öffentlicher Dienst Sachsen

Öffentlicher Dienst Sachsen

Öffentliche Verwaltung: Tarifvertragsparteien einigen sich auf eine Einigung Bei den 2,3 Mio. Mitarbeitern im Bundes- und Kommunaldienst werden höhere Löhne gezahlt. In der Auseinandersetzung um einen neuen Kollektivvertrag haben sich die Verhandlungspartner auf eine Gesamterhöhung von 7,5 Prozentpunkten bis zum Jahr 2020 geeinigt; die Vereinbarung greift retrospektiv auf den Stichtag zu. Sie betragen 3,19 Prozentpunkte zurückwirkend zum Jahreswechsel 2018, 3,09 Prozentpunkte zum Jahreswechsel 2019 und weitere 1,06 Prozentpunkte zum Jahreswechsel 2020.

Ab Maerz wird es eine einmalige Zahlung von 250 EUR fuer niedrigere Einnahmen geben. Dabei handelt es sich unter anderem um Müllarbeiter, die heute bis zu 2.629 EUR einnehmen, oder um Verwaltungsmitarbeiter (2.865 EUR). Die Gesamtkosten für die Gemeinden betragen über die ganze Dauer 7,5 Mrd. EUR, für den Staat 2,2 Mrd. EUR.

Die beiden Delegationen hoben hervor, dass sie den gemeinwirtschaftlichen Dienst attraktiv und wettbewerbsfähig als Auftraggeber gestalten wollen. Insbesondere die Forderungen der Industriegewerkschaften nach einer Mindestanhebung von 200 EUR für Niedriglohngruppen wurden für die Unternehmer als schwierig erachtet. Allerdings war bereits am Dienstagmorgen eine Vereinbarung in Sicht. Die Verdi und der dbb hatten sechs Prozentpunkte mehr Gehalt für die Mitarbeiter verlangt, aber zumindest 200 EUR pro Jahr.

Andernfalls besteht ein erneutes Streikrisiko in Städten, Mülldeponien, Kindertagesstätten, Spitälern, Baustellen, öffentlichen Verkehrsmitteln und Flugplätzen. Letztendlich waren es in zwölf Jahren nicht sechs Prozentpunkte, wie von den Sozialpartnern geforder. Im Gegenteil, in Potsdam haben sich die Tarifparteien am Mittwochvormittag früh auf eine dreifache Erhöhung der Gehälter der Beamten auf Bundes- und Landesebene in zwei Jahren geeinigt.

DAS STAGE: Danach soll es eine durchschnittliche Steigerung von 3,19 Prozentpunkten zurückwirkend zum Stichtag des Jahres 2018, 3,09 Prozentpunkte zum Stichtag 2019 und weitere 1,06 Prozentpunkte zum Stichtag 2020 geben. In diesem Sinne ist ein durchschnittlicher Anstieg von 3,19 Prozentpunkten zum Stichtag 2018 vorgesehen. Der Pluspunkt: In der Summe ergibt sich daraus eine durchschnittliche Steigerung von 7,5 Prozentpunkten in diesem Zeitabschnitt.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums haben alle Mitarbeiter ein Wachstum von mind. 6,8 vH. Bis 2020 sollen nach Angaben des Innenministeriums die Eintrittsgehälter in allen Tarifgruppen um zehn Prozentpunkte erhöht werden. Das geringere Einkommen: Es wird eine einmalige Zahlung von 250 EUR für Mitarbeiter mit geringerem Gehalt bis zur sechsten Gehaltsstufe sein. Das AZUBIS: Die Ausbildungsbeihilfe soll um 100 EUR - 50 EUR am I. M. 2018 und 50 EUR am I. M. 2019 erhöht werden, für Auszubildende wird die Einstellungsregelung bis zum I. M. 2020 auslaufen.

Es geht nicht allen Kommunen in Deutschland gut, 40 Prozentpunkte können ihre Pflichtarbeit nicht mehr wahrnehmen. Sachsens war jedoch an die Übereinkunft verpflichtet.

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