Passungsprobleme Ausbildungsmarkt

Anpassungsprobleme Trainingsmarkt

Unter den Problemtypen des Ausbildungsmarktes werden die Berufe nach Angebot,.... klassifiziert.

Anpassungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt

Welche Fit-Probleme gibt es? Anpassungsprobleme werden definiert als ein Mangel an Übereinstimmungen zwischen Anbieten und Fordern, der zu misslungenen Marktteilnehmern auf beiden Marktteilnehmern führen kann. Anpassungsprobleme zeigen sich auf dem Ausbildungsmarkt, wenn nicht nur die Anzahl der nicht erfolgreich angebotene Stellen verhältnismäßig hoch ist (Füllprobleme), sondern auch die Anzahl der nicht erfolgreichen Ausbildungsplatzsuchenden (Versorgungsprobleme).

Seit kurzem haben die Anpassungsprobleme zugenommen. Für die meisten Menschen ist das ein Problem. Im Jahr 2017 konnten bis zum Stichtag 30. Oktober rund 48.900 bei der BA gemeldete Ausbildungsplätze nicht ausgelastet werden. Zugleich gab es 2017 noch 23.700 Altbewerber, die landesweit bei der BA angemeldet waren und weder in der Berufsausbildung noch in einer alternativen Form eingeschrieben waren.

Obwohl weitere 56.500 Antragsteller in Alternativangeboten (z.B. Berufsvorbereitungsmaßnahmen, Praktika) gelandet waren, wollten sie dennoch in die Berufsausbildung aufgenommen werden. Per 31. Dezember 2017 waren noch 80.200 Bewerbungen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Auf dieser Seite findest du alle wichtigen Informationen, um die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt zu beschreiben: Was sind die Gründe für Fit-Probleme?

Bei Fitnessproblemen sind vor allem lokale und berufliche Unterschiede zwischen Anbieten und Anbieten die Ursache. Regional bedingte Unterschiede sind daran zu erkennen, dass in einigen Gebieten (insbesondere in Ost- und Süddeutschland) die Berufsprobleme der Unternehmen vorherrschen, während in anderen Gebieten vor allem das Ausbildungsplatzangebot für junge Menschen nicht ausreicht. Insgesamt ergeben beide Erscheinungen (hier besetzungsproblematische Gebiete, aber keine großen Berufsprobleme, dort besetzungsproblematische Gebiete, aber keine großen Berufsprobleme) eine verhältnismäßig hohe Anzahl von leerstehenden Stellen und noch ausbildungssuchenden Personen im ganzen Land.

Die beruflichen Unterschiede sind darin zu erkennen, dass sich der Ausbildungsplatzanteil auf einzelne Ausbildungsberufe (derzeit vor allem in den Bereichen Lebensmittelhandel, Gastgewerbe und Reinigungsgewerbe) deutlich reduziert, während es gleichzeitig viele Antragsteller für andere Ausbildungsberufe gibt, die bei der Suche nach Ausbildungsplätzen (derzeit vor allem in den Bereichen Handel und Medien) unterlegen sind. Beide Erscheinungen addieren sich wie bei den Gebieten auch hier (hier Beschäftigungen mit Berufsproblemen, aber keine großen Versorgungsprobleme, dort):

Die Anzahl der noch auf der Suche nach Ausbildungsplätzen befindlichen freien Ausbildungsplätze und Ausbildungsplatzsuchenden ist in ganz Deutschland vergleichsweise hoch. Qualifizierungsprobleme ergeben sich, wenn es im Verhältnis zur Anzahl der angebotenen Ausbildungsplätze genügend Antragsteller gibt, diese aber nicht über die von den Unternehmen gewünschten Qualifikationen verfügen. Branchenungleichgewichte können z. B. dann auftreten, wenn zu viele Antragsteller eine Berufsausbildung in großen Betrieben vorziehen und in ausreichendem Maße bestehende Bildungsangebote in handwerklichen oder kleinen Betrieben vermeiden, obwohl sie in den gleichen Ausbildungsberufen arbeiten.

Was sind die Hinweise auf Montageprobleme? Anpassungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt können vor allem mit Hilfe der (erweiterten) Angebots-Nachfrage-Quote (eANR), des Verhältnisses von nicht besetzten Ausbildungsplätzen zum gesamten (betrieblichen) Angebot und des Verhältnisses von noch nicht besuchten Ausbildungsplatzbewerbern zur Gesamtbedarfsmenge zum Stichtag 30. September quantifiziert werden. Anhand verschiedener Kennzahlen können auf Unternehmensebene potenzielle Anpassungsprobleme identifiziert werden, z.B. Trainingsteilnahme und Vertragslösungsraten.

Was gibt es für Lösungen bei Montageproblemen? Passprobleme können direkt und indirekt angegangen werden: Als Sofortlösung bietet sich die Verknüpfung von bei der Berufsberatungsstelle registrierten Ausbildungsplätzen, die zu vakanten Stellen führen können, und dort registrierten Bewerbern, die zu scheitern drohen, an. Geeignete Massnahmen - wenn sie Erfolg haben - vermindern das Fit-Problem sehr effektiv, da sie immer gleichzeitig die Problematik auf beiden Seite des Bildungsmarktes mindern ( "die noch zu besetzende Position ist mit einem erfolg-reichen Bewerber verknüpft").

Indirekt ist die Entwicklung von zusätzlichem Lehrstellenbedarf und zusätzlichem Lehrstellenangebot neben jungen Menschen, die bereits an einer Berufsausbildung interessiert sind, und Unternehmen, die bereits an einer Berufsausbildung interessiert sind. Durch die Entwicklung des Interessens und der Fähigkeiten junger Menschen zu neuen Zielgruppen wächst die Wahrscheinlichkeit, dass ausbildungsinteressierte Unternehmen ihre Stellen ausfüllen können. Im Spiegelbild erhöhen sich mit zunehmendem Angebot die Aussichten, dass Bewerber, die sich bereits für eine Ausbildung interessieren, ihre Suche nach einem Ausbildungsplatz mit Erfolg abschließen werden.

Zunehmende Anpassungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt: Auswertungen und Lösungen" Diese Publikation ist eine Ergänzung zur Auswertung vom 14.12.2016. Sind junge Menschen mit einer starken Marktstellung bei der Wahl eines Unternehmens anspruchvoller? Weshalb gibt es wieder mehr vergebliche Ausbildungsplatzbewerber?

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