Noch keine Lehrstelle 2016

Immer noch keine Ausbildung 2016

Allerdings gibt es in Deutschland noch mehr Bewerber als Ausbildungsplätze aus der Stadt, die sich für den Sommer 2016 noch keinen Ausbildungsplatz sichern konnten. Noch hat jeder zweite junge Mensch keine Ausbildung - News Zürich: City of Zürich

In Zürich ist die Haelfte der Realschueler noch auf Arbeitssuche. In 126 Schulklassen mit 2092 Kindern wurden im Jänner Befragungen zu ihrer Ausbildungssituation durchgeführt. Die 759 jungen Menschen (36 Prozent) erklärten, dass ihnen bereits eine Lehrstelle zugesagt wurde. Noch 1083 Kinder (52 Prozent) sind auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Wie das Career Center der Stadtverwaltung Zürich am Donnerstag bekannt gab, werden die verbleibenden 12 Prozentpunkte der jungen Menschen die Sekundarschule absolvieren, ins Ausland gehen oder ausziehen.

In der Zeit vom 1. Januar bis zum 2. Dezember wurden 1300 freie Ausbildungsplätze registriert. Um sicherzustellen, dass so viele junge Menschen wie möglich einen Ausbildungsplatz bekommen, werden in den eigenen Einrichtungen und in den Gebäuden der Sekundarschule Berufsberatungs- und Coachinginterviews angeboten. Im Bewerbungsworkshop werden mit den jungen Menschen fachliche Dokumente vorbereitet, und während der Bewerbungsprüfung gibt der Fachmann Hinweise und Vorschläge zur Optimierung des Bewerbungsdossiers. Im Career Center wird morgen, mittwochs, auch die Lehrstellenbörse stattfinden.

Ausgeschrieben wurden alle Unternehmen mit noch offenen Ausbildungsplätzen und alle jungen Menschen aus der Hansestadt, die für den Hochsommer 2016 noch keinen Ausbildungsplatz finden konnten. Die Zürcher Lokalredaktion informiert Sie über Neuigkeiten aus der Region und dem Samt.

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Mehr und mehr junge Menschen können keinen Ausbildungsplatz einnehmen.

Seit Anfang des Jahrzehntes hat sich die Anzahl der jungen Ausbildungsplatzbewerber ohne Lehrvertrag nahezu verdreifacht. Während die Statistiken der BA 2010/11 11.344 Altbewerber zeigten, stiegen ihre Zahlen 2016/17 auf 23.712, so eine von der BA erhaltene und bei der Bundespresseagentur eingereichte Stellungnahme der BA zu einer Umfrage der Linkspartei im BZ.

Dagegen hat sich die Anzahl der registrierten Auszubildenden trotz der inzwischen aufgetretenen Höhen und Tiefen kaum verändert: In den Jahren vor acht Jahren gab es 545.908, 2016/17 dann nach BA 547.828 Einreicher. Gleichzeitig wird es nach einer Befragung des DIHK für die Betriebe immer schwerer, freie Stellen zu vergeben. Wie der DIHK letzte Wochen bekannt gab, bleibt in mehr als jedem dritten Werk die Lehrstelle offen, nahezu jeder zehnte Werktag erhält überhaupt keine Bewerbungen mehr.

Danach haben sich 17.000 Betriebe nicht um einen offenen Lehrplatz beworben - rund zehn Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Sabine Zimmermann, die linksgerichtete Arbeitsmarktsprecherin im Parlament, sagte: "Es ist inakzeptabel, dass sich die Unternehmer immer häufiger über einen Mangel an Fachkräften und einen Mangel an Auszubildenden beschweren, während zugleich so viele junge Menschen einen Ausbildungsstellen verpassen - und das schon seit Jahren regelmäßig".

Darüber hinaus plädierte er für einen gesetzlichen Anspruch auf Training und Pay-as-you-go-Finanzierung, der alle Unternehmen für die Schulung verantwortlich machen würde. Gemäß dem Berufsbildungsreport 2018 ist die Anzahl der Verträge im vergangenen Jahr um 3000 auf 523.300 gestiegen. Ähnlich hoch war die Anzahl der Ausbildungsbetriebe - weniger als jeder fünfte Auszubildende.

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