Schulbildung Schweiz

Schweizer Schulbildung Schweiz

In den katholischen Gebieten übernahmen die Jesuitenschulen die mittlere und höhere Schulbildung, in den reformierten Gebieten die Lateinschulen. Die schematische Darstellung des schweizerischen Bildungssystems. In den ersten Jahren der Grundschule wird ein zweijähriger Kindergarten oder eine Zugangsstufe eingerichtet.

In den ersten Jahren der Grundschule wird ein zweijähriger Kindergarten oder eine Zugangsstufe eingerichtet. Die Grundschule im Tessin umfasst sieben Jahre, die Sekundarschule I (Scuola media) vier Jahre. In den ersten Jahren der Grundschule wird ein zweijähriger Kindergarten oder eine Zugangsstufe eingerichtet. Der Grundschulbesuch umfasst 8 Jahre, im Tessin 7 Jahre.

Abgesehen vom Kanton des Tessins dauert die untere Sekundarstufe drei Jahre.

Bildungswesen

In der Postobligation (allgemeinbildende Schule, Berufsausbildung und Universität) sind Bund und Kanton für das staatliche Schulsystem als verantwortliche Akteure verantwortlich. Das Diagramm stellt in vereinfachtem Umfang das schweizerische Ausbildungssystem mit der dazugehörigen Einstufung nach der International Standard Classification of Education ISCED dar, die international vergleichbare Ergebnisse erbringt. Unter " Die schweizerische Hochschullandschaft " findest du zwei Tafeln, die den Zusammenhang zwischen den Kantonsklassifikationen und der schweizerischen Einstufung einerseits und der schweizerischen Einstufung und der ISCED (International Standard Classification of Education) andererseits darstellen.

Schulen in der Schweiz: Nur die Besten im Abitur - Ausbildung

Daß jemand "einfach nicht ins Schulhaus gehört", ist dort ein ganz gewöhnlicher Spruch. Das sagt das über das schweizerische Schulsystem aus. "Über dem Beitrag steht: "Zu blöd für die High School", schon in den ersten Absätzen fliessen Risse. Soeben hat die 12-jährige Felicia gelernt, dass sie kein Abitur machen wird, Wochen der Vorbereitungen auf die Aufnahmeverfahren waren vergebens.

Sogar ihre Mama, die wie sie aus Deutschland kommt, versinkt auf einem Sessel und fängt an zu schreien. Der Schauplatz entstammt einem vor wenigen Tagen im Züricher Gymnasiumsrämibühl verfassten Trainingstext. Die 16-Jährigen Tabea und Jael haben die Erzählung von einem treuen Freund benutzt. "Wir haben festgestellt, dass deutsche Familien anders sind, wenn es um Gymnasien geht", sagt Tabea.

"â??Die Formel ist beinahe die gleiche: Wenn man nicht auf das Schuljahr geht, ist man böse. "In Zürich, wo Tabea und Jael wohnen, ist die Lage anders. Hinter ihr steht ein Grundschulwesen, wie es viele noch aus der Vergangenheit wissen. Sie ist schwer gesiebt, nur die besten gehen auf die High School. Dr. Stefan Wolter ist Ordinarius für Pädagogik an der Uni Bern und Leiter der Schweizerischen Koordinierungsstelle für Pädagogikforschung.

Schon oft hat er sich bemüht, das schweizerische Schulsystem den Menschen in der Schweiz näher zu bringen. Das Gymnasium ist in der Schweiz anders geregelt, sagt Wolter: "Es soll die Studierenden auf ihr Hochschulstudium vorbereiten. Dies würde auch zu einer anderen Sichtweise auf diese Schicht führen. "â??Es soll nicht sein, dass man Freud nur lebhaft bespricht.

"Als die Studenten an der Uni zum ersten Mal erkennen, dass es in der Physik vor allem um Störaussagen und Statistiken geht, ist das verkehrt. "Das bedeutet, dass sich auch Studenten durch Statistiken foltern sollten. Durch diese starke universitäre Anbindung hat auch das Schulgymnasium nachteilige Auswirkungen, sagt Jael. Im Sekundarbereich, der mit einer Vollzeitschule aus Haupt- und Realschulen zu vergleichen ist, ist die Stimmung "familiärer und persönlicher", meint Tabea.

Zusätzlich zum Langfristgymnasium gibt es noch andere Möglichkeiten, die Reife zu erlangen; in Zürich können die Schülerinnen und Schüler beispielsweise auch später über das Kurzgymnasium ihren Hochschulzugang erwerben. Die Durchlässigkeit des Schulsystems ist in Deutschland höher, aber für viele Kinder und Jugendliche gilt nur das Regelgymnasium. Welche Schulen wie viel Leistungen und wie viele Jahre zum Abschluss des Abiturs verlangen können, ist landesweit verbreitet.

Und wenn sich dt. Erziehungsberechtigte darüber beklagen, dass ihr Kleinkind durch das Material gedrängt wird und es nur dank kostspieliger Betreuung verkraften kann, dann achselzuckt der Typ aus der Schweiz mit den Achseln und meint zu sich: "Dann ist das Kleinkind wahrscheinlich an der falschen Adresse. Einige in der Schweiz nahe der Grenze lebende Menschen bevorzugen es daher, ihr Kleinkind auf ein deutsches Schulgymnasium zu bringen.

Das hat Stefan W. Verständnis: "Wenn Sie nicht in der Schweiz wohnen wollen, kann es Sinn machen, ein deutschsprachiges Grammatikgymnasium zu absolvieren. "In Deutschland erkundigen sich viele Ausbildungsplatzanbieter auch nach der Hochschulzugangsberechtigung. Andererseits ist es einfacher zu ändern: Wenn Sie in der Schweiz mit einem deutschem Reifezeugnis lernen wollen, werden Sie feststellen, dass nahezu alle Studiengänge ohne Numerus Clausus zurechtkommen.

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