Pfleger im Krankenhaus

Krankenhausschwester

Krankenschwestern und Krankenpfleger sind nicht selbständig - Abgaben Wenn eine Krankenschwester in einem Krankenhaus voll in die Organisationsprozesse integriert und an Arbeitszeitpläne und Arbeitszeiten gekoppelt ist, ist sie sozialversicherungspflichtig. Dies belegt ein Urteilsurteil in Nordrhein-Westfalen. Die Problematik der Sozialversicherungsverpflichtung ist nicht von der Benennung im Arbeitsvertrag abhängig. Wenn ein Krankenhausbetreiber zum Beispiel zur Kompensation von Pflegespitzen ehrenamtlich tätig ist, ist er nicht selbständig.

Vor dem Sozialgericht Nordrhein-Westfalen: Im Jahr 2010 war ein Mann fast vier Monate lang als Krankenschwester in einem Krankenhaus tätig. Anschließend beantragt er die Erklärung, dass er selbständig ist und somit nicht der Sozialversicherungsverpflichtung unterworfen war. Sie sind als Krankenschwester sozialversicherungspflichtig.

Die Entscheidung: Das Landes-Sozialgericht Nordrhein-Westfalen hat die Entscheidung des Verbandes der Rentenversicherer bestätigt. Entscheidend war, dass die Krankenschwester voll in die Organisationsprozesse der Neurologie integriert war. Für ihn waren auch Einsatzpläne und Schaltzeiten bindend. Darüber hinaus orientierte sich die Krankenpflege an patientennahen Behandlungsplänen und unterlag in allen wesentlichen Aspekten den medizinischen Richtlinien.

Hätte er im Verhältnis zu den eingesetzten Krankenschwestern etwas mehr Freiheit gehabt, wäre dies nicht ausreichen. Die Pflegekraft war nicht ganz frei von Anweisungen - wie es für einen selbständigen Entrepreneur üblich war. Die Antragstellerin war nicht in der Lage, ihren Pflegedienst in eigener Verantwortung zu errichten.

Auswärtiges Amt: Krankenschwestern in den Spitälern streiken um mehr Mitarbeiter.

Katja Gerhart verlost dann das Schicksal der Teilnehmer. Gerhart kann eine weitere Übernachtung nicht auslassen. Auf der Krankenstation der Krankenschwester liegt 24 Patientinnen und Patient. Er ist allein mit ihnen. "Sobald ich bei ihr bin, klingeln drei weitere Patienten", sagt Gerhart. Gérhart erkennt alle Alarmmeldungen. Oft muss die Krankenschwester in dieser Zeit ihre Entscheidung nachholen.

Das ist oft so, nicht nur im Krankenhaus von Gerhart. Die 31-Jährige betreut seit zehn Jahren Krankenhauspatienten im Saarland und die Situation wird instabil. "Jährlich betreuen weniger Krankenschwestern mehr Patienten", sagt sie. Die Frustration der Krankenschwestern hat sich verstärkt, in den Ferien gibt es nicht mehr nur Beschwerden. Bei der Schichtübergabe erstellen Krankenschwestern und Pflegekräfte Verteidigungspläne.

Sie wollen eine Mindestanzahl von Krankenschwestern für die einzelnen Krankenstationen einrichten, sobald die neue Große Regierungskoalition zustande kommt. Das sind kostspielige Pflegeböden. In ganz Deutschland hat ein beispielloser Kämpfergeist die Spitäler ergriffen. Angefangen bei der Charité in Berlin, wo das Pflegepersonal mit Hilfe von Arbeitskampfmaßnahmen den Schlüssel zum festen Personaleinsatz eingesetzt hat, sind Mitarbeiter von Krankenhäusern in Bayern und Baden-Württemberg, Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen sehr gefragt:

Einige Krankenhausträger versuchten, sich gegen Angriffe vor Gericht zu verteidigen - und verloren. In den saarländischen Zentren verbreitet sich eine Welle von Protesten, die es in deutschen Praxen noch nicht gegeben hat. In allen 21 Spitälern wird gestreikt, mehr Mitarbeiter gefordert, ein Ultimatum gestellt und gedroht, vorschriftsmäßig zu arbeiten: Ruhepausen einlegen, keine Mehrarbeit, niemand, der in seiner freien Zeit einspringt.

Man hat den mutigen Entschluss gefasst, sich zu verteidigen", sagt Gerhart. Michael Simon, Ordinarius für gesundheitspolitische Fragen an der FH Hannover, berechnet in einer kürzlich durchgeführten Studie, dass in Deutschland rund 100.000 Pflegeplätze fehlen: "Wir haben in unseren Spitälern Haarer. "Im Jahr 2016 riet der Dt. Standesrat davor, sich auf die Wirtschaftlichkeit von Praxen zu konzentrieren und damit das Wohlbefinden der Patienten zu beeinträchtigen.

Kein Bund hat die bevorstehende Katastrophenlage am Bett gestoppt. In der Konsequenz haben die Spitäler in diesem Fall auch in die Natur gesteckt, vor allem aber in mehr Ärzten. Damit finanzieren die Klinikum auch Gebäudeinvestitionen, für die die Bundesländer gesetzlich bezahlen sollten.

Seit 1995 haben die Krankenhäuser knapp 60.000 hauptberufliche Stellen für Mediziner geschaffen und zugleich rund 20.000 Pflegeplätze abgebaut. Zwar gibt es jährlich knapp vier Mio. weitere Behandlungssituationen, wie Frank Weidner, Leiter des Dip, sagt: "Wir haben vor 15 Jahren vor der Tragweite der Versorgungssituation warnt.

Der ehemalige Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat es gerade den Sozialversicherungsträgern und Krankenhäusern vorbehalten, die Hoehe der unteren Pflegestufen zu bestimmen. Krankenversicherer und Krankenhäuser wollten zunächst nur für sechs und natürlich für gewinnbringende Stationen Mindestpflegebedürfnisse vorgeben. Darüber hinaus sollen die Ausgaben für das Pflegepersonal in Zukunft pauschalunabhängig vergütet werden - das würde die Einsparung von Pflegekosten weniger attraktiv machen.

Wenn sich die Spitäler den neuen Vorschriften verweigern, werden sie mit Geldstrafen bedroht. Bei Nichteinhaltung der unteren Grenzwerte droht die hamburgische Gesundheitsseñatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) mit Zwangsmaßnahmen gegen die Arzneimittel. "â??Sie mÃ?ssen damit rechnet, dass dies veröffentlicht wird und Auswirkungen auf den OP-Plan des betreffenden Bundeslandes hat. "Die einzige Fragestellung ist, ob Versicherer und Krankenanstalten die Mindestanzahl von Krankenschwestern überhaupt hoch einstufen werden.

"Elisabeth Schwane* schätzt den Zerfall in den Krankenhäusern seit 40 Jahren. Zu Beginn hatte die Krankenschwester etwa 2500 Kolleginnen und Kollegen, heute sind es nur noch 1500, vor allem die intensive Betreuung von Kindern ist für die 61-Jährige ein Problem. Weil viele Spitäler in der Umgebung die Anzahl ihrer Krankenbetten verringert haben, kommen mehr in dieses Spital.

Aber die Praxis ist kostensparend, hat zu wenig Schlafplätze, zu wenig Krankenschwestern. "Dies ist eine gefahrbringende Pflege", sagt Schwane. Für Pflegekräfte wie Schwane müssen die jüngsten Äußerungen von Gesundheitsministerin Grösse wie Spott erscheinen: "Wir werden nun die Erfolgspolitik der vergangenen Jahre konsequent weiterführen. "Es war zu kostspielig für Politiker und Krankenversicherer, den Engpass wirklich zu beseitigen.

Im Jahr 1993 wollte die Bundesregierung die Versorgungssituation optimieren und machte die Pflegepersonalverordnung zu einem Gesetzbuch. In jeder Praxis wurden die Pflegebedürfnisse der einzelnen Patientinnen und Patientinnen detailliert erfasst. Erst vor zwei Jahren absolvierte der 24-Jährige seine Berufsausbildung und streikt anfangs November zum ersten Mal mit Kolleginnen und Kollegen die katholische Märchenhausklinik Ostweiler. "â??Ich bin abends mit 30 Patientinnen allein, tagsÃ?ber mit der HÃ?lfte.

"Wie wenig Zeit für die Patientinnen bleibt, sagte er und schockierte ihn. "Niemand will so stillen, niemand will so gestillt werden. "Die Krankenhäuser verwenden nun den Personalmangel als Rechtfertigung, um die erforderlichen Mindestanforderungen an die Personalausstattung zu vermeiden. "â??Die unteren Grenzwerte produzieren kein Pflegepersonalâ??, bemaengelt Georg Baum, GeschÃ?ftsfÃ?hrer der DKG.

In den Spitälern sind bis zu 16.000 Pflegeplätze frei. Sie stehen im Wettbewerb mit vielen anderen Berufsgruppen im Pflegebereich. "Es ist uns nicht möglich, dass die Leute über Nacht eine Krankenpflegeausbildung machen. "Baum verlangt daher, dass die erforderlichen Personallimits in flexibler Weise festgelegt werden. Niemand konnte von einem Krankenhaus verlangen, dass es in jeder Lebenslage eine Untergrenze garantiert.

Nicht tageweise, sondern nur im Jahresmittel sollen die Krankenhäuser die erforderlichen Versorgungszahlen vorweisen können. Dies wird von der Industriegewerkschaft Ver. di kritisiert: "Dann würden zum Beispiel auch die kranken Krankenschwestern so aufgelistet werden, als wären sie im Dienst. Jährliche Durchschnittswerte würden auf dem Blatt chic aussehen, sagt Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorsitzender des Krankenkassen-Spitzenverbandes.

"Allerdings unterstützen sie den jeweiligen Kranken nicht bei seinen persönlichen Pflegebedürfnissen. "Auch Prüfer-Storcks, Hamburgs Gesundheitssenator, steht den Ausweichmanövern der Spitäler skeptisch gegenüber. Aufgrund der ungünstigen Arbeitsplatzbedingungen verlieren die Krankenschwestern die Krankenschwestern, was die Situation für die anderen noch verschlimmert. "Ohne die Durchbrechung dieses Teufelskreises werden wir nicht genügend Krankenschwestern haben, um unsere ärztliche Betreuung zu gewährleisten.

"Auch die Kliniken fühlen das: Das Universitätsklinikum Homburg reagiert in der zweiten Januarhälfte auf das ultimative Angebot der Krankenschwestern auf der Krebstation, die 4,5 mehr Arbeitsplätze fordern, und genehmigt 2,5. Nach den Demonstrationen schaffte das Universitätsklinikum Marburg 100 neue Arbeitsplätze und will die Mangelversorgung auf den Krankenstationen strafen. Zum ersten Mal merken die Krankenschwestern, dass sie auch Macht haben.

"Wir brauchten den Verzweiflungsmut, um uns zu verteidigen", sagt Krankenschwester Gerhart. Die Menschen sind völlig fertig und verbraucht - jetzt schlagen die Krankenschwestern in den Spitälern in ganz Deutschland zurück. Er stellt seinen Auftraggebern ein Ultimatum und streikt für mehr Pflegebedürftige auf den Station. Über Jahre hinweg baute die Klinik Arztpraxen auf und baute Pflegeplätze ab.

Jetzt steuert das Krankenhaus auf eine Tragödie zu. CDU/CSU und SPD bemühen sich noch immer, sie abzuwenden: mit niedrigeren Grenzwerten für das Pflegebesteu.

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