Seltene Berufe

Ausgewählte Berufe

Berufe, die eine Ausbildung im Bereich der seltenen Berufe erfordern. Raritäten, häufige Problemstellungen Ungefähr 30 Berufe, die nur wenige Auszubildende haben, aber für die schweizerische Volkswirtschaft wichtig sind, haben das Netz der Kleinberufe ins Leben gerufen. Wodurch werden Steinmetzen, Geigenbauern, Schmieden und etwa dreißig anderen Berufen in der Schweiz verbunden? Weder die Abnehmer noch das verwendete Rohmaterial werden tagtäglich verarbeitet, aber ihr gemeinsamer Nenner ist die geringe Anzahl von Azubis.

"In einer dreijährigen Lehre mit EFZ sind es weniger als 40 Lernende und in einer vierjährigen Lehre weniger als 60", sagt Martin RAAFLAUF, Angestellter des ETH-Bereichs für berufliche Bildung (EHB) und Projektmanager des Small Profession Network (siehe Box rechts). Zu diesem neuen Terminus Micro-Jobs gibt es noch weitere Eigenschaften.

"Die Berufe haben in der Praxis nur ein zentrales Kompetenz-Zentrum ", erläutert Martin RAAFLAUF. Das Training findet gleichzeitig in den drei wichtigsten nationalen Sprachen statt. Entgegen dem Anspruch des SBFI, das unter dem Stichwort "kein Studienabschluss ohne Verbindung" zusammengefaßt ist, gibt es nach dem EFZ kaum korrespondierende Hochschulprogramme für ein abgeschlossenes Hochschulstudium.

"Diese Begriffsbestimmung entspricht sehr gut dem Schmiedeberuf, vor allem in Hinblick auf die Anzahl der Lehrlinge: "Derzeit werden schweizweit rund 60 zukünftige Schmiede auf allen Ebenen ausgebildet", erläutert Christian Krieg, Projektmanager und Schmiedesekretär der SGE, der auch als Spezialpädagoge in dieser Sparte arbeitet.

"Mit zwei Ausbildungszentren in Lausanne und Oberösterreich ist der Berufsstand schweizweit ausgerichtet. Im theoretischen Unterricht werden alle Schüler desselben Jahres in einer kantonalen Gruppe unterwiesen. "Ich habe fünf Jahre lang mit der Berufsbildungsbehörde Genf zusammengearbeitet, um eine neue Lehrstelle für die Lederwarenbranche einzurichten. Zu diesem Zweck habe ich freiwillig ein Berufs- und Bildungsprofil geschaffen, das den derzeitigen Erfordernissen des Berufs gerecht wird.

"â??Die Auszubildenden werden vorort geschult. Dies war die optimale Entscheidung, da es für die Behörde zu kostspielig wurde, eine Klassifizierung nur für das Lederschiff zu errichten. "Zwei Auszubildende haben dieses Modellprojekt bereits absolviert. "Wenn Sie nur einen weiteren Mitarbeiter haben, ist es nicht immer einfach, die Führung Ihres Betriebes mit der Schulung Ihrer Auszubildenden in Einklang zu bringen.

"Eine weitere Besonderheit für die Kleinsten ist, dass sie erst bei zukünftigen Auszubildenden bekannt werden müssen. "eEs ist sehr wertvoll, dass das Know-how der in den Ruhestand gehenden schweizerischen Industriekeramikschaffenden weitergereicht wird. Oftmals fehlt es auch an Finanzmitteln, um für diese Berufe Werbemaßnahmen zu starten. "Für die Kleinsten ist der Gang zu Job- und Bildungsmessen oder das Abonnieren von Informationsseiten zu teuer", sagt Susanne Schillimat.

"Eine Notwendigkeit für mehr Transparenz, der sich das neue Small Business Network wahrscheinlich widmen wird.

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