Soziale Berufe gut Bezahlt

Gewerbliche Berufe gut bezahlt

Ich bin froh, dass er diese Motivation spürt. Weil sein Job - wie so viele soziale Berufe - finanziell nicht attraktiv ist. "Es ist so gut wie gesichert, dass Sozialkräfte im hohen Lebensalter am Rand der Armut leben!"

Allerdings fördert die Perspektive auf mangelnde Achtung, niedriges Gehalt und schlechte Renten nicht die Anziehungskraft der Sozialberufe, vor allem der jungen Generationen. Nachfolgend kommentieren ein angehender Erzieher und ein erfahrener Sozialleiter das Thema: Sie sprechen über ihre Vorliebe für ihren Berufsstand und welche Bedeutung das Geldverdienen darin hat.

"â??Ich wollte schon immer eine aktive Karriere verfolgen, die jeden Tag eine neue Aufgabe aufzeigt. Aus diesem Grund habe ich mich für die Ausbildung zur Pädagogin entschlossen und beende derzeit mein viertes und viertes Jahr. In den ersten beiden Jahren der Ausbildung zum Beispiel sind wir in zwei unterschiedlichen Institutionen tätig und gehen einmal pro Tag zur Grundschule.

Besonders bedeutsam und bedeutsam ist die 5-jährige Ausbildung in diesem Bereich, aber auf der anderen Seite natürlich auch sehr lang. Letztes Jahr hast du bereits 80% des Lohnes eines ausgebildetem Pädagogen erhalten. Im Studienleben geht es mehr um das Thema Kapital, als wir es uns vorstellen: Kapital. Es gibt natürlich immer wieder Menschen in diesem Bereich, die nicht voll eingebunden sind.

Auffallend ist auch, dass die Zahlung für viele Interessenten eine abschreckende Wirkung hat. Bei der Präsentation unserer Arbeiten auf Jobmessen bitten die meisten von ihnen nicht mehr darum, sondern gehen bereits davon aus. Im Moment ist meine Zahlung ausreichend, da ich noch zu Haus lebe und von meinen Erziehungsberechtigten getragen werde. Ich bin mir dessen bewußt, daß ich meine Kosten im Auge haben muß - viel mehr als in anderen Berufsgruppen!

Manche haben mir geraten, wegen der niedrigen Gehälter nicht Lehrer zu werden, aber in meinen Ohren geht es nicht nur um die Gehälter. Ein Job, der viel verdient, aber mir sonst keine Lust macht, würde mich nicht erfreuen. "Ich habe Sozial- und Erziehungswissenschaft und habe eine Zusatzausbildung als Jugendarbeiter.

Meiner Ansicht nach hat die Tatsache, dass die Vergütung im Bildungsbereich in diesem Land so unglücklich ist, mit der Anerkennung des Menschen selbst zu tun. Es gibt einen nobleren Berufsstand als die Erziehung und Ausbildung von Menschenkindern? Es gibt jedoch keine besseren Vergütungen, um diesen Berufsstand für motivierte Jugendliche interessanter zu machen.

Es ist kein Zufall, dass gerade in den letzten Jahren einige Frauen, die in ihrer Berufsentscheidung sehr verunsichert sind, zu "nur" Erziehern werden. Dies ist die beste Variante im Gegensatz zu einem Friseur- oder Bäckereimitarbeiter. Wenn man diese dann bei der Ausübung ihres Berufs betrachtet, dann vertrauten einige vor sich selbst, dass ein Vollblutpädagoge davon regelrecht entsetzt ist.

Aber auch vor den Jugendlichen, die den Berufsstand aus tiefstem Herzen gewählt haben und ihn entsprechend ausleben! Der Entschluss zum Studium der Sozialen Arbeit kam daher, dass die Zukunftschancen für protestantische TheologInnen in der "alten" BRD Ende der achtziger Jahre schlecht waren. Aber Soziale Arbeit ist so etwas wie "angewandte, praxisorientierte Theologie" und wurde damals noch als völlig krisensicher angesehen, was heute natürlich nicht mehr der Fall ist.

Danach kam die Vorstellung auf, die Soziale Arbeit je nach Projekt zu entlohnen, mit der Konsequenz, dass eine wirtschaftlich geradlinige Zukunft oft nicht mehr möglich ist. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, geschickt zu handeln und zum Beispiel im Inland nach viel mehr lukrativen Arbeitsplätzen zu suchen! Jeder Sozialleiter sollte sich frühzeitig mit dem Rentenalter befassen und frühzeitig private Vorsorge treffen.

Es ist fast unbestritten, dass Sozialkräfte sonst am Rand der Armut im hohen Lebensalter auftauchen. Wegen der unannehmbaren Vergütung habe ich es auch auf mich genommen, allen Jugendlichen eine besseres Angebot zu machen, vor allem in finanzieller Hinsicht, wie z.B. die Wahl des Lehrerberufs.

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