschen mit Ausbildung und beruflicher Erfahrung. So ist der Prozentsatz der Studierenden ohne Hochschulreife und ohne Schulabschluss in Baden-Württemberg im bundesweiten Durchschnitt niedriger. Fachlich qualifiziertes Personal mit beruflicher Erfahrung ohne den Titel Meister oder einer gleichwertigen Weiterbildung muss vor dem Abschluss des Studiums eine Eignungsprüfung durchlaufen.

Bewerber mit Master- oder anderen hoch qualifizierten Weiterbildungsabschlüssen müssen nur ein Vorstellungsgespräch durchführen und können dann an der Universität ihrer Wahl einsteigen. Im bayerischen Raum ist der Prozentsatz der Studierenden ohne Hochschulreife und Fachabitur im bundesweiten Durchschnitt nur mäßig. Wurde der Weiterbildungsabschluss außerhalb Bayerns erlangt, muss er von der Universität als äquivalent eingestuft werden.

Fachlich qualifiziert Personen mit beruflicher Erfahrung ohne Masterabschluss oder gleichwertige Weiterbildung müssen vor dem Studienabschluss eine Eignungsprüfung ablegen oder ein Schnupperstudium in Bayern durchlaufen. In Berlin gibt es eine sehr große Anzahl von Studierenden ohne Reife. Das kann zum Teil auf die relativ grosszügigen Zutrittsbedingungen zurückzuführen sein. Für fachlich Berechtigte mit beruflicher Erfahrung sind keine Aufnahmeprüfungen erforderlich - es sei denn, es handele sich um kein vergleichbares Studienfach.

Einzige Bedingung ist hier das Ablegen einer Begabungstest. Im Jahr 2014 hat Brandenburg die Voraussetzungen für den Hochschulzugang von Menschen ohne Schulabschluss durchgesetzt. Im Falle von zugangsbeschränkten Studiengängen wird Bewerbern mit beruflicher Qualifikation eine vorläufige Quote gewährt. In Brandenburg müssen Menschen mit der generell erforderlichen Ausbildung und Berufspraxis über einen Sekundarschulabschluss nachweisen. Wer über einen Meisterschülerbrief oder eine vergleichbare hochwertige Fortbildung verfügt, hat kostenlosen Zutritt zu seinem Unterricht und kann sein Fach beliebig aussuchen.

Fachlich qualifiziertes Personal mit Ausbildung und 3 Jahren Berufstätigkeit hat fachlichen Zugang zur Hochschulbildung in Bremen. Bewerber mit abgeschlossener Ausbildung und fünf Jahren Berufspraxis können auch ein Schnupperstudium durchlaufen. Im Ländervergleich belegt Hamburg beim Anteil der Studierenden ohne Hochschulabschluss und ohne FH-Reife den ersten Rang. 2014 wurde eine Vorausquote von drei Prozentpunkten für die Vergabe von Studienplätzen an Bewerber ohne Schulabschluss festgelegt.

Darüber hinaus können professionell erlernte Fähigkeiten auf das Studienprogramm anrechnen. Ausnahmsweise werden auch Studierende mit nur zwei Jahren Berufspraxis aufgenommen. Allerdings haben Menschen mit einer abgeschlossenen Ausbildung und mehreren Jahren beruflicher Tätigkeit nach wie vor einen fachspezifischen Zugang zur Hochschulbildung und müssen eine Eignungsprüfung durchlaufen haben. Seit 2015 werden in Hessen entspannte Zugangsvoraussetzungen für Bewerber mit abgeschlossener Ausbildung getestet.

Dieses Pilotprojekt soll bis zum Sommerende 2021 laufen und den Auszubildenden ein Lernen auch ohne Arbeitserfahrung ermöglichen. Der Antragsteller muss eine abgeschlossene Ausbildung mit einer Mindestnote von 2,5 und nach dem Stichtag haben. Er/sie sollte auch über einen Realschulabschluss nachweisen. Darüber hinaus werden während der Studienzeit Interviews und Umfragen zum Pilotprojekt geführt, an denen der Student teilzunehmen hat.

Weitere Grundvoraussetzung ist die Bereitstellung gewisser Dienstleistungen im ersten Studiensemester oder ersten Jahr. Bei den Teilnehmern des Pilotprojekts ist weder ein Eignungstest noch eine Versuchsstudie geplant. Bewerber, die nicht am Pilotprojekt teilhaben und keinen Meisterabschluss oder eine andere hoch qualifizierte Weiterbildungsqualifikation haben, müssen neben ihrer Ausbildung auch über eine mind. 2-jährige berufliche Erfahrung verfügen und eine Eignungsprüfung ablegen.

Der Anteil der Studierenden ohne Hochschulabschluss und FH -Reife befindet sich in Mecklenburg-Vorpommern im gehobenen Mittelklasse. Fachlich qualifiziertes Personal mit einer Ausbildung von mind. 2 Jahren und einer Berufserfahrung von 3 Jahren hat die fachbezogene Fachhochschulreife in Mecklenburg-Vorpommern, kann aber auch die allgemeinbildende Hochschulreife über eine Verlängerungsprüfung erwerben. Bereits in den 1970er Jahren war das Hochschulwesen in Niedersachsen für Menschen mit beruflichem Abschluss offen.

Allerdings ist die Zahl der Studienanfänger ohne Fachabitur nur im bundesweiten Mittellauf. Fachlich qualifiziertes Personal in Niedersachsen erhält die Hochschuleinrichtung der Fachgebundenen, wenn es eine 3-jährige Ausbildung und eine 3-jährige Berufspraxis absolviert hat. Universitäten können auch eine andere äquivalente frühere Ausbildung mit Fachbezug anrechnen. Ein Eignungstest ist in der Regel nicht geplant.

Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger ohne Hochschulreife ist in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Als bevölkerungsreichstes Land belegt Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich den zweiten Rang bei der Zahl der Erstsemester und den ersten bei der Zahl der Erstsemester: Die Einstiegsmöglichkeiten sind recht großzügig: Fachlich ausgebildete Personen ohne Handwerksmeister oder korrespondierende Weiterbildung benötigen nur 2 Jahre Ausbildung plus 3 Jahre Berufspraxis.

Ausnahmsweise ist auch eine Aufnahme ohne berufliche Erfahrung möglich. Ein Eignungstest wird in der Regelfall nur bei nicht verwandten Probanden eingesetzt. Bewerber, die sich für einen zulassungsfreien Ausbildungsgang entschieden haben, können auch einen Probestudiengang durchlaufen. Der Anteil der Studierenden ohne Hochschulabschluss ist in Rheinland-Pfalz relativ hoch. Bewerber mit abgeschlossener Ausbildung können nun ohne langjährige Praxiserfahrung aufgenommen werden.

Das ist jedoch nicht in allen Fachrichtungen möglich. Darüber hinaus muss die berufliche Ausbildung mit einer Mindestnote von 2,5 oder 10 Noten absolviert werden. Bei einem Universitätsstudium ist die Auswahl eines fachbezogenen Studiengangs eine wichtige Bedingung. Nur in wenigen Ausnahmefällen ist in Rheinland-Pfalz eine Einstellung erforderlich. Es gibt im Saarland nur sehr wenige Studienanfänger ohne (Berufs-)Abitur im deutschlandweiten Unternehmensvergleich.

Fachlich qualifiziertes Personal muss über eine mind. 2-jährige Ausbildung für die fachbezogene Hochschulreife verfügen. Wurde dies mit einem kompetenten Resultat durchgeführt, genügen zwei Jahre Berufspraxis. In der Regel muss eine Einstellungstests bestanden werden, die jedoch durch eine Vorprüfung während der Probezeit abgelöst werden können. In Sachsen wurden seit 2013 die Bedingungen für den Hochschulzugang erheblich vereinfacht und an die Standards anderer Länder angepasst.

Gleichwohl ist der Anteil der Studienanfängerinnen und -anfänger ohne Schulabschluss oder Fachhochschule relativ gering. Sie erhalten mit einer 3-jährigen Berufspraxis und einer 3-jährigen Ausbildung die fachspezifische Hochschulzugangsberechtigung, benötigen aber eine Eignungsprüfung. In diesem Fall ist eine Hochschulzugangsberechtigung nicht erwünscht. In Sachsen-Anhalt ist der Anteil der im ersten Studienjahr ohne Hochschulabschluss und ohne FH-Reife von allen Ländern am niedrigsten. Die qualifizierten Fachkräfte müssen über einen Sekundarschulabschluss verfügen, eine abgeschlossene Ausbildung und eine mehr als dreijährige berufliche Erfahrung verfügen.

Eine weitere Voraussetzung ist ein bestandener Eignungstest. Sie können sich ohne Abschluss zu einem Schnupperkurs anmelden, wenn Sie eine abgeschlossene Ausbildung von mind. 3,0 Jahren und eine 5-jährige Tätigkeit haben. Darüber hinaus können Sie sich als Fachkraft in Schleswig-Holstein unter gewissen Bedingungen unmittelbar in Masterstudiengänge eintragen. Beim Anteil der Studierenden ohne Maturität und ohne FH -Reife steht Thüringen an der Spitze des Feldes.

Als qualifizierter Antragsteller müssen Sie über eine 2-jährige Ausbildung in einem ähnlichen Bereich und eine 3-jährige Berufserfahrung verfügen. Darüber hinaus muss eine Begabungstests bestehen. Zudem ist es für fachlich Berechtigte möglich, den Masterstudiengang unmittelbar in einem Weiterbildungskurs zu durchlaufen. Das Saarland liegt mit einer Rate von 0,46% an der Spitze, während 4,54% der Erstsemester in Hamburg über eine berufliche Qualifikation verfügen.

Haben Sie Ihre Ausbildung mit "sehr gut" (d.h. mind. 1,9 oder 87 Punkte) absolviert oder schneiden bei einem der landesweiten Leistungsvergleiche gut ab, können Sie ein so genanntes Förderungsstipendium des Bundes bekommen. Für Schüler mit Kind gibt es auch ein Kinderbetreuungsgeld. Bei einem Teilzeitstudium können Sie bis zu 2.400 EUR pro Jahr einnehmen.

Berufstätige ohne (berufliches) Abitur haben in den meisten FÃ?llen leichteren Zugang zur Hochschulbildung, wenn sie ein Fach wÃ?hlen, das mit ihrer bisherigen Ausbildung zusammenhÃ?ngt. Nach den neuesten Erkenntnissen entscheidet sich mehr als die Hälfe der Studienanfänger ohne allgemeinbildende Hochschulreife oder höhere Fachschulreife für ein Studienfach in den Bereichen Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften.

Welche Studienrichtung am besten zu den 10 gängigsten Lehrberufen paßt, erfahren Sie hier.

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