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Studium: Falsche Stellenausschreibungen entfremden Praktikantenbewerber Genau wie Filippo waren letztes Jahr viele Teenager so. Ähnlich sieht es bei den Werten für 2017 aus. Junge Menschen und Betriebe scheint es in der Ausbildung nicht zu geben. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass sie über verschiedene Kanäle miteinander in Verbindung treten und sich so gegenseitig überholen. Gemäß der vorliegenden JIM-Studie (Youth, Information, Multi- ) Media des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest haben knapp 100 Prozentpunkte aller jungen Menschen über 14 Jahre ein eigenes SMB.

Beliebteste Kommunikationskanäle sind über WhatsApp, Instagram und Snapchat. 89% surfen täglich im Netz und "Training/Profession" gehört inzwischen zu den drei wichtigsten Trend-Themen bei jungen Menschen. In einfacher Sprache: Junge Menschen sind beweglich und haben einen klaren Bedarf an Information über Bildung und Arbeit. Laut der Visibility-Studie von Seybold sind nur 30 Prozentpunkte der mittelständischen Firmen, die über eine mobile Website verfügen, im Gegensatz dazu.

Aber auch für DAX-Unternehmen ist die Situation kaum besser: Lediglich 30 Prozentpunkte stellen potentiellen Antragstellern ein mobil-optimiertes Antragsformular zur Verfügung. Hinzu kommt, dass viele Stellenausschreibungen für Auszubildende oft häufiger weglaufen, als den Wunsch nach einer Kandidatur zu erwecken. Die Firmenphilosophie "Wir lösen Probleme" oder "Freude am Arbeiten mit Technik" wird einen Interessenten für eine Berufsausbildung zum Gebäudereiniger wohl kaum begeistern.

Mit folgendem Ausspruch will ein hannoversches Traditionsunternehmen junge Menschen von der Bedeutung ihrer Lehre als Lager-Logistiker überzeugen: "Wir offerieren Ihnen das: Ihre 3-jährige Ausbildungszeit befähigt Sie in Wissenschaft und Technik für eine vielfältige Karriere. "Der westfälische Roofer benötigt für seine Arbeit "Spaß an der Arbeit im Freien". Das führt dazu, dass Stellenausschreibungen oft als unzuverlässig oder gar nicht vollständig erfasst werden.

Nur rund ein gutes Viertel der rund 1000 teilnehmenden jungen Menschen gaben in einer kürzlich von der Lehrlings-App TalentHero aus meinem Heimatland durchgeführten Befragung an, dass sie die zuletzt veröffentlichte Stellenanzeige für durchaus glaubwürdig halten. Lediglich 36 Prozentpunkte hielten es für durchaus verständlich. Nach der Lektüre der Stellenanzeige waren nur 28 Prozentpunkte an einer Initiativbewerbung interessiert.

Knapp die Hälfte der Interviewten hat sich gar von einer Bewerbungsunterlagen zurückgezogen, weil die Stellenausschreibung zu schlecht war. Falsche Stellenausschreibungen sind bedauerlicherweise kein Sonderfall. Informationsinhaltlich sind nach den Umfrageergebnissen für Ausbildungssuchende der Arbeitsplatz (54 Prozent), die Entwicklungsmöglichkeiten nach der Berufsausbildung (52 Prozent) und das Arbeitsentgelt (51 Prozent) die drei bedeutendsten Informationsquellen in der Stellenausschreibung.

Während nach Ansicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mindestens der Arbeitsplatz nahezu immer genannt wird, findet die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nur gelegentlich, selten oder nie Angaben zu Ausbildungsinhalten und Entwicklungsmöglichkeiten in der Stellenausschreibung. Ein weiteres sehr wichtiges Kriterium für 41% ist die Übernahmequote des Konzerns und 39% wünschen sich zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten.

Für ein gutes Viertel der Teilnehmer ist es sehr entscheidend, ob ein Job-Ticket für Omnibusse und Bahnen offeriert wird oder nicht. Allerdings findet man bei 42 Prozentpunkten der Befragungsteilnehmer diese Information kaum oder gar nicht in Jobangeboten. Zusätzlich zu den "klassischen" Angaben in der Stellenanzeige geht die Studie noch einen weiteren Schritt: Die Bewertungs- und Empfehlsmechanismen, die bereits unsere Kaufentscheidung in Hotellerie, Gastronomie und Online-Shops prägen, werden auch in Zukunft nicht bei der Stellenausschreibung enden.

Bereits die Hälfte der jungen Menschen möchte in Stellenausschreibungen über die Bewertung des Ausbildungsbetriebes durch die Beschäftigten informiert werden. Auch 40 Prozentpunkte wünschen sich eine Möglichkeit, sich vor der Bewerbung mit den derzeitigen Auszubildenden zu unterhalten, z.B. über einen Messenger-Service. Über ein gutes Viertel möchte Gespräche mit derzeitigen oder früheren Auszubildenden in schriftlicher Form nachlesen.

Ab 2016 führt sie das Projektteam am Münchner Firmensitz rund um die Trainee-App TalentHero. TalentsHero hat es sich zur Pflicht gemacht, im Bereich der Weiterbildung Altbewerber und Betriebe wieder zusammenzubringen. Junge Menschen erhalten Orientierungshilfen, suchen nach Stellenangeboten und können sich mit allen Dokumenten über die App beruflich bewerb. Für Firmen ist TalentHero ihre tragbare Karrierewebsite, vom Firmenprofil über Jobanzeigen bis hin zu Events - alles in zeitgemäßem Gewand auf dem Handy.

Mit TalentHero setzen Sie einen neuen Maßstab im Bereich der Nachwuchsförderung für mobile Mitarbeiter und helfen Ihrem Betrieb, seine Zukunftsfähigkeit zu erhalten. So befragte die Lehrlings-App TalentHero aus meiner Stadt. de im Jahr 2017 in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Innofact AG 1.000 Lehrstellensuchende und Lehrlinge zu ihrer Sichtweise auf Ausbildungsplatzanzeigen.

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