Steuererklärung 2015 Fortbildung

Umsatzsteuererklärung 2015 Weiterbildung

Von 2015 an wird es weitere Anforderungen geben: Erhält der Arbeitgeber die entstandenen Ausbildungskosten, können diese steuerfrei erhoben werden. wird beruflich veranlasst und damit zur Berufsausbildung (R 9.2 Satz 3 LStR 2015). Aus steuerlicher Sicht ist die Frage wichtig: Ausbildung oder Ausbildung?

Trainingskosten

Ihre Weiterbildung müssen Sie vor allem aus berufsständischen Erwägungen durchführen, so dass ein Abschlag von Ihren Ausgaben als Weiterbildung für steuerliche Zwecke berücksichtigt wird. Weiterbildungsmöglichkeiten sind insbesondere: den fachlichen Fortschritt zu verbessern, das Fachwissen zu vertiefen, die Position im Betrieb zu stärken, den Erfordernissen der Berufstätigkeit zu entsprechen, einen neuen Berufsstand zu lernen, um Einkommen zu erwirtschaften, neue Tätigkeitsfelder zu eröffnen, ein höheres Einkommen zu erwirtschaften oder das laufende Einkommen zu sichern. Die Berufsausbildung ist ein wichtiger Bestandteil der Berufsausbildung.

Darüber hinaus verlangen die Steuerbehörden, dass in Deutschland zu versteuerndes Einkommen aus der durch die Weiterbildung gezielten anschließenden Berufstätigkeit generiert wird (BMF-Schreiben vom 22. September 2010, BMStBl. /2010 I S. 721Tz. 1). Ausgaben für die berufliche Weiterbildung sind als unbegrenzte einkommensbezogene Ausgaben abzugsfähig. Reicht Ihr Einkommen im Ausbildungsjahr nicht aus, um es mit den einkommensbezogenen Ausgaben zu saldieren, können Sie Verlustvorträge auf später beginnende Jahre des Einkommens vortragen.

Doch nicht jede Trainingsmaßnahme ist gleichbedeutend mit Weiterbildung. Zur Begrenzung steuerlicher Verluste hat der Bundesgesetzgeber einzelne Trainingsmaßnahmen als Trainingskosten festgelegt. Außerdem sind die Trainingskosten nur bis zu einem Betrag von 6.000,00 im Zuge der Sondereditionen absetzbar. In dem von Ihnen gelernten und praktizierten Berufsstand wird eine Ausbildungsmaßnahme, mit der Sie Ihre Fähigkeiten pflegen, ausbauen oder adaptieren, durch Ihren Berufsstand und damit Ihre berufliche Fortbildung angeregt (R 8. 2 S. 3 S. 3 LStR 2015).

Die Fortbildung umfasst beispielsweise Kurse zur Prüfungsvorbereitung auf die Fachprüfung zum Steuerberater oder zur Meisterschülerprüfung sowie Betriebsratsreisen zu Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen. Der Aufwand kann auf unbestimmte Zeit als erfolgsabhängiger Aufwand abgezogen werden. Wie erwartet, muss die Ausbildungsmaßnahme daher zu einem zukünftigen zu versteuernden Einkommen in der Zukunft beitragen (Weiterbildung einer Erzieherin im Elternurlaub: Urteil des BFH vom 22. Juli 2003, VI R 137/99, HStBl. 2004 II S. 888).

Wenn Sie eine Ausbildung abgeschlossen haben, aber Ihre Karriere umorientieren wollen und einen Umstieg auf einen neuen, noch nicht begonnenen Berufsstand anstreben, so wird die Umschulung als berufliche Weiterbildung angesehen (R 8. 2 S. 3 S. 3 LStR 2015). Es ist daher von Bedeutung, dass Sie mit dem neuen Berufsstand ein zu versteuerndes Einkommen erwirtschaften wollen, da das Steueramt sonst eine Privatausbildung annimmt und es ablehnt, Ihre Umschulungskosten als einkommensbezogene Aufwendungen zu erfassen.

Berücksichtigt wurden z.B. die Kosten für die Umschulung eines Industriekaufmanns zum Fahrlehrer, der aufgrund von Erziehung und Erwerbslosigkeit mehrere Jahre nicht gearbeitet hat (BFH-Urteil vom 4. Dezember 2002, VI R 120/01, HStBl. 2003 II S. 403), oder die Kosten für die Umschulung eines erwerbslosen Betriebswirtes zum Immobilien- und Finanzbroker (BFH-Urteil vom 17. Dezember 2002, VI R 20/01, BFH/NV 2003 S. 476).

Die Aufwendungen für ein erstes Fachstudium nach Beendigung der Ausbildung sind als einkommensbezogene Aufwendungen abzugsfähig. Der Abzug für einkommensbezogene Aufwendungen ist auch dann möglich, wenn das Studienprogramm parallel zur Beschäftigung verläuft oder zu einem beruflichen Wechsel beiträgt (BMF-Schreiben vom 22.9.2010, BMStBl. 2010 I S. 721Tz. 13). Andererseits sind die Aufwendungen für einen ersten Lehrgang unmittelbar nach dem Studienabschluss nur dann einkommensbezogene Aufwendungen, wenn der Lehrgang in Ausnahmefällen im Zuge eines Ausbildungsverhältnisses mit einem gewerblichen oder staatlichen Auftraggeber (duales Studium) durchgeführt wird.

Die Aktenzeichen des Bundesverfassungsgerichts sind 2 BvL 24/14. Steuerbescheide von Studierenden werden daher provisorisch ausgestellt, so dass keine Beschwerde einreichen kann. Als berufliche Weiterbildung mit Abzug der einkommensabhängigen Kosten wird ein aus beruflicher Sicht aufgenommener Zweit- oder Nachdiplomabschluss angerechnet, wenn der erste Abschluss bereits zu einem berufsbezogenen Abschluss führt (R 8. 2 S. 4 S. 4 LStR 2015).

Details zu den bankeigenen Schulungen finden Sie in der Verordnung der OFD Frankfurt vom 4.10.2010, Aktenzeichen S 2332 A-63-St 212. Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie in den Lehrstellen. Im Falle eines Postgraduiertenstudiums im In- und Ausland, dessen Dauer mehr als ein Jahr beträgt, können die Studiengebühren aufgrund der Abschaffung der unbegrenzten Steuerschuld jedoch nicht mehr absetzbar sein (BFH-Urteil vom 27. April 2005, I R 112/04, BFH/NV 2005 S. 1756).

Der volle Betrag der Promotionskosten kann ohne Einschränkung als einkommensbezogene Ausgaben abgezogen werden (BMF-Schreiben vom 22. September 2010, S. 721 I S. 721). Das Gleiche trifft auf eine habilitierte Qualifikation als Universitätsdozent zu (BFH-Urteil vom 7. August 1967, VI R 25/67, HStBl. III 1967 S. 778). Weitere Anwendungsbeispiele sind Berufs-Soldaten, die auf Anweisung des Arbeitgebers an einer Universität der Bundeswehr lernen und weiterhin ihr Gehalt erhalten (BFH-Urteil vom 7. November 1980, VI R 50/79, BWBl. 1981 II S).

216 ), das Rechtsreferendariat für angehende Lehrer und Referendaren (BFH-Urteil vom 24.9.1985, II S. 184, das Arbeitsverhältnis eines Beamtenkandidaten oder ein praxisnahes berufsbegleitendes Studiengang an einer Berufsakademie). Erwirbt der Praktikant im Zuge eines Ausbildungsverhältnisses ein zu versteuerndes Entgelt, kann er seine Bildungskosten uneingeschränkt als einkommensbezogene Aufwendungen in Abzug bringen (R 8. 2 Abs. 1 S. 2 S. 2 S. 2 STRR 2015).

Der Aufwand für die Berufsausbildung außerhalb eines Ausbildungsdienstleistungsverhältnisses ist nur als Sonderaufwand nach einer Rechtsänderung abzugsfähig (§ 9 Abs. 6 EStG). Die Steuerbescheide der Praktikanten werden daher provisorisch ausgestellt, so dass keine Berufung einzulegen ist. Die Kosten für einen Fremdsprachkurs (Grund- oder Aufbaukurs) sind als einkommensbezogene Kosten vollständig abzugsfähig, wenn die Beteiligung am Fremdsprachkurs professionell herbeigeführt wird und fast keine persönlichen Gründe für die Kurswahl ausschlaggebend waren.

Auch ein Werbekostenabzug ist möglich, wenn für die weitere Berufsentwicklung unbedingt fremdsprachliche Kenntnisse vonnöten sind. Ein früherer Antrag auf die neue Berufstätigkeit als Beweis, dass der Fremdsprachenkurs nicht nur der allgemeinen Bildung diente, ist nicht notwendig (BFH-Urteil vom 10.4. 2002, VI R 46/01, HStBl. 2002 II S. 579).

Daher sind die Mischreisekosten (für Flüge, Übernachtungen, Verpflegung) in einkommensbezogene Ausgaben und private Lebenshaltungskosten zu unterteilen (siehe unten Kapitel "Allokation bei individueller Miteinbeziehung"). Es ist jedoch problematisch, die Reisespesen pro rata temporis zu verrechnen, wenn die privatisierten Anteile der Sprachreisen ins Ausland weder vor noch nach dem professionellen Teil erfolgen, sondern sich mit ihm mischen.

Wenn dann keine andere Verteilungsskala möglich ist, ist die Haelfte der Reisespesen als Pauschale abzugsfaehig ( "BFH-Urteil vom 9. Januar 2013, VI B 133/12, BFH/NV 2013 S. 552; BSFH-Urteil vom 24. Februar 2011, VI R 12/10, BSt-Bl. ¬ 2011 II S. 796). Bei den Kurskosten für die Sprachkurse handelt es sich dagegen um volle Werbekosten.

Der Abzug von Werbungskosten für einen Fremdsprachenkurs in einem EU/EWR-Land oder der Schweiz darf vom Steueramt nicht allein deshalb abgelehnt werden, weil der Lehrgang in der Schweiz hätte stattfinden können (BMF-Schreiben vom 26. September 2003, Bundesschreiben vom 26. September 2003, Bundessteuerbehörde I S. 447). Beispiel: Spanischer Lehrgang einer Lufthansa-Flugbegleiterin in Palma de Mallorca (BFH-Urteil vom 14.4. 2005, VI R 6/03, BFH/NV 2005 S. 1544).

Bei einem Ausländer, der in Deutschland für einen Sprachkurs lebt, fallen die Kosten nicht im Voraus als einkommensbezogene Ausgaben oder Sonderkosten an, auch wenn hinreichende deutsche Sprachkenntnisse für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit zweckdienlich sind (BFH-Urteil vom 15. März 2007, VI R 14/04, BFH/NV 2007 S. 1561). Als Weiterbildung kann eine große Anzahl von Einzelmaßnahmen erkannt werden, wenn sie berufsbezogen sind.

Hierzu gehören unter anderem Schulungen, Fachtagungen, Konferenzen, Schulungen und Praktika nach Abschluss der Grundausbildung (BMF-Schreiben vom 22.9. 2010, BMStBl. 2010 I S. 721Tz. 9). Für einen Messebesuch auf der CeBIT in Hannover beanspruchte ein Bankkaufmann Werbekosten, weil er sich um Unternehmenskunden kümmerte und in der Warenkreditversicherung tätig war.

Der Reiseaufwand wurde mit dem fachlichen Teil erfasst (BFH-Urteil vom 16.11.2011, VI R 19/11, HStBl. 2012 II S. 520). Eine Beteiligung an NLP-Kursen (Neurolinguistik-Programmierung) zur Förderung der kommunikativen Kompetenzen im Beruf wird vor allem dann professionell induziert, wenn die Lehrveranstaltungen von einem professionellen Organisator geleitet werden, es einen homogenen Kreis von Teilnehmern gibt (gleiche Fachgruppe) und die gewonnenen Erkenntnisse und Fertigkeiten anschliessend professionell eingesetzt werden können (BFH-Urteil vom 28. August 2008, VI R 44/04, BFH/NV 2008 S. 2106).

Der Besuch von Psychologieseminaren ist eine Weiterbildung, wenn im Kern berufsspezifisches Psychologiewissen erworben wird und der Kreis der Beteiligten einheitlich ist (BFH-Urteil vom 24. August 2001, VI R 40/94, BFH/NV 2002 S. 182). Für einen fachlichen Grund spricht bei Auslandsaufenthalten folgendes Kriterium (OFD Frankfurt Entscheidung vom 13. April 2012, Ref. Nr. S 2227 A-3-St 217): homogene Teilnehmergruppe (alle Reiseteilnehmer kommen aus der selben Fachgruppe oder haben aufgrund der Beschaffenheit ihrer Berufstätigkeit ähnliche Berufsinteressen ), schlanke Veranstaltungsorganisation nach dem Lehrplan (es gibt keine Zeit für Privatinteressen außer am Wochenende), besondere beruflich-juristische Belange (z.B. ist die Teilnehmerzahl auf die Anzahl der Teilnehmenden pro Jahr beschränkt), die Anzahl der Beteiligten.

die Fahrt basiert auf einem beruflichen Grund), speziellem Urlaub oder Urlaub, der vom Auftraggeber für die Reiseteilnahme gewährt wird, Arbeitgeberbeiträgen zu Reisespesen und Beteiligungskosten. die Exkursion eines English- und Religionslehrers nach Irland mit Schulurlaub (BFH-Urteil vom 21.4. 2010, VI R 5/07, HStBl. 2010 II S.).

687 ); die rege Beteiligung eines Spezialisten an einem Fachkongress in St. Anton am Arlberg, da ein konkretes Verhältnis zur beruflichen Tätigkeit des Doktors bestand (BFH-Urteil vom 11.1.2007, VI R 8/05, SStBl. | 2007 II S. 457 ); die Kosten eines Berufsfachschülers für eine Klassenreise, die als Pflichtschulveranstaltung im Zuge eines Ausbildungsverhältnisses durchgeführt wird (BFH-Urteil vom 7.2. 1992, VI R 93/90, HStBl. 1992 II S. 531).

Die Tatsache, dass die Fahrt einer allgemeinen Weiterbildungspflicht nachkam und von einem Berufsverband offeriert wurde, war nicht ausreichend (BFH-Urteil vom 19. Januar 2012, VI R 3/11, BFH/NV 2012 S. 843). Anhang N der Steuererklärung enthält nur eine Gesamtzeile für Ausbildungskosten. Bei einer gemischten Lernreise - d.h. einer Fahrt zum Teil aus beruflicher, zum Teil aus privater Sicht (mindestens 10%) - können Sie Ihre Fahrtkosten mit dem berufsständischen Teil als einkommensbezogene Ausgaben abziehen.

Im zweiten Arbeitsschritt sind die sowohl für den berufsständischen als auch für den privatwirtschaftlichen Teil der Fahrt anfallenden Reisekosten - vor allem die Transportkosten (z.B. Flugkosten), Hotelunterkünfte und Mahlzeiten - nach dem Anteil der Zeit, die im Beruf und im Privatleben verbracht wird, aufzuschlüsseln.

Die abzugsfähigen Ausbildungskosten sind dann die beruflichen Reisespesen (BFH-Urteil vom 21.4.2010, VI R 5/07, HStBl. /2010 II S. 687). Zur Verrechnung der Reiseabrechnung lesen Sie bitte den Abschnitt über Fremdleistungen. Wenn dies nicht möglich ist, sind für eine gemischte Fahrt keine einkommensbezogenen Kosten abzugsfähig (BFH-Urteil vom 19. Januar 2012, VI R 3/11, HStBl. 2012 II S. 416).

Dies betrifft beispielsweise Fahrten in fremde Urlaubsorte zur Freizeitgestaltung und zur Erstellung von Schulbüchern (BFH-Urteil vom 7. Mai 2013, VIII R 51/10, HStBl. ^ 2013 II S. 808). Im Falle eines Fremdsprachenkurses im Auslande ( "siehe dort") können die Reisespesen mit einer Pauschale von der halben Höhe abgezogen werden (BFH-Urteil vom 24. Februar 2011, VI R 12/10, HStBl. /2011 II S. 796).

Schickt Ihr Auftraggeber Sie auf eine Weiterbildungsreise und kombinieren Sie den Besuch mit einem weiteren privaten Aufenthalt vor Ort, können auch die gesamten Fahrtkosten ohne Umlage abzugsfähig sein (BMF-Schreiben vom 6. Juli 2010, GStBl. 2010 I S. 614, Nr. 12). Das Begleiten durch den Ehepartner oder Lebensgefährten auf einer Mischreise hat keinen Einfluß auf die Verteilungsquote und führt nicht zu einem allgemeinen Verbot des Reisekostenabzugs (BFH-Entscheidung vom 24. August 2012, III B 21/12, BFH/NV 2012 S. 1973).

Die Teilnahmegebühr ist voll abzugsfähig, z.B. Kursgebühren, Kursgebühren, Semestergebühren, Aufnahme- und Prüfungskosten, Schulgebühren, Gebühren, Eintritte. Unter den abzugsfähigen Lernhilfen befinden sich Objekte und Ausstattungen, die Sie kaufen oder für die Weiterbildung verwenden. Wie bei den Arbeitsgeräten sind die Aufwendungen abzugsfähig. Die Besteuerung Ihrer Reisen ins Ausbildungszentrum richtet sich seit 2014 danach, ob das Ausbildungszentrum Ihr erster Arbeitsplatz ist oder ob es sich um eine externe Aktivität handelt. Bei der Besteuerung der Reisen in das Ausbildungszentrum geht es um eine externe Aktivität.

Dabei wird im ersten Falle nur das Fahrgeld für die einmalige Fahrt zum Ausbildungszentrum berücksichtigt, im zweiten Falle jedoch das Fahrgeld für die Hin- und Rückfahrt. Im zweiten Falle wird nur das Fahrgeld berücksichtigt. Die Weiterbildung für die Mitarbeiter erfolgt außerhalb ihres Beschäftigungsverhältnisses, vor allem, wenn sie ohne vertragliche Bindung erfolgt und die Anstellung ihnen nur ein Lernen oder eine Ausbildung erlaubt.

Ein Vollzeitstudium gilt als gegeben, wenn der Praktikant während der ganzen Studiendauer im Durchschnitt bis zu 20 Wochenarbeitsstunden oder 450 Euro Arbeit hat (BMF-Schreiben vom 24. Oktober 2014, BItBl. 2014 I S. 1412Rz. 33). Wenn der Fokus der Weiterbildungsmaßnahme bei Ihnen zu Hause liegen (z.B. Fernunterricht, Selbststudium), gibt es dort keinen ersten Arbeitsplatz.

Deine Teilnahmekosten für externe Kurse oder Seminare sind dann wie bei einer externen Tätigkeit abzugsfähig. Darüber hinaus haben die gestiegenen Reisespesen nach derzeitigem Recht nur bei einer zweiten Schulung als einkommensbezogene Aufwendungen Wirkung, da die Reisespesen für eine erste Schulung nur von der Entfernungsvergütung abgezogen werden können ( 10 Abs. 1 Nr. 7 S. 4 EStG).

Reisen zu lernenden Communities sind als externe Aktivität abzugsfähig ( "Reisekostenpauschale" und ggf. zusätzliche Verpflegungskosten). Wenn die Versammlung auch privat genutzt wird, sind die anfallenden Auslagen umzulegen. Zusätzlich zu den vorgenannten Ausgaben können alle anderen Ausgaben im Rahmen der Weiterbildung als einkommensbezogene Ausgaben abgezogen werden: Nebenkosten wie z. B. Park- oder Gepäckaufbewahrungskosten; Ausgaben für ein Heimarbeitsplatz; Ausgaben für einen Autounfall bei einer Reise im Rahmen der Weiterbildung; Ausgaben für die Beteiligung an einer Privatlehr- und Arbeitsgruppierung nach den Reisekostenprinzipien; Sachkosten für ein Meisterwerk oder ein Handwerksgeselle im Handwerksberuf (Urteil BFH vom 21. Januar 2006).

VI R 133/89, BFH/NV 1991 vi r 133/89, S. 86); Fremdkapitalzinsen für ein Weiterbildungsdarlehen, auch wenn es erst nach Beendigung der Weiterbildung bezahlt wird (H 11. 9 Ausbilddarlehen EStH 2014). Darlehensrückzahlungen (z.B. aus dem BAföG) sind nicht abzugsfähig ( "BFH-Urteil vom 7. Februar 2008, VI R 41/05, BFH/NV 2008 S. 1136").

Daraus resultieren nachträgliche einkommensbezogene Ausgaben (BFH-Urteil vom 22. Juni 2006, VI R 5/03, HStBl. 2007 II S. 4). Wenn Sie an einer Berufsausbildung teilnehmen, die nicht auf Rechnung des Auftraggebers durchgeführt wird, kann der Auftraggeber Ihre Reisespesen auszahlen. Die Rückerstattung erfolgt unter Abzug der Steuerbefreiung von Ihren Trainingskosten. Nur Ausgaben, die für Sie einkommensbezogene Ausgaben sind, können Sie steuerbefreit erstatten lassen.

Die Aus- und Weiterbildung des Auftraggebers führt zu steuerpflichtigen Löhnen, es sei denn, sie wird im Sinne des Auftraggebers ausführt. Dies ist der Falle, wenn die Weiterbildung die Beschäftigungsfähigkeit des Arbeitnehmers im Unternehmen verbessern soll. Dies wird dadurch deutlich, dass der Auftraggeber die Beteiligung an der Ausbildungsmaßnahme mindestens zum Teil auf die Arbeitszeiten angerechnet (R 20. 7 Abs. 2 S. 3 S. 3 LStR 2015).

Werden die Eigeninteressen des Arbeitgebers nicht (anteilig) berücksichtigt, sind die Zuschüsse steuerpflichtige Löhne. Werden für einen berufsbegleitenden (dualen) ersten Grad des Mitarbeiters im Rahmen eines Ausbildungsverhältnisses vom Auftraggeber Studienbeiträge gezahlt, so wird das übergeordnete Zinsniveau des Arbeitgebers angenommen, wenn der Auftraggeber der Beitragsschuldner ist (BMF-Schreiben vom 13. April 2012, BMF-Bl. 2012 I S. 531).

Bei Schuldnern ist die Honorarübernahme nur dann kein zu versteuernder Lohn, wenn sich der Auftraggeber vor Studienbeginn zur Übernahme der Honorare im Lehrvertrag bereit erklärt hat und wenn der Auftraggeber die Studienbeiträge innerhalb von zwei Jahren nach Studienabschluss bei Austritt des Mitarbeiters aus dem Unternehmen einziehen kann. Wenn der Mitarbeiter die aufgrund einer vorzeitigen Beendigung gezahlten Studienbeiträge zurückzuzahlen hat und sein/e neue/r Arbeitgeber/in die Studienbeiträge zurückzahlt oder ein Kredit dafür vergibt, aber einen steuerpflichtigen Lohn hat (Erlass der Berliner Finanzstaatsregierung vom 16. Januar 2015, DStR 2015 S. 699).

Für den Abzug von einkommensbezogenen Ausgaben ist es harmlos, wenn die Erziehungsberechtigten die anfallenden Ausgaben für den von dem Kleinkind geschlossenen Lehrvertrag übernehmen (FG Köln vom 11. Juni 2010, 15 K 914/08, EFG 2010 S. 1999; Urteil des BFH vom 22. Juli 2003, VI R 4/02, BFH/NV 2004 S. 32). Wenn der Lehrvertrag hingegen von einem Erziehungsberechtigten geschlossen wird, der auch die Kursgebühren zahlt, ist das Kleinkind kein Fremdkostenanteil, der als einkommensbezogene Ausgaben abgezogen werden kann (ofd-rheinland2.2.

Das Jahr 2012, z. B. Kurzinfo ESt Nr. 009/2005).

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