Pflegeberufe ohne Ausbildung

Krankenpflegeberufe ohne Ausbildung

Die Ausbildungszeiten gelten für den Quereinstieg in die Pflege wie für die Auszubildenden. Hessisch macht es Flüchtlingen leichter, in den Beruf der Altenpflege einzusteigen. Eine regelmäßige Ausbildung in der Altenpflege dauert in der Regel drei Jahre. Wo und wie kann Krankenpflege ohne (Fach-)Abitur studiert werden?

Berufswechsler willkommen

Bei Quereinsteigern in der Krankenpflege gilt das gleiche wie bei Auszubildenden. In der Altenpflege ist unter gewissen Bedingungen, z.B. bei Menschen mit mehrjähriger Praxiserfahrung in Altenpflegeheimen nach Kompetenzgründung, eine Verkürzung der Einarbeitungszeit möglich. Der Nachweis anerkannter Fähigkeiten ist deutschlandweit nicht einheitlich reguliert und muss je nach Einzelfall individuell abgeklärt werden.

Für Pflegehelferinnen und -helfer, Altenpflegehelferinnen und Altenhelfer (jeweils mit gesetzlicher Anerkennung) und für Heilkrankenschwestern ist ein seitlicher Einstieg mit Gutschrift von Ausbildungszeiträumen möglich. Jedes SMS ist für 5 EUR plus Transportservice erhältlich und trägt 4,83 EUR.

Unerwünschte Hilfsmittel

Jährlich werden beim Schweizerischen Roten Kreuz 5000 Mitarbeiterinnen zur Pflegehelferin ausgebildet. Aber viele können keine Stelle haben. Der damals 57-Jährige hatte in den Krankenpflegeberuf gewechselt. In ihrem früheren Berufsleben - Illustratorin und Grafikdesignerin - waren die Perspektiven schlecht, und die Reportagen über die Pflegekrise in der Schweiz ermutigten sie, den richtigen Weg zu gehen.

Vor zwei Jahren absolvierte sie eine Ausbildung zur Krankenpflegehelferin beim DRK. Dabei war sie davon Ã?berzeugt, dass sie mit dem Training gefragte Person sein wird. Der Kurs wird vom Roten Kreuz für Menschen gefördert, die "den Eintritt in den Pflegeberuf planen". Je nach Kantonsgebiet betragen die Kosten für 120 Ausbildungsstunden und mehrere Wochen unentgeltlich.

Die Lage auf der Landesseite ist ebenfalls dämpfend für die Aussichten. "Für Pflegehilfskräfte sind die Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Spinex sehr begrenzt, da es sich nicht um einen ausgewiesenen Krankenpflegeberuf handelt", sagt Ursula Ledermann, Leiterin der Ausbildung beim Schweizerischen Spitexverband. Es ist unwahrscheinlich, dass Pflegehilfskräfte mit ihrer Basisausbildung medizinische Versorgungsleistungen, wie z.B. den Wechsel von Verbänden, bereitstellen werden. Insbesondere im Einsatz auf der Sparkasse sind die Krankenschwestern tagtäglich mit immer komplexeren Herausforderungen konfrontiert, die sie mit dieser Ausbildung nicht bewältigen können.

Vielmehr suchen sich die Betreuerinnen und Betreuer einen Arbeitsplatz im Haus, denn es ist immer besseres Fachpersonal in der Nah. Weitere Pflegehilfskräfte melden ähnliche Erfahrungswerte. "â??Es wird schon ab 40 sehr schwer, einen Platz zu findenâ??, sagt Marlis D?beli, die neben der Pflegehilfe auch in der Ausbildung ein staatlich geprÃ?ftes Gesundheitsfachkraft-Diplom hat. Erst durch eine bessere Ausbildung kann sie langfristig in der Pflegebranche Fuß fassen. Für sie ist es wichtig, dass sie sich in der Praxis bewährt.

Sie ist mit 32 Prozentpunkten beinahe doppelt so hoch wie in der West- oder SÃ??schweiz. Man ist beim Roten Kreuz überrascht über die Schwierigkeit, einen Arbeitsplatz zu haben. "â??Wir wissen nicht, dass viele unserer PflegehilfskrÃ?fte lange Zeit keinen Arbeitsplatz haben werden. Allerdings sind die Karrieremöglichkeiten im Spitex-Bereich im Vergleich zu Haushalten eher gering.

Die Karriereaussichten für Pflegehilfskräfte sind nach Friedens Einschätzung aus mehreren Gruenden trotzdem rosig: Durch die Durchführung der Einwanderungsinitiative könnte es für ausländische Krankenschwestern schwieriger werden, einzuziehen. Der Friede hat daher keinen Anlass, weniger Krankenschwestern zu unterrichten. Wieviele Menschen direkt nach dem Studium bezahlt arbeiten, hat das Berliner Roten Kreuz im vergangenen Jahr gesammelt:

Unter 710 Studienabgängern hatten 46 Prozentpunkte die Perspektive auf eine Beschäftigung im Gesundheitswesen. Dreiviertel davon in einem Alten- oder Pflegeheim, 13 Prozentpunkte in der Spezialexpo, 5 Prozentpunkte in einer Behinderteneinrichtung, 4 Prozentpunkte in einem Krankenhaus und 3 Prozentpunkte in der Privatbetreuung. Mit Kursgebühren von 2000 bis 3000 Francs und rund 5000 Akademikern fließen jedes Jahr über 10 Mio. Francs in die Kassen des Roten Kreuzes. Dieser Betrag wird vom Rote Kreuz finanziert.

Allerdings finanziert ein erheblicher Teil der Kursteilnehmer die Ausbildung nicht selbst - Sozialdienste und Arbeitslosenzentren entsenden ihre Kundinnen und -kundinnen in diese Ausbildung, um ihre Vermittlungschancen zu erhöhen. Win-Win-Situation: Die Behörden haben ein Leistungsangebot für ihre Auftraggeber, das Roten Kreuz bekommt neue Auftraggeber. Wieviele von ihnen wirklich einen Job bekommen, ist sehr schwierig zu bestimmen.

Ein Indiz dafür ist die oben genannte Bern-Umfrage: Bei 150 von 710 Absolventinnen und Absolventen und damit in rund 20 Prozentpunkten der Fallbeispiele übernahmen das Bundessozialamt oder das RAV die anfallenden Auslagen. Laut Rotkreuz sind rund zwei Dritteln aller Kursteilnehmer in der Schweiz Migranten. Der Bedarf an Pflegehelfern hingegen ist rückläufig", sagt Marbet.

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