Nach Ausbildung Studieren ohne Abi

Studium nach der Ausbildung Studium ohne Abi

Rheintal In Rheinland-Pfalz wurde bereits zur Jahresmitte mit der Öffnung der Universitäten für Schüler ohne Schulabschluss aufgesetzt. Durch die positiven Erlebnisse mit einem inzwischen abgeschlossenen Pilotprojekt ist es nun möglich, dass Menschen mit einer abgeschlossenen Ausbildung in gewissen Bereichen ohne weitere langjährige berufliche Erfahrung studieren können (weitere Details dazu findest du hier). Dementsprechend steigt der Anteil der Studenten und Absolventen ohne allgemeinbildende Hochschulreife stetig an.

Bei den Studienanfängern ohne HZB ist die Rate der Studienanfänger dem leichten Rückgangstrend des vergangenen Jahres gefolgt, liegt jedoch weiterhin über dem nationalen Durchschnitt. 65 (2) HochSchG/ 1 (2) und 4 der Länderverordnung über die direkte akademische Zugangsberechtigung berufliche Qualifizierte Person (LVO): Absolventen einer Masterprüfung oder einer vergleichbaren Fachprüfung haben für ein Fachhochschul- und Hochschulstudium direkten Zugang zur Hochschulbildung.

Meisterprüfung sind: eine Ausbildung von mind. 400 Lehrstunden, die zum Abschluß einer Weiterbildung im Sinne der 53 und 54 des BBiG oder der 42 und 42a des Handwerksgesetzes führt, eine gleichwertige Qualifizierung im Sinne des Seeleutegesetzes, der Abschluß einer Technikerschule, eine Qualifizierung auf der Basis einer landgerechten Fortbildungsordnung für Berufe im Gesundheitssektor und im Sozialpflegebereich oder sozialpädagogische Ausbildungsberufe oder eine andere Weiterbildung nach mind. 400 Lehrstunden, die den Abschluß einer berufsqualifizierenden Maßnahme nach sicherstellt.

Wer eine qualifizierte, staatlich geprüfte Berufsausbildung absolviert hat und anschließend in einem Beruf oder einer vergleichbaren Erwerbstätigkeit seit mehr als zwei Jahren tätig ist, erhält die direkte (allgemeine) Hochschulreife für ein Fachhochschulstudium und die direkte fachbezogene Hochschulreife für ein Hochschuldorf. Von der Ausbildung bis zum angestrebten Hochschulstudium sind nach § 2 Abs. 2 zu erfüllen.

Es gibt 2 BVT "ausreichende kontextuelle Verbindungen" (in Einzelfällen können auch Erkenntnisse über die fachliche oder vergleichbare Aktivität in die Beurteilung einer kontextuellen Verbindung einbezogen werden). Die Berufsausbildung wird mit einem qualifizierten Abschluss beendet, wenn ein Gesamtnotendurchschnitt von 2,5 oder 10 Punkte (Ausbildung im öffentlichen Dienst) erzielt wurde (§ 3 LVO).

2 Abs. 3 LVO schreibt vor, dass eine Erwerbstätigkeit oder eine gleichwertige Erwerbstätigkeit einen Anteil von mind. 50% an einer Vollzeitstelle haben muss. Zu den gleichwertigen Berufstätigkeiten gehört auch die Betreuung von mind. einer bildungs- oder betreuungsbedürftigen Personen, eine Beschäftigung als Entwicklungshelfer, der freiwillige Jugenddienst oder ein jähriges geführtes Berufspraktikum in der schulischen Ausbildung (§ 2 Abs. 4 LVO).

Zusätzlich oder anstelle der allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen ( 65 Abs. 1 S. 2 oder 2) kann die Fachhochschule im Benehmen mit dem jeweils anderen Fachministerium eine Prüfung oder spezielle Zulassungsvoraussetzungen in Form einer Statuten für ein Studium mit einem ersten beruflichen Befähigungsnachweis festlegen, das eine spezielle Begabung oder Befähigung erfordert.

Die Grundstücksverordnung berührt nicht die speziellen Zugangsanforderungen der Vorschriften zur Eignungsprüfung nach § 66 HochSchG (§ 1 Abs. 5 LVO). Um neue Zugangsmodelle für Personen mit beruflicher Qualifikation zu testen, können mit Genehmigung des für die Hochschulbildung verantwortlichen Ministers auch ohne zwei Jahre beruflicher oder vergleichbarer Aktivität eine allgemeinbildende Hochschulreife für FHs und eine fachspezifische Hochschulreife für FHs ausgestellt werden.

Für die theologischen und mit einer Kirchenprüfung abschließenden Lehrveranstaltungen findet die Bodenverordnung keine Anwendung (§ 1 Abs. 4 LVO). 35 Abs. 1 HochSchG: "Die Universitäten sollen Weiterbildungsangebote für Berufserfahrene und für Arbeitnehmer ausarbeiten. An Fort- und Weiterbildungskursen kann jeder teilhaben, der ein abgeschlossenes Universitätsstudium oder die notwendige berufliche oder andere Begabung erlangt hat.

Dies gilt für das Weiterbildungsstudium vor allem dann, wenn nach Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen nach 65 Abs. 1 oder 2 HSchG eine entsprechende berufliche Tätigkeit von mind. drei Jahren abgeschlossen und eine Hochschulzugangsberechtigung abgelegt wurde, die die Äquivalenz der Berufsqualifikation mit der eines absolvierten Erststudiums feststellt.

Anmerkung: Menschen ohne Schulabschluss und ohne absolviertes Grundstudium können unter den oben genannten Voraussetzungen auch Zugriff auf ein Weiterbildungsprogramm haben. Auf die qualifizierte Berufsqualifikation muss in diesem Fall eine Berufserfahrung von fünf Jahren in einem zugelassenen Beruf folgen, gefolgt von einer insgesamt fünfjährigen Berufserfahrung oder einer Berufserfahrung von drei Jahren in dem betreffenden Bereich nach einer Meister- oder Vergleichsausbildung.

Der Eignungstest der Universität kann dann die Äquivalenz der Berufsqualifikation mit der eines absolvierten Studienabschlusses feststellen. Wer ohne Hochschulreife seit mehr als einem Jahr in einem anderen Land an einer Fachhochschule absolviert hat, hat das Recht, sein Studium in fachbezogenen Kursen an einer Fachhochschule in diesem Land fortzusetzen.

In Rheinland-Pfalz sind nach der Rechtslage keine Vorausquoten und keine besonderen Ausleseverfahren für Bewerber ohne Matura vorgesehen. 65 Abs. 2 HochSchG/ 6 LVO: "Vor der Immatrikulation in den ausgewählten Lehrgang bietet die Fachhochschule nach schriftlicher Auskunft eine umfangreiche, in der Hauptsache orale Betreuung; die Betreuung hat die Erfordernisse des Studiengangs im ausgewählten Lehrgang klarzustellen, die bisherige Ausbildung und Motive für die Studienwahl in diesem Zusammenhang darzulegen und die Berufsziele der fachlich kompetenten Personen zu berücksichtigen.

Der Universitätsabschluss ist eine Beratungsbescheinigung, die bei der Immatrikulation vorzulegen ist. "Rheinland-Pfalz hatte seine Hochschulen und FHs bereits zur Jahresmitte sehr weit für Studien ohne Hochschulzugangsberechtigung erschlossen, was dazu führte, dass das Land dazu neigte, die Zahl der Studienanfänger ohne Hochschulzugangsberechtigung zu erhöhen.

Nachdem die Zahl der Studienanfänger im Jahr 2010 kurzzeitig gesunken ist, ist ein starker Aufwärtstrend der Quotenentwicklung erkennbar. Seit 2015 zeigt Rheinland-Pfalz jedoch einen leicht rückläufigen Trend bei der Zahl der Studienanfänger ohne Schulabschluss, so dass ihr Marktanteil im Jahr 2016 2,93 Prozentpunkte beträgt und damit das Niveau von 2013 erreichen wird. Bei der im laufenden Jahr wieder gestiegenen Schülerquote von 2,23 Prozentpunkten hat Rheinland-Pfalz beibehalten.

Im Jahr 2016 wird der Prozentsatz der Hochschulabsolventen ohne Hochschulabschluss in Rheinland-Pfalz am deutlichsten wachsen. Rheinland-Pfalz belegt damit bei allen Gruppen von Menschen ohne Schulabschluss den vierten Rang, schaffte es aus dem Mittelstand und ist zusammen mit NRW, Berlin und Hamburg einer der Spitzenreiter beim Lernen ohne Schulabschluss.

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