Nach der Lehre was nun

Was nach dem Unterrichten jetzt ist.

festigen und perfektionieren ihre Fähigkeiten im "richtigen" Berufsleben. Motto "Nach der Ausbildung auf der Suche nach einem Wohnplatz". Unmittelbar nach der Ausbildung kein Job - was nun?

Absolvierte Ausbildung - was nun?

In der Schweiz haben im vergangenen Monat mehrere tausend junge Menschen ihre Ausbildung abgeschlossen. Wichtig ist es, frühzeitig über den weiteren beruflichen Weg nachzudenken, um nach der Ausbildung nicht ohne Job zu bleiben oder Anmeldeschlusszeiten für die Fortbildung zu versäumen. Was sind die Chancen für ehemalige Auszubildende im Rahmen des LAP?

Feste Anstellung: Fragen Sie so frühzeitig wie möglich, ob es möglich ist, nach dem LAP! weiter im Unternehmen zu arbeiten. Der Lehrer muss dies mindestens drei Monaten vor Beendigung der Ausbildung mitteilen. Neben den berufsbildenden Schulen sind auch Berufsberater, Berufsgenossenschaften/Gewerkschaften oder örtliche Arbeitsämter für Beratung, Information über Arbeitsbedingungen oder Arbeitssuche verfügbar.

Vorzeitige Beendigung des Unterrichts - was nun?

Verfasser: Viele Auszubildende verlassen ihre Berufsausbildung. Aber was passiert nach einer Kündigung? In St. Veit haben 2014 260 Auszubildende ihre Lehrabschlussprüfung bestanden. In 236 Betrieben des Landkreises wurden zum Ende des Jahres 2015 659 Auszubildende ausgelernt. Allerdings absolvieren viele Auszubildende ihre Lehre nicht.

Benno Tosoni, Abteilungsleiter für Berufsausbildung und Ausbildungsstelle bei der WKK, weiss, welche Folgen und Massnahmen sich aus einer solchen Abtreibung ergeben und welche Chancen die Ausbildungsplatzabbrüche noch haben. Ebenfalls haben Menschen ohne Abschluß kleinere Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie in der Regel ein geringeres Auskommen? "Weil es sowohl für die Jugend selbst als auch für die Ökonomie von großer Wichtigkeit ist, ist es für uns ein wichtiges Anliegen, die Auszubildenden für die Abschlussprüfung zu motivieren", unterstreicht Benno Tosoni.

So werden z.B. bis zu 250 EUR der Ausgaben für die qualitätsgesicherten Lehrlingsvorbereitungen für die Lehrlingsprüfung vom Staat zu 100 % subventioniert (bis zu einem Jahr nach Beendigung des Lehrvertrages). Auszubildende müssen für die zweite und dritte Lehrlingsprüfung keine Prüfungssteuer zahlen (in der Regel muss der Unternehmensbereich für die erste Lehrstelle bezahlen). "Mit dem Ziel, einen Abbruch der Ausbildung zu vermeiden, werden ab Herbst 2015 österreichweit Lehrlings- und Lehrlingsbetriebscoaching angeboten", so Tosoni.

"Zum Beispiel werden Ausbildungen für Prüferinnen und Prüfer durchgeführt, Ausbildungsrichtlinien für Unternehmen entwickelt oder Kursmassnahmen oder Nachhilfestunden für Auszubildende gefördert", sagt Tosoni und gibt einen Ausblick auf die Zukunftspläne: "Auch in Kärnten wollen wir einen offensiveren Umgang mit Ausbildungsabbrechern und Auszubildenden, die die nicht an der Pruefung teilgenommen haben, haben und sie durch Fristen, Prüfungsvoraussetzungen oder Vorlaufmöglichkeiten zum Examen anregen".

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