Pflegeberufe Ausbildung

Krankenpflegeberufe Ausbildung

In den Pflegeberufen finden Sie oft so genannte Helfer- oder Assistenzmodifikationen. Ausbildung in den Pflegeberufen - ein Sonderfall. Krankenpflegeberufe Die Ausbildungs- und Prüfungsordnung wird vom Kabinett durchgeschüttelt. Die bisherigen Auseinandersetzungen sind jedoch nicht zufriedenstellend, der nächste Punkt des Streits wird die Förderung der Ausbildung sein. Die neue Krankenpflegeausbildung soll drei Jahre dauern.

Das Praktikum wird auf 2500 Std. geschätzt. BERLIN. Das Kabinett hat am vergangenen Donnerstag den Kern der Berufsreform in der Pflege beschlossen:

Das Ausbildungs- und Prüfungsreglement. In der Folge werden sich Parlament und Rat mit dem Vorschlag befassen müssen. Der Zeitaufwand ist gering, da die Krankenpflegeschulen für die Vorbereitung auf die neuen Lehrpläne einen Zeitraum von mehr als einem Jahr einplanen. Detaillierte Angaben zur Bildungsstruktur, zu den Bildungsinhalten, zur Prüfungsleistung und zur Hochschulpflegeausbildung sind in der Richtlinie enthalten. Darin sind Mindestvoraussetzungen für die Ausbildung in der Krankenpflege und für die nach zwei Jahren abzulegende Vorprüfung festgelegt.

Kernelemente der Verordnung: Die geplante Ausbildung dauert über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg eine Dauer von mind. 4600 Std. 2.100 Unterrichtsstunden werden der Theorie und dem Praktikum gewidmet, 2.500 Unterrichtsstunden der Praktikum. Statt Lerninhalten werden Kompetenzziele für das Training aufgesetzt. Darüber hinaus werden detaillierte Zielvorgaben festgelegt, die die Auszubildenden nach zwei Jahren im Zuge der Interimsprüfung vorweisen sollen.

In diesem Zusammenhang wird explizit darauf hingewiesen, dass die zu erlernenden Fähigkeiten "über die bisher separat geregelte Ausbildung in der (Kinder-)Altenpflege und -betreuung weit hinausgehen und die Entwicklung einer ganzheitlichen Handlungsfähigkeit anstreben" sollten. Gleichzeitig wird in der Regelung festgelegt, dass sichergestellt sein muss, dass "das Ausbildungsniveau in der Pflege dem Ausbildungsniveau des Hauptschulabschlusses entspricht, das den Einstieg in die Ausbildung ermöglicht".

In der dritten Ausbildungszeit können sie sich auf die Fachrichtung Pädiatrie oder Seniorenbetreuung spezialisieren, wenn sie es wünschen. Das Outsourcing der Ausbildungs- und Prüfungsordnung ist das Ergebnis eines Kompromisses der vergangenen großen Regierungskoalition. Es war der Lohn für die Reformen der Pflegeberufe vor der Wahl zum Bundestag.

Die Tatsache, dass sich der Parlament wieder mit der Ausbildungsstruktur befassen soll, ist das Ergebnis der Rechtsformulierung, die von gegenseitigem Mißtrauen begleitet wird. Einigkeit besteht darüber, dass die Regelung der entscheidende Faktor für den erfolgreichen Abschluss des Pflegeberufsgesetzes ist, das 2020 als Ganzes in Kraft getreten sein soll. Vor einer Verwässerung des in der Krankenpflegeverordnung formulierten Anforderungsniveaus hat der Bundesverband der Pflegeberufe (DBfK) gewarnt.

Die Bundesvereinigung der Privatanbieter im Sozialbereich (bpa) befürchtete jedoch, dass viele Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II in Zukunft erst die Vorprüfung bestehen werden. Dagegen glaubt die IG Metall Verdi nicht an die Vorprüfung. Der Vorwurf an private Arbeitgeberverbände lautet, dass Pflegehelferinnen und Pflegehelfer in Zukunft auf den Anteil der Fachkräfte in der Seniorenpflege anrechenbar sein sollen.

Die Reform des Pflegeberufs muss noch durch eine Finanzregelung abgeschlossen werden. In der geplanten Ausbildungseinrichtung besteht wieder Konfliktpotential. Um den neuen Bedürfnissen der Krankenpflegeschulen entsprechen zu können, ist nach Ansicht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes eine einmalig gewährte Starthilfe von 400 MEC. erforderlich.

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