Schule Ausbildung Beruf

Beruf der Schulausbildung

Bildung - Seit einigen Jahren ist der Beruf auch für den II. Abschnitt ein wichtiges Themenfeld. Informationsveranstaltungen für Eltern zum Thema "Schule. Der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung und den Beruf gipfelt auch in der Verknüpfung von sozialen und persönlichen Teilnahmebedingungen.

Die KJR ES/ Übergangsschule - Ausbildung - Beruf - Beruf

Das KJR hat seit 2007 ein Angebot für den Übergangsbereich Schule - Ausbildung - Beruf. Es geht darum, die persönlichen, gesellschaftlichen und methodologischen Fähigkeiten junger Menschen zu fördern und ihnen auf dieser Grundlage eine nachhaltige, maßgeschneiderte Bildung zu ermöglichen. Das war logisch, denn das Topic war schon immer in den Jugendinstitutionen des KJR vorhanden und durch diese Institutionen hatte der KJR einen Zusammenhang mit der Lebensrealität der jungen Menschen.

Schule, Ausbildung und Beruf | NEWS

Dabei werden die Bildungswege der Jugendlichen im Schul- und Bildungssystem näher untersucht. Detaillierte Angaben zu den Erhebungen in der Schule und zu den Erhebungen zu Schule, Bildung und Beruf erhalten Sie auf den nächsten Seiten: Wenn Sie Grundschüler, Pädagoge, Schulleiter oder Eltern eines Schulkindes sind, werden Sie hier weitere Angaben zu den Erhebungen in der Schule vorfinden.

Sie haben die Schule oder die Hauptschule bereits abgeschlossen, sind in Vorbereitung oder Ausbildung, sind berufstätig oder haben eine abgeschlossen? Weitere Infos zu den Umfragen zu Ausbildung, Studien und Karriere findest du dann hier.

Kulturjugendliche Bildung im Übergangsbereich von Schule, Ausbildung und Beruf

Es ist zu beachten, dass die räumliche Verknüpfung dieser partiellen Übergänge, z.B. Trennung vom elterlichen Haus und Übertritt in den Beruf, im Wesentlichen von der jeweiligen gesellschaftlichen Situation abhängt. Dementsprechend wird die Gestalltung von Veränderungssituationen für junge Menschen oft zu einer unsicheren und unsicheren Angelegenheit, da die Erkenntnis des eigenen Identitätsdesigns nicht nur durch eine innerliche Kohärenz verwirklicht wird, sondern auch mit einem erwarteten Maß an gesellschaftlicher, kultureller, wirtschaftlicher und auch gesetzlicher Beteiligung zusammenhängt (vgl. Kaufmann 2003).

Insbesondere die Übergabesituation von der Schule in die Weiterbildung ist in vielerlei Hinsicht von unsicheren Perspektiven auf eine aufgeschlossene und kaum kalkulierbare Zukunftsperspektive durchzogen. Der Schulabgang, eine durch klare Regelungen und Funktionen geprägte Einrichtung, wird besonders oft als Krisensituation empfunden, wenn der eigene Aufenthaltsort aufgrund von Lehrstellenmangel nicht klar ist.

Ausgehend von dieser Umbruchsituation - aber auch bei einer gelungenen Suche nach einem Lehrplatz - sehen sich die jungen Menschen vor die hohe Herausforderung gestellt, ihre eigenen Anliegen und Zielsetzungen mit den verfügbaren Mitteln verbinden zu können (vgl. Keupp 2008:21). Daher gibt es neben einer fundierten Schulausbildung immer häufiger persönliche Anforderungen wie Resilienz, Eigeninitiative, Schaffenskraft, etc.

Die Übergangsphase von der Schule in die Berufsausbildung und den Beruf mündet auch in der Verbindung von sozialen und persönlichen Teilnahmebedingungen. Da die erfolgreiche Gestaltung von Veränderungssituationen einer fortschreitenden Individuallisierung unterworfen ist, haben daher auch die sozio-kulturellen Exklusionsmechanismen einen immer größeren Einfluß. Diese wird durch institutionelle Umbrüche wie z. B. Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise im Übergangsbereich von der Schule zur Ausbildung besonders heftig (vgl. BJK 2009a:11).

Trotz des Bevölkerungswandels sowohl in den Städten als auch in den Territorialstaaten haben vor allem Schüler aus dem Bereich der Unterstufe wenig postgradualen Bildungszugang (vgl. Autorenengruppe Bildungsvermittlung 2012:103): 79,9% der jungen Menschen ohne Hauptschulabschluss in den Städten sind im so genannten Übergang zwischen Schule und Berufsbildung tätig.

Doch auch ein großer Teil der Schulabgänger mit Hauptschulabschluss bleibt im Übergangssystem: 38% in den Stadtländern, 28,1% in den östlichen und sogar 50,1% in den westlichen Bundesländern. Demgegenüber werden seit 2000 laut Bildungsreport zwei Dritteln der Ausbildungsstellen im System der doppelten Ausbildung von Jüngeren und Jüngeren mit Realschulabschluss oder Hochschulzugangsberechtigung (vgl. ibid.) belegt.

Entsprechend resümiert die Autorengruppe: "Die gesellschaftlichen Auswahlprozesse, die in der Vergangenheit in der Hauptsache beim Wechsel zwischen Bildungswegen oder -stufen stattfinden, sind in Deutschland für den Wechsel von der allgemeinen Schule in die berufliche Bildung bisher besonders ausgeprägt - sowohl nach der bisherigen Schulbildung als auch nach Geschlecht, migrantischem Hintergrund, Bürgerschaft und regionaler Ausrichtung.

Der Wunsch, dass der demographisch bedingte Nachfrageeinbruch die großen Unterschiede beim Einstieg in die vollqualifizierte Ausbildung verringert und die Transformationssituation von jungen Menschen mit maximalem Sekundarschulabschluss verbessert, ist noch nicht erfüllt" (Autorengruppe Bildungsvermittlung 2012:103). In der postschulischen Nachwuchsphase kann vor dem Hintergund nur dann ein wirksamer Statusübergang werden, wenn junge Menschen sowohl in der Schuljugendphase als auch in der Übergangsphase nach der Schule Zugriff auf Lern- und Erfahrungsfelder haben, in denen sie in ihrer Personalität und in ihren Gestaltungskompetenzen verstärkt werden.

Es ist jedoch zu bedenken, dass sich eine gelungene Aufbereitung und Flankierung von Umbruchsituationen durch kunst- und kulturpädagogische Ansätze nicht nur auf die persönliche Betreuung junger Menschen beschränken darf. Bei der Konzipierung von Kunst- und Kultursendungen, die sich auf den Übergangsbereich von der Schule zum Hochschulwesen beziehen, muss neben den Qualitätsdimensionen der persönlichen Nachwuchsförderung und der strukturierten Verankerung des Angebotes auch die Weiterbildungsqualität berücksichtigt werden.

Damit ist der spezifische Anteil gemeint, den die künstlerischen Arbeitsmethoden an der persönlichen Entwicklung von Persönlichkeiten und Kompetenzen haben. Bildungsangebote zur Unterstützung des Übergang von der Schule in die Ausbildung und den Beruf setzen oft auf eine wirksame Einführung in die Ausbildungs- und Berufswirklichkeit. Die Unterstützung bei der persönlichen Gestalltung von Veränderungssituationen muss sich jedoch insbesondere auf fachspezifische Erfahrungswerte ausrichten.

Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass junge Menschen ihre persönlichen Errungenschaften und die Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie durch die konkreten Erfahrungen der Selbstwirksamkeit erworben haben, erfahren. Sich auf die Buehne zu stellen, ein Musikstueck zusammen zu erarbeiten, sich ein eigenes Gebilde zu bilden, enthaelt vielschichtige, fachliche Handlungsbeduerfnisse, die mit den Faehigkeiten der jungen Menschen beginnen und gleichzeitig eine reflektierende Bedeutungsebene haben.

Darüber hinaus ist die Produktion von Werbung, die oft mit Kulturprojekten verbunden ist, z.B. durch eine Performance oder eine Austellung, von besonderer Wichtigkeit. Für viele junge Menschen ist die Erkenntnis, dass die eigenen Ideen und Fertigkeiten auch für andere von Relevanz und Interesse sein können, eine sehr große Herausforderung, gerade vor dem Hintergund der gestaltenden Übergänge zwischen vertrauten und ausländischen Lebenslagen.

Fachliche Unterstützung für Jugendliche in Umbruchsituationen zwischen Schule, Ausbildung und Arbeit kann nur dann Erfolg haben, wenn die pädagogischen Ansätze nicht als Vorbereitungssimulation konzipiert werden, sondern wenn junge Menschen als verantwortungsbewusste Akteurinnen und Akteurinnen wahrgenommen und ernstgenommen werden. Gleichzeitig sehen sich die pädagogischen Programme vor die Herausforderung gestellt, junge Menschen bei der Fortentwicklung ihrer Fähigkeiten und Handlungsstränge zu fördern und ihnen neue Denk- und Handlungsspielräume zu erschließen.

Zu diesem Zweck bietet die kulturelle Bildungsarbeit vielschichtige Rahmenbedingungen, die für junge Menschen einen umfassenden Handlungsbedarf und entwicklungspolitische Fragen aufwerfen. Diese sind aber auch mit den jeweiligen Erfahrungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der jungen Menschen verknüpft. Der individuelle Blick auf die Umwelt, die persönliche Art und Weise der Kommunikation, gewinnt dabei an unentbehrlicher Wichtigkeit. So werden neben dem Erwerb des künstlerischen Handwerks auch die fachlichen Fähigkeiten der jungen Menschen zu Voraussetzungen für den Erfolg.

An dieser Stelle entsprechen die Erfordernisse der Transitionssituation den Erfordernissen des gestalterischen Agierens. Deshalb hat Michael Creutzer in seinen Betrachtungen zur Ausgestaltung künstlerisch-kultureller Pädagogik im Übergangsbereich zwischen Schule und Beruf die Effektivität so genannter künstlerischer "Feldprojekte" betont (Kreutzer 2008:19ff.). Gemäß der Theorien der sozialen Bereiche (vgl. Burg 1982) werden Kunstproduktionsprozesse als die Schaffung von zeitbegrenzten ästhetischen und sozialen Feldern begriffen, in denen sich junge Menschen als Akteurinnen aufspielen.

Insbesondere kulturelle Bildungsprojekte, die auf Transition Management abzielen, seien daher verpflichtet, sich nicht nur auf ein facettenreiches Spektrum kompetenzfördernder Praxis-, Trainings- und Spielweisen zu konzentrier. Vielmehr müsse man sich auch auf die gemeinschaftliche Bearbeitung eines Kunstprodukts fokussieren, so Kreutzer. Das eigene Erlernen und Betreuen bisher ungenutzter Potenziale wird für junge Menschen sowohl aus persönlicher als auch aus gesellschaftlicher Sicht immer wichtiger.

Da die eigenen künstlerischen Gestaltungen für das mögliche Handeln in einem selbstbestimmten Kulturfeld als geeignet oder unangebracht erlebt werden können, wird nicht nur die eigene Realitätsgestaltungsfähigkeit für junge Menschen spürbar. Anhand der Kennzahlen der Bildungsberichterstattung über das Transformationssystem ist mehr als fragwürdig, inwieweit die Schule in der Tat in der Position ist, diejenigen Kompetenzen zu vermitteln, die für die Teilnahmechancen junger Menschen ausschlaggebend sind.

Zur Erreichung des Lernziels Lebensqualität müssen die Schule, aber auch die Institutionen und Institutionen des Übergangssystems, wie z.B. die Berufshilfe für Jugendliche und die Jugend-Sozialarbeit, etc. Ziel des Projekts ist es, den Einsatz individueller Mittel zur Entwicklung der Identität junger Menschen zu erhöhen. Bildungseinrichtungen und Institutionen der beruflichen Vorqualifizierung benötigen Kooperationspartner, die sie mit den Potenzialen von Bildender Künste und Kulturen bei der Gestaltung der Ausbildung von Lebenskompetenzen begleiten können.

Um junge Menschen in ihrem Transformationsmanagement effektiv zu unterstützen, müssen die Übergangsschwellen zwischen den verschiedenen Bildungsstandorten mit ihren verschiedenen Erfahrungsmöglichkeiten bereits in der Schuljugendphase abgesenkt werden. Viel zu oft wird die Zusammenarbeit im Übergangsbereich zwischen schulischer und postschulischer Bildung jedoch noch immer aus einer Sichtweise heraus durchgeführt, die sich auf die jeweilige Schule oder Bildungseinrichtung konzentriert.

Dabei handelt es sich um Vertreter von Schulen, Bildungsträgern, Kulturen sowie der Kinder- und Jugendfürsorge. Denn durch die Verflechtung unterschiedlicher Bildungsstätten und Fachgebiete entstehen erst Möglichkeiten für junge Menschen und eröffnen sich neue Erfahrungsfelder. Beispielsweise kann ein soziales und ästhetisches Zirkusprojekt mit dem Titel "Berufsorientierung unter der Zirkuskuppel" die speziellen persönlichkeitsbildenden Fähigkeiten im Sozial- und Ästhetikbereich des Circus als (selbst-)effektiver Rahmen dazu nützen, formelle Vorqualifikationen mit unmittelbarer jugendfreundlicher Bedeutung zu verknüpfen.

Wenn sie junge Menschen in ihrem Transformationsmanagement effektiv fördern wollen, müssen auch sie Fähigkeiten zur Vernetzung vorhandener Ansätze in der Praxis aufzeigen.

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