Steuerabzug Weiterbildung

Fortbildungsabzug steuerlich absetzbar

Tempo passati: Es gibt jetzt einen separaten Steuerabzug außerhalb der Berufskosten. Die schweizerische Steuergesetzgebung unterscheidet zwischen Aus- und Weiterbildungskosten. Steuervergünstigung für Weiterbildung Alle Mitarbeiter können seit dem Jahr 2016 alle Aufwendungen für die berufliche Bildung von der Steuer absetzen. Bisher waren Ausbildungskosten nur dann von der Steuer absetzbar, wenn sie im Zusammenhang mit dem derzeitigen Berufsstand oder der Wiedereinreise standen. Andererseits konnten die Ausgaben für die im Rahmen der Laufbahnentwicklung durchgeführte Aus- und Weiterbildung nicht von den Steuerabgaben abgesetzt werden.

Zwischen Steuerzahlern und Steuerbehörden gab es regelmäßig Meinungsverschiedenheiten über die Ausgaben für ein Postgraduiertenstudium. Gemäß der neuen Rechtsgrundlage, die zu Jahresbeginn in kraft getreten ist, ist die Trennung zwischen Aus- und Weiterbildung nicht mehr erforderlich. Damit sind alle Berufsbildungskosten - mit Ausnahme der Berufsbildungskosten bis zum ersten Grad auf der Oberstufe - absetzbar.

Vor diesem Hintergrund werden die Aufwendungen für die Hochschulausbildung, für das Hochschulstudium, aber auch für eine verkürzte Aus- und Weiterbildung und Umschulung für steuerliche Zwecke erstattet. Der Kanton kann die Höchstgrenze für die kantonale Steuer selbst vorgeben. Bildungsmaßnahmen, die nur eine persönliche Bereicherung darstellen, sind noch nicht steuereffektiv.

Steuerliche Abzüge für Weiterbildungsmaßnahmen

Die Fortbildungskosten waren bis 2015 Teil des Abzugs für Berufsausgaben und nur dann abzugsfähig, wenn eine erwerbstätige Tätigkeit durchgeführt wurde und die Weiterbildung dazu dienten, die im Stammbetrieb erworbenen Kenntnisse zu vertiefen oder den beruflichen Aufstieg zu erleichtern. Schulungskosten wurden vom Vorsteuerabzug ausgenommen. Unter den nachfolgenden Bedingungen sind die Schulungskosten nun abzugsfähig: Es müssen arbeitsplatzorientierte Ausgaben anfallen; die betroffene Personen sind zwanzig Jahre alt und es sind nicht die Ausgaben bis zum ersten Grad auf der oberen Sekundarstufe. In diesem Fall sind es die Ausgaben für den ersten Grad.

Mit der Direktsteuer des Bundes und nahezu allen Kanton - mit Ausnahme von CHF 18'000 und TI CHF 10'000 - ist der Vorsteuerabzug pro Jahr und pro Kopf auf höchstens CHF 12'000 beschränkt. Es ist für die Absetzbarkeit irrelevant, ob ein unmittelbarer Bezug zur aktuellen Aktivität vorliegt oder ob zum Ausbildungszeitpunkt überhaupt eine erwerbstätige Aktivität ausübt.

Zusätzlich zur Erstausbildung auf der Oberstufe sind die Ausbildungskosten für Ausbildungen, die dem Hobby oder der Selbstentwicklung dienten, nicht absetzbar. Ein Chinesischkurs kann beispielsweise für jemanden, der in einer von China dominierten Gemeinschaft tätig ist, arbeitsplatzorientiert sein, aber nicht für jemanden, der seinen nächstfolgenden Urlaub in China planen möchte.

Werden die Kosten vom Auftraggeber übernommen, gibt es keinen Abschlag für den Kursabsolventen während der Einarbeitung. Der Erstattungsbetrag kann in diesem Falle erst im Jahr der Tilgung abgezogen werden (Endverpflichtung) und ist auf den maximalen Abzugsbetrag beschränkt.

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