Pia Ausbildung

Das Pia-Training

Bei der praxisintegrierten Ausbildung (PIA) zum Erzieher handelt es sich um eine duale Ausbildung an der Berufsschule für Sozialpädagogik. Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels wurde die praxisintegrierte Ausbildung PiA entwickelt, eine Art duale Ausbildung für Ausbilder. Fortbildung zum staatlich anerkannten Pädagogen - Modellprojekt - PiA. in der Ausbildung von Pädagogen. Der neue Trainingstyp PIA -.

Praxisorientierte Ausbildung zum Pädagogen

Bei der praxisintegrierten Ausbildung (PIA) zum Pädagogen handelt es sich um eine duale Ausbildung an der Berufsschule für sozialpädagogische Ausbildung. Sie ermöglicht es den Schülern, in Analogie zur Vollzeitausbildung zum Pädagogen Bildungs-, Ausbildungs- und Pflegeaufgaben zu erfüllen und als Pädagoge im Bereich der Allgemeinpädagogik selbständig und selbstverantwortlich zu arbeiten.

Das Training kombiniert praxisnahe und praxisnahe Lerninhalte über 3 Lehrtage und 2 Übungstage pro Tag, die durch Blockpraktika in den Bereichen Technik und Wirtschaft erweitert werden. Während der gesamten Ausbildungszeit erfolgt die Übung fortlaufend in der gleichen Institution. In Übereinstimmung mit den anwendbaren Rechtsvorschriften bekommen die Jugendlichen ein Ausbildungsgeld und einen Jahresurlaubsanspruch. Das praxisnahe Training dauert 3 Jahre und schließt mit dem erfolgreichen Abschluß der Berufsausbildung "Staatliche anerkanntannte Erzieherin" oder "Staatlich anerkanntes Erzieher" ab.

Eine Übersicht über die Ausbildungsinhalte der drei praxisnahen Lehrjahre findet sich in der Akte PrÃ?xistreppe_PIA.pdf. Voraussetzung für die Aufnahme in die praxisintegrierte Ausbildung an der Fachhochschule für Soziopädagogik sind: mind. zwei Jahre Vollzeitarbeit mit Kleinkindern in einer gesellschaftspädagogischen Institution, wodurch auch ein Freiwilligenjahr oder der Bundesfreiwilligedienst in einer Kindertagesstätte anerkannt werden kann. mind. zwei Jahre absolvierte Ausbildung und ein sechswoechiges Berufspraktikum in einer gesellschaftspädagogischen Institution, bei Auslandsprachdiplomen muss ein Nachweis ausreichender deutscher Sprachkenntnisse erbracht werden.

Die Schulausbildung wird durch eine schriftlich und mündlich abgelegten Abschlussprüfung ergänzt.

praxisnahe Ausbildung zum Erzieher: ein Zukunftsmodell

Schon nach der Markteinführung von PiA wurde deutlich, dass es sich um ein interessantes Lehrmodell handelte, das auch bei Menschen auf großes Echo stieß, die den Beruf des Lehrers noch nicht im Auge hatten. Interessierte aus ganz Deutschland haben sich daher bei den Ausbildungszentren in Baden-Württemberg um einen PiA-Lehrplatz beworben. Aber was ist das Spezielle an diesem Training?

Mit mehr als vier Jahren Berufserfahrung in Baden-Württemberg und ersten Auslandserfahrungen ist eine Inventur sinnvoll. Durch die enge Verzahnung von schulischer und praktischer Ausbildung in den ausbildungsintegrierten Ländern und Gebieten ergibt sich für jede Institution, ihren Förderer und das Kollektiv die Fragestellung, welche Möglichkeiten, Erwägungen zum Einsatz von Personal, Führungsaufgaben etc. mit einem PiA-Lehrplatz assoziiert sind.

Aus diesem Grund wird im nachfolgenden Abschnitt beschrieben, für wen PiA bestimmt ist und wie die Ausbildung aufgebaut ist - insbesondere im Gegensatz zur konventionellen Ausbildung für Erzieher. Es geht um die Fragestellung, was PiA den Teilnehmern bietet und was es von ihnen verlangt: die Sponsoren, die unterrichtenden Spezialisten, die technischen Schulen und Akademien und natürlich die Praktikanten.

"Es geht darum, weitere Ausbildungsstellen zu erschließen und zugleich weitere Zielpersonen für die Ausbildung von Kindergartenkindern zu begeistern. "Dazu wurde eine Form des Trainings mit Bezahlung entwickelt: Baden-Württemberg / Bayern: 888,- bis 984,- Euro pro Monat, je nach Lehrjahr (ab 2016), bezogen auf die Ausbildungsbeihilfe für Verwaltungsangestellte. NRW: 350,- bis 500,-, teilweise bis zu 100,- Euro, je nach Institution, Land und Lehrjahr (Vergütungsgruppe für Praktikanten).

Die folgenden Massnahmen wurden zur Implementierung des Trainingsmodells umgesetzt: Daher geht es nicht um ein verkürztes oder reduziertes Training. Lehrplaninhalt und Stundenplan orientieren sich an der konventionellen technischen Schulausbildung. Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und sozialen Bildungseinrichtungen: Dies ist trotz der räumlichen Nachbarschaft zu den doppelten Formen der Ausbildung jedoch keine davon im Sinn des Ausbildergesetzes.

Weil die Hauptverantwortung bei der Fachhochschule liegt. Folgende Informationen basieren auf Erfahrungswerten mit PiA in Baden-Württemberg: Für Auszubildende: Auf der einen Seite ermöglicht die kostenpflichtige Ausbildung die Wahl von PiA, insbesondere für diejenigen, die über ein eigenes Budget zur Finanzierung verfügen. Andererseits fördert die intensive Theorie-Praxis-Verflechtung, d.h. der regelmässige Austausch zwischen den beiden Ausbildungsorten Berufsschule und Praktikum, die Umsetzung des theoretisch Erlernten und erzeugt ein großes Aufmerksamkeitspotenzial in der Fachhochschule.

Wer die Bedürfnisse beider Ausbildungsstandorte gut erfüllen will, muss unter Druck arbeitsfähig und gut aufgestellt sein. Was bei PiA besonders hervorzuheben ist, ist die enge Kooperation mit den Institutionen, die in einem Kooperationsvertrag in Baden-Württemberg festgelegt ist und die Rechte und Pflichten beider Ausbildungszentren festlegt.

Die Anbieter sind nicht mehr nur "Käufer" von ausgebildeten Pädagogen, sondern auch Trainingspartner. Zu diesem Zweck organisiert z. B. die E. F. F. für Soziopädagogik Stuttgart jährlich Treffen, bei denen über die aktuellen Fragen und Problemstellungen der Trainingsgestaltung und -zusammenarbeit diskutiert werden kann. Es wurde z.B. festgelegt, dass die praktischen Tage während der Ausbildung nicht immer an den gleichen Werktagen stattfinden, sondern so geändert werden, dass die Praktikanten an festen Terminvereinbarungen (Teambesprechungen, Waldtagen, etc.) teilnehmen können.

Es wurde auch darüber nachgedacht, wie den Teilnehmern Zeit zur Vorbereitung auf die Prüfung eingeräumt werden kann. Darüber hinaus sind die Trainees in verschiedenen Arbeitsbereichen tätig, die auch in den Theorieinhalten berücksichtigt werden sollten. Dabei hat sich herausgestellt, dass sich die Diversität in Ausbildung, Leistung, Alter und Berufserfahrung recht günstig auf die Motive und die Motive der Praktikanten auswirken.

Die PiA bietet dem Anwender im Gegensatz zum konventionellen Training weitere Funktionen und Anforderungen. Der Einsatz von PiA-Auszubildenden ist eine wirtschaftliche Last, die jedenfalls in Baden Württemberg zu einer städtisch-landlichen Lücke bei der Bereitstellung solcher Ausbildungsplätze aufkommt. Zunächst ist es verständlich, dass bei sowieso knapp bemessenen Geldern keine Investitionen in eine neue Form der Ausbildung getätigt werden, wenn bestehende Arbeitsplätze auf die gleiche Weise Besetzt werden können (insbesondere in ländlicher Umgebung).

Komplexer ist die Zusammenarbeit mit Fachhochschulen und Akademien, beginnend mit der Auswahl des Personals für PiA-Positionen, da diese mit einem Ausbildungsplatz verbunden sind. Das Trainingskonzept und die Organisation müssen mehrmals abgestimmt werden, da die Anbieter in der Regel mit mehreren Fachhochschulen mit jeweils einem eigenen Trainingskonzept zusammen arbeiten. Was haben die Trägere? Vor allem in den stark nachgefragten Metropolen haben die Eigentümer die PiA schnell als Erfolgsinstrument der Personaleinsatzplanung anerkannt und setzen sie als solches ein.

PiA-Positionen dienen der Ausbildung von jungen Menschen, die bei der Einstellung bereits mit dem spezifischen Konzept des Unternehmens auskommen. Ein Engagement für den Anbieter kann daher im Rahmen der Ausbildung erfolgreich sein, wenn sich der Anbieter als interessanter Unternehmer erweist. Dies wird erreicht, wenn die Projektträger ihre Funktion als Trainingspartner bewußt übernehmen oder übernehmen können.

Zum Beispiel durch den Verzicht auf die Gutschrift von Trainees auf den Personalkern ganz oder teilweise und damit die Schaffung von Freiräumen für Trainees und Ausbilder sowie deren Freigabe für Qualifizierungsmaßnahmen. der Ausbilder. Weil die Vollstreckungsbehörden und Fachhochschulen durch die Zusammenarbeitsvereinbarung Vertragspartner werden, hat der Vollstreckungsorgan auch die Gelegenheit, an der fachschulischen Ausbildung teilzunehmen, z.B. durch Feedback bei Jahresversammlungen oder andersherum, durch Information der zusammenarbeitenden Fachhochschulen über sein eigenes Selbstverständnis.

Das praxisnahe Training - so die Erfahrungen in Baden-Württemberg - ist ein Vorteil für alle Betroffenen. Auch für andere Gruppen, für die die aktuelle Bezahlung nicht ausreichend ist, will Baden-Württemberg das Training ansprechen. Es gibt weitere Herausforderungen: Wie kann die Ausbildung finanziert werden, ohne dass die Trainees in den Personalplan aufgenommen werden müssen?

Inwiefern können auch für ländliche Institutionen Impulse für die Errichtung von PiA-Praxiszentren aufkommen? Welche Tarifverhandlungsmöglichkeiten gibt es, um Pädagogen, die im Zuge von PiA staatlich anerkannt sind, ebenso zu klassifizieren wie diejenigen, die nach ihrem Praktikum ihren ersten Job aufnehmen? Es ist daher unerlässlich, für die unterschiedlichen Nutzergruppen auch in Zukunft verschiedene Formen des Trainings vorzusehen.

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