Quereinsteiger Sozialer Bereich

Karrierespringer Sozialbereich

Dem Wunsch, "etwas mit Menschen zu machen", entspricht der akute Fachkräftemangel im sozialen Bereich. Zusammengestellt in unserem Special http://www.soziale-berufe.com/special-quereinsteiger Im Sozialbereich fehlt es auch an Fachkräften. Alle wollen im sozialen Bereich arbeiten.

Ein Quereinsteiger als Gelegenheit? Mangel an Fachkräften im Sozial- und Gesundheitssektor - Recruiting to go

In der Sozial- und Gesundheitsbranche gibt es keine Antragsteller, niemand will mehr in diesem Bereich tätig sein, und im Bereich der Invaliditätshilfe sieht es bereits sehr schlecht aus - das ist die gemeinsame Bewertung der Anbieter. Dennoch treten 64 Personen zwischen den Schätzungen von Ende 20 und Ende 50 in etwa gleichmäßiger Verteilung auf, die um 12 Positionen für eine "arbeitsplatzbezogene Qualifizierungsmaßnahme" konkurrieren, bei einer Informationsveranstaltung für Quereinsteiger an der Hochschule für Sozialberufe in Wien.

Wie in einer Berufsschule für Sozialberufe in Deutschland sieht man bei einem Rundblick durch den Raum: Menschen mit Capi und Menschen mit Dreadlocks, Menschen mit Hinterschnitt und Elevistolle, Menschen in Harley Davidson Motorradlederjacken oder Hippiehalstüchern, Menschen mit Tattoos, die sich aus dem T-Shirt-Ausschnitt winden, und Menschen mit Tunnelohrringen. Alle wollen im Sozialbereich mitarbeiten.

Umsteiger aus dem Handwerk oder dem In- und Auslande. Jugendliche, die in irgendeiner Weise im Sozialbereich begonnen haben, aber noch nicht wirklich Fuss fassen konnten: Interessierten wird hier eine Zusammenarbeit zwischen einer Berufsschule, drei Sozialeinrichtungen und einer Privatstiftung geboten. Für die Berufsausbildung zum Facharbeiter für Sozialwesen bezahlen die Sponsoren das Gesamtkosten.

Zwei Jahre lang gehen die Jugendlichen zwei Tage die Woch und drei Tage die Woch zur Schulung für ein Schülerpraktikum bei einem der Sponsoren. Nach dem Studium gibt es eine Übernahme-Garantie als Gegenleistung ( "Belohnung") (je nach Institution andere Konditionen, z.B. Teilzeit). Die WAFF stellt auch sicher, dass die Massnahme vom Arbeitsmarktdienst (österreichisches Pendant zum Arbeitsamt) akzeptiert wird.

Sie erhalten 813 EUR pro Woche und ein Studententicket für den öffentlichen Nahverkehr, sind noch erwerbslos registriert, suchen aber keine Arbeit mehr. Die Bewerbungsphase beginnt mit der obligatorischen Beteiligung am Informationstag, Interviews mit den Institutionen und einer Eignungsprüfung an der Hochschule. Der Sponsor (HABIT) legt einen Fokus auf die behindertengerechte Arbeit einschließlich der Pflegehilfe.

Am Ende haben die Kursteilnehmer einen Doppelabschluss. Im Anschluss an die Qualifikationsmaßnahme können die Jugendlichen ein weiteres Jahr bleiben und qualifizierte Sozialarbeiter werden oder in ferner Zeit Sozialmanagement an der Hochschule für Sozialberufe erlernen. Auch in Deutschland gibt es Interessierte für den Seiteneingang. Auf dem Karriereportal der diakonischen Region wurde eigens ein Informationsbereich mit Kurzfilmen, Success Stories und einem Eignungstest für den Quereinsteiger aufgebaut.

Dass die Sponsoren immer noch nicht jubeln, liegt an der intensiven Unterstützung, die Quereinsteiger und vor allem Beteiligte von Qualifizierungsmaßnahmen oft anstreben. Am Informationstag in Wien versuchen Repräsentanten der Hochschule, der Foundation und der Sponsoren, die Erwartungshaltung der Interessierten auf ein realitätsnahes Niveau zu reduzieren: "Kann ich neben der Qualifikationsmaßnahme auch zur Arbeit gehen, um mein Gehalt zu steigern?

Und er hat den Job nicht beendet. Mit dem Bio-Bauernhof des Spediteurs zusammenarbeiten? Die Arbeit mit dem Kind? "Nein. Die Akademiker der Massnahme werden wie alle anderen Mitarbeitenden betrachtet. Kunden der Sponsoren sind nicht in erster Linie Kleinkinder, sondern Heranwachsende, Erwartete und Ältere mit teilweise schwerwiegenden geistigen Beeinträchtigungen.

"Nein, die Anlagen sind über ganz Wien verstreut. Allerdings unternimmt der ausführende Staat alle Anstrengungen, seine Bediensteten nicht am anderen Ende der Hansestadt zu beschäftigen. Bei den Bewerbern sind die Anforderungen oft nicht realistisch, obwohl viele Informationen zur Verfügung gestellt werden. Ein Teilnehmer einer vorangegangenen Verhandlungsrunde erkannte erst am Ende der Aktion, als sie in den Besitz genommen werden sollte, dass seine Lebenserwartung zu hoch war, um durch die ihr garantierte Teilzeitarbeit zu finanzieren.

Sie hatte die Information über die Bemessungsgrundlage ihres künftigen Gehaltes bereits vor Maßnahmenbeginn erhalten. Bei vielen Teilnehmern liegt ein Curriculum Vitae vor, der nicht gerade durch Entscheidungskompetenz gekennzeichnet ist. "Muß ich unmittelbar nach Beendigung der Maßnahmen mit der Arbeit beginnen oder kann ich noch darüber nachdenken oder bekomme ich mein Abitur?

Qualifizierungsmaßnahmen bedeuten auch: Stärkung der Lebensfähigkeit, Trainingsengagement. Schlussfolgerung: Quereinsteiger sind eine Gelegenheit für den Sozial- und Gesundheitssektor, aber gutes Erwartungenmanagement ist das A und O. Bei jedem Projektablauf erfahren die Sponsoren in Wien etwas: Die folgenden Hinweise können im Zusammenhang mit dem Thema Quereinsteiger hilfreich sein: Falls Sie die Antragsteller nicht in einem speziellen Vorzeigeprojekt verwenden können, sollten Sie nicht einmal dafür Werbung machen, dass Ihr Sponsor es leitet.

Mit jedem Quereinsteiger besser werden: durch die Beantwortung häufiger Fragestellungen, anstatt sich an die Carrier-Präsentationen 08/15 zu binden. Durch Aufzeigen möglicher Hindernisse und Problemstellungen (und Lösungen) ehemaliger Beteiligter gegenüber Quereinsteigern (d.h. die Fragestellung, ob man neben der Massnahme zur Einkommenssteigerung mitarbeiten kann, eher ein Nein als ein Ja, auch wenn es gesetzlich möglich wäre).

Übernimmst du jedes Büro, jede Suche nach einem Praktikum usw., werden die Beteiligten nicht unabhängig. "Es ist ein schöner Balanceakt, auf die Anforderungen von Seiteneinsteigern (oder Antragstellern im Allgemeinen) mit einer dienstleistungsorientierten Einstellung zu reagieren, aber auch nicht, sich auf eine gesundheitsschädliche Art zu beugen.

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