Schilder und Lichtreklamehersteller Beruf

Hersteller von Schildern und Lichtwerbung Beschäftigung

Der Hersteller von Schilder- und Lichtwerbung ist ein im Handwerksregister eingetragenes Handwerk. Hersteller von Video-, Schilder- und Lichtwerbung sowie Informationen zur Aus- und Weiterbildung im Bereich Kunsthandwerk, Restaurierung und Design. Hersteller von Schildern und Leuchtwerbung beraten Kunden über individuelle Kommunikations- und Werbemöglichkeiten.

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Der Hersteller von Schilder- und Lichtwerbung[1] ist ein im Handwerksregister eingetragenes Handwerksunternehmen. Der Hersteller von Schilder- und Lichtwerbung wird im Volksmund auch als Werbetechniker bezeichnet. Ein früherer Name war Schildermaler oder Maler. Beschilderungs- und Lichtwerbehersteller konzipieren und implementieren Werbemittel und Kommunikationssysteme, darunter leuchtende und unbeleuchtende Schilder und Werbemittel, Lichtwerbesysteme für Firmen, aufwändige Beschilderungssysteme, Fassadenbeschriftungen, Schaufenster und Kraftfahrzeuge sowie Schilderungen auf Ausstellungsständen und Messen.

Die Profession des Schilder- und Lichtwerbeherstellers ist sehr vielfältig und kombiniert viele unterschiedliche Arbeitsmethoden und Arbeitstechniken. Zu den Planungen für die Produktion von Werbemitteln für den Schilder- und Lichtwerbehersteller gehören Kundengespräche, Objektinspektion, Dimensionierung, Photodokumentation und Größen- und Materialbestimmung eines Werbemittels. Dabei kann sich die Planungen auf Einzelschilder oder ganze Werbekonzeptionen ausrichten.

Die Schilder- und Lichtwerbehersteller verwenden in erster Linie Hochleistungsfolien, aus denen mit einem Flachbett- oder Rollplotter spezifizierte Schriften oder Logos nach Datei- oder Textspezifikation zugeschnitten werden. Sie können auf verschiedene Werbemittel (Schilder, Anzeigen, Lichtkästen, Fensterscheiben und Kraftfahrzeuge ) aufgetragen werden. Auch für die Schriftzüge in Farb- oder Firmentechnik werden Schablonenfilme auf die gleiche Weise hergestellt, aber nach dem Auftragen auf den Trägermedium verunkraut und farbig gestaltet.

Die Digitaldrucktechnik eröffnet dem Schilder- und Lichtwerbehersteller die Möglichkeiten, die am Computer erzeugten Informationen aus Bildmotiven, Beschriftungen und Farbverläufen im Direktdruckverfahren auf das zu druckende Material anzuwenden. Der fertige Druck wird vom Schilder- und Lichtwerbehersteller zur weiteren Verarbeitung in oder auf Werbemitteln genutzt. In der Autoverpackung wird ein Auto durch die ganzflächige Verbindung mit digitaler Sonderfolie zu einem großflächigen, beweglichen Werbeträger. Bei der Autoverpackung wird ein Auto zu einem Großformat....

Die Lichtwerbung ist ein Lichtwerbesystem, das der Schilder- und Lichtwerbehersteller in Gestalt von Lichtkästen, einzelnen Buchstaben, Pfeilern und Halterungen produziert. Mit ihnen werden Werbeinformationen jederzeit und auch im Dunkeln vermittelt. Werbesysteme, die im Freien installiert werden, bestehen überwiegend aus Metallen und Plexiglas. Die Schilder- und Lichtwerbetechnik installiert und unterhält Kommunikations- und Werbesysteme an dafür bestimmten Punkten unmittelbar oder auf Tragkonstruktionen.

Alle Arten von Rohlingen für die Herstellung von Unterbauten, Pylonen, Bannern, Bewehrungen und vielem mehr. Die Schilder- und Lichtwerbehersteller verarbeiten verschiedene Materialien. Durch verschiedene Bearbeitungsverfahren wie z. B. Schneiden, Schneiden, Verbinden, Formen, Schleifen und Verkleben werden die Materialien zu Formwerbesystemen oder deren Körper sowie zu Messe- und Ausstellungsstrukturen aufbereitet. Die Vergoldungsarbeit in der Schilder- und Lichtwerbeindustrie besteht aus der Vergoldung auf oder hinter Gläsern oder auf lackierten Oberflächen.

Eine weitere Arbeitsfläche des Schilder- und Lichtwerbeherstellers ist der Schablonendruck. Häufig wird das Verfahren des Siebdrucks auch für die Herstellung künstlerischer Motive eingesetzt, und spezielle Lacke (z.B. Strukturlack, Anti-Rutsch-Lack, Glanzlack) können auch im Seriendruck eingesetzt werden. Die Schilder- und Lichtwerbehersteller etikettieren Textilwaren mit verschiedenen Verfahren wie z. B. dem Siebdruck, dem digitalen Digitaldirektdruck, dem Transferverfahren, dem Flock- und Flexotransferdruck sowie dem Thermodruck.

Der Schilder- und Lichtwerbehersteller setzt vor allem auf die Fassadenbeschriftung von Denkmalobjekten. Liegt die Schrift in einer größeren Höhenlage, wird hier auf Gerüsten oder einem Gabelstapler wie bei der Konfektionierung von Werbesystemen weitergearbeitet. Die Hersteller von Schildern und Lichtwerbung entwerfen Lichtkästen, Schilder und Unterbauten für Werbemittel werden mit der Verwendung von Lasuren gefärbt, die Beschichtungen schützen auch die Oberflächen.

Im Jahre 812 wurden in der Karolinger "Capitulare de villis", der ersten landwirtschaftlichen und wirtschaftlichen Ordnung des Hochmittelalters, erstmals Schildermachern genannt. Der Holzschild wurde mit einem Lederbezug versehen und mit Metallbeschlägen unterlegt. Nach den Schilden, die ab dem XII. Jahrhundert als Wappen diente, fungierten die Schilder auch als Waffenmaler. Bereits 1197 existierte in Magdeburg eine Frühzeichengilde.

Die Kölner Schlossgasse ist an die Gilde erinnernd: Sie ist nach den vielen Zeichen- und Wappenstellenmalern (Clipeatoren) genannt, die hier im Hochmittelalter lebten. Seine Bewohner nannten es "Schildergaß" oder "Schildergazin", und 1797 erschien der heutige Namen zum ersten Mal "in der Schildergasse". Neben Kriegs-, Turnier- und Staatsschilden stellten die Schildermacher auch mit Leder bezogene Buchdecken und Schwertschwerter sowie Wappenschmuck für Reitausrüstung (Sättel, Zäume, Kopf- und Brustleder) her.

Im Jahr 1510 vergab Kaisers Maximilian I. (1493-1519) den Schildgilden drei Silberschilde auf altem roten Boden als Wappenschild. Im Jahr 1920 wurde in Leipzig der Verein der Deutschen Firmenschilderhersteller mit Hauptsitz in Berlin ins Leben gerufen. Im Jahr 1927 the association was renamed "Verband der Firmen- und Reklamame-Schilder-Hersteller Deutschlands e. V.". Im Jahr 1933 the association is renamed "Reichsinnungsverband des Schilderhersteller-, Schildermaler- und Lichtreklame-Handwerks" and in 1950 the association is re-established as "Verband der Firmenschilder- und Lichtreklamehersteller e. V.".

1952 trägt der Verein den Namen "Verband der Schilder- und Lichtreklamehersteller Deutschlands e. V.". 1961 wird der Bundesinnungsverband ZVW (Zentralverband der Werbetechnik) gegründet.

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