Per Nicolai Martens

Für Nicolai Martens

Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing.

Per Nicolai Martens. Marder, Per Nicolai (Akademischer Supervisor) - Preußen, Axel (Akademischer Supervisor).

¿Wie ungefährlich sind die russischen Minen? Aufbewahrung (Archiv)

Dies bestärkt den Misstrauen, dass die russischen Minen alles andere als die sicherste in der ganzen Weltgeschichte sind. Ich möchte diese und andere Fragestellungen mit Prof. Per Nicolai Martens, dem Direktor des Institutes für Bergbauwissenschaften an der RSH Aachen, diskutieren. Morgen, Mr. Martens. Martens: Morgen, lieber Kollege Meurer.

Meister: Vielleicht war es zuerst die erfolgreiche Rettung, also muss man schon mal zugeben, ob 11 von 13 Kumpels zu retten sind. Martens: Was in solchen Faellen passieren muss, ist verfallen. Meister: Die Tatsache, dass du dich zuerst ein wenig verkalkuliert hast, war nicht so ernst? Martens: Wir sprechen hier von zwei bis drei Metern und das ist, wenn man so will, eine verschwindend kleine Grösse, die meiner Ansicht nach viel zu hoch gespielt wurde.

Méurer: Der Unfall in Rostov war auf einen unterirdischen Stausee zurückzuführen, der sich geformt hatte und unter dessen Last Stützmauern und Betonwände unter Tage eingestürzt sein sollen. Martens: Man wäre unter anderen Bedingungen vielleicht schon im Schürzenbereich anders vorangeschritten und hätte vielleicht das hinter einer Betonmauer stehende Gewässer abgelassen und mit dem üblichen Minenwasser angehoben.

Meister: Hast du eine Erläuterung, warum es nicht getan wurde? Martens: Weißt du, es geht immer um das Zusammenspiel mehrerer bedauernswerter Situationen, und für einen solchen Unfall ist nicht nur eine einzige Sache entscheidend, die Gegebenheiten in Russland sind etwas anderes, als wir sie hier in Deutschland im Vergleich finden.

Die Rahmenbedingungen sind in Russland und anderen östlichen Staaten ganz anders als bei uns, und dann können solche Sachen natürlich ablaufen. Meister: Welche sind diese Rahmenbedingungen, katastrophale? Martens: Auch hier ist es sicher die Zusammenfassung vieler Punkte, d.h. die ökonomischen Zwängen, der Kohleabbau in der Struktur.

Betrachtet man die Mine, keine monatelangen Gehälter, d.h. zweifellos eine bitter arme Mine, ist sie 65 Jahre jung, vielleicht hat sie wenig Zukunftsperspektiven und weist in dieser Umgebung ein weniger starkes oder anderes Sicherheitsverständnis auf, als sie es in anderen Län -dern weiter im Westen - kann oder ist.

Méurer: War das sicherheitspolitische Bewusstsein und die Situation in der Sowjetzeit besser? Martens: Die Minen konnten mehr aus dem Nichts herausholen. Damit war und ist die damalige Rohstoffwirtschaft eine der Grundversorgungsstützen einer damals sicher anderen und strukturierteren Branche, die die Grundlage für die Stromversorgung war und ist und sich derzeit nach dem Ostzusammenbruch in einer sehr intensiven Restrukturierungsphase befindet. r.

Missouri: Was ist besonders wichtig, wenn es um die Sicherung von Minen geht? Martens: Nochmals, das Zusammenspiel vieler Einflussfaktoren. Im Folgenden sehen Sie ein abgestuftes Zusammenspiel einer Reihe von Gesetzen und Vorschriften, die zweifellos auf den bisherigen Erkenntnissen und Erkenntnissen beruhen. Hier ist ganz schlicht und ergreifend ein ganzes Sicherheitsumfeld gefordert, das sicher auch gefordert werden muss.

Misurer: Sehr kurze Frage: Erwartest du eine Verbesserung in nächster Zeit? Martens: Natürlich gibt es im Moment einen Erfahrungsaustausch zwischen z.B. Deutschland, aber auch anderen Bergbauunternehmen in westliche Industriestaaten mit China, Russland und der Ukraine. Der eine ist im Begriff, Technologie, Know-how und Wissen zu übertragen, und er wird sich zweifellos Schritt für Schritt verbessern.

Ich habe mit Prof. Per Nicolai Martens, dem Direktor des Institutes für Bergbauwissenschaften an der Universität Aachen, darüber gesprochen, wie sichere oder unsichere russische Minen sind. Martens: Lieber Kollege Misurer, vielen Dank.

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