Neue Ausbildungsplätze

Neueinstellungen

Fátih Sönmez war wie viele andere Gymnasiasten, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz waren. Sie sind (!) fast fertig und möchten Ihre Zukunft mit einer vielseitigen und interessanten Ausbildung beginnen? Mit neuen Ausbildungsplätzen - alten Herausforderungen.

Es werden 1000 neue Ausbildungsplätze geschaffen.

Bei vielen Schülern der Hauptschule gibt es nach dem Abitur zunächst keine Berufsausbildung. Mit einem neuen Qualifikationsnetzwerk will der Initiativekreis Ruhr dieser Situation abhelfen. Fátih Sönmez war wie viele andere Gymnasiasten, die auf der Suche nach einem Lehrberuf waren. Die 18-Jährige aus Oer-Erkenschwick lernte, wie schwer es ist, eine Lehre mit Realschulabschluss zu erlernen. Inzwischen hat er seine Lehre als Betriebsmechaniker absolviert.

Sein Eintritt ins Arbeitsleben war bei Sönmez ein Erfolg, weil er vor seiner Berufsausbildung für die tägliche Arbeit gerüstet wurde. Bereits heute nutzen viele Betriebe an Rhein und Ruhr Bildungseinrichtungen und eigene Angebote, um Sekundarschüler für die Vorbereitung auf ihre Berufsausbildung zu befähigen. So hat der Initiativekreis Ruhr - ein Verbund von 68 Betrieben aus der Metropolregion - am Donnerstag ein "Qualifizierungsnetzwerk für Sekundarschulen" eingerichtet.

Ehrgeiziges Zielvorhaben ist es, bis 2012 rund 1000 weitere Ausbildungsplätze für Gymnasiasten zu schaffen. "â??Wir werden die HauptschulschÃ?ler dringlich brauchenâ??, sagte Bernhototot. Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), der es als Gymnasiast und ausgebildeter Maschinenbauer in die Länderregierung schaffte, unterstützte das Vorhaben. Für einen Gymnasiasten sei es heute schwieriger, einen Lehrplatz zu bekommen, als es vor 35 Jahren war, gab er zu.

Die neue Maßnahme soll "dazu beitragen, dass Firmen, die sich in den vergangenen Jahren zurückgezogen haben, weil sie keine passenden Antragsteller finden, auch wieder oder mehr nachbilden. Bisher haben 26 Firmen aus dem Initiativkreis Ruhren an dem Vorhaben teilgenommen - darunter Annington, Eon, Jewonik, Lübeck, Haniel, Gelsenwasser, Hochtief, RWE, Siemens, Thyssen-Krupp und die Firma Trinim.

Für weitere Firmen ist das Netz offen, auch außerhalb des Initivkreises. Zukünftig können die Firmen aus einem Kreis von qualifizierten Gymnasiasten Auszubildende aussuchen. Den Studierenden wird ihrerseits die Möglichkeit gegeben, sich für ein breiteres Spektrum an realistischen Ausbildungsplätzen zu bewerb. Dabei ging es Laumann auch um soziale Wertvorstellungen - zum Beispiel: "Wenn man sich anstrengt, kann man auch aus dem eigenen Alltag etwas machen.

"Bernotat ist bestrebt, 1000 weitere Ausbildungsplätze für Sekundarschüler zu schaffen.

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