Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung

In der Berufsausbildung geltende Rechte und Pflichten

Recht und Pflichten der Praktikanten Auszubildende sind in den entsprechenden Rechtsvorschriften (Berufsbildungsgesetz BBiG, Gewerbeordnung, Jugendschutzgesetz, Ausbildereignungsverordnung) verankert. Als Trainer sind Sie nicht in jedem Falle dazu gezwungen, aber Sie sollten Ihre Teilnehmer immer an ihre Rechte und Pflichten erinnern. Aufgaben: Hauptaufgabe der Praktikanten ist die Lernaufgabe - ähnlich der Pflicht der Trainer zur Ausbildung.

Damit sind die Trainees sowohl physisch als auch mental bestrebt, den von ihnen ausgewählten Beruf zu lernen - auch im Hinblick auf das Ausarbeitungsziel. Gemäß Bundesgesetz über die Berufsausbildung müssen die Praktikanten die ihnen übertragenen Tätigkeiten mit Sorgfalt ausführen. Auszubildende sind nach dem BIBiG zur Teilnahme an den von ihnen befreiten Qualifizierungsmaßnahmen verpflichtet.

So ist z.B. die Verpflichtung zum Berufsschulbesuch auch in den Schulgesetzen der Länder vorgesehen. Apropos: Die Praktikanten sind nicht nur ihren gesetzlichen Betreuern, sondern auch ihren Trainern im Unternehmen gegenüber zur Vorlage ihres Berufsschulabschlusses verpflichte. Der Auszubildende hat die Anweisungen zu befolgen, die ihm von Trainern, Instruktoren oder anderen im Zuge der Berufsausbildung weisungsbefugten Personen gegeben werden.

Der Weisungsberechtigte sollte ihm zu Ausbildungsbeginn bekannt gemacht werden. Der Auszubildende hat die für das Ausbildungszentrum geltenden Vorschriften zu befolgen. Geräte, Apparate und andere Vorrichtungen sind von den Praktikanten nach dem LBiG mit Sorgfalt zu handhaben. Gleiches trifft auf Geräte und Materialien zu, die den Praktikanten für Zwischen- und Schlussprüfungen unentgeltlich zur Verfügung stehen.

Die Praktikanten müssen jede Abwesenheit von der Schulung sofort anzeigen und im Krankheitsfall ein ärztliches Attest vorlegen. Gemäß BIBiG sind die Praktikanten zur Verschwiegenheit über Betriebs- und Unternehmensgeheimnisse angehalten. Rechte: Die Praktikanten haben das Recht auf ein monatliches Gehalt. Das Entgelt bezieht sich auch auf die Zeit, in der sie am berufsbildenden Schulunterricht oder an innerbetrieblichen Bildungsmaßnahmen teilgenommen haben.

Die Schulungsunterlagen, d.h. vor allem Werkzeug und Materialien, müssen den Teilnehmern unentgeltlich zur Verfuegung gestellt werden, ggf. einschliesslich Sicherheitsausstattung. Gemäß BIBiG muss der Ausbildungsbetrieb die Praktikanten für den Berufschulunterricht oder für alle vorgegebenen Ausbildungen außerhalb des Ausbildungszentrums freigeben. Er hat das Recht, die Annahme von Tätigkeiten wie Ersatzarbeiten für aus dem landwirtschaftlichen Betrieb abwesende Arbeitnehmer zu verweigern.

Will ein Praktikant die Berufsausbildung einstellen oder sich für eine andere Beschäftigung vorbereiten, so kann er nach dem CBiG das Lehrverhältnis unter Einhaltung einer vierwöchigen Kündigungsfrist auflösen. Selbst wenn der Praktikant keinen rechtlichen Anspruch darauf hat, ist es ihm seit 2005 möglich, einen Teil seiner Berufsausbildung im In- und Ausland, zum Beispiel in einer Auslandsniederlassung, zu absolvieren.

Gemäß BIBiG muss dem Praktikanten am Ende der Lehre wenigstens ein einfacher Nachweis ausgestellt werden; auf seinen Wunsch muss ihm auch ein qualifizierter Nachweis ausgestellt werden. Sind in einem Unternehmen mehr als fünf Mitarbeiter tätig, die noch nicht das Alter von achtzehn Jahren erreicht haben oder ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und noch nicht das fünfundzwanzigste Jahrhundert alt sind, sind Jugend- und Auszubildendenvertreter nach dem BVG zu wähl.

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