Nach Abgeschlossener Ausbildung Studieren

Ausgebildetes Studium Nach Abschluss der Ausbildung Studium

absolvierte eine Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung. Württembergisch Das Land ist eines der Bundesländer, in denen die Teilnahme an einem Studiengang ohne allgemeinbildende Hochschulreife vergleichsweise gering ist. Dass das Land in diesem Bereich bei Studienanfängern und Studenten neue Höchststände erzielt hat, zeigt die aktuelle Zahlenlage. Trotzdem zählt Baden-Württemberg im Ländervergleich nach wie vor zu den am schlechtesten abschneidenden Ländern und notiert weit unter dem Landesdurchschnitt.

Fachlich ausgebildete Personen mit Weiterbildung können nach einem Vorstellungsgespräch an der Universität ihrer wahl studieren. Auch angehende Schüler mit einer Ausbildung und mehreren Jahren Berufspraxis müssen eine Prüfung ablegen, um die fachspezifische Hochschulreife zu erlangen. Nach 58 Abs. 2 Nr. 5 LHG ermächtigt " eine Meisterschülerprüfung oder eine andere öffentlich-rechtliche Weiterbildung zur Förderung, insb. nach dem Ausbildungsgesetz, der Gewerbeordnung oder 14 des Hochschulgesetzes für Baden-Württemberg, die im Prinzip auf einer mind. 2-jährigen Ausbildung basiert und deren Verlauf mind. 400 Lehrstunden umfaßt ", zum Besuch aller Fachbereiche an allen Universitäten.

Allerdings muss der Antragsteller ein persönliches Vorstellungsgespräch an einer Universität nachweisen. Dazu gehören Absolventen einer Verwaltungs- und Betriebsakademie als Verwaltungsbetriebswirt, Diplom-Kaufmann, Betriebswirt, Fachwirt, Diplom-Finanzwirt oder Kommunikationsspezialist, wenn vor der Ausbildung an der Verwaltungs- und Betriebsakademie eine mind. 2-jährige Pflichtfächer.....

Der Besuch einer ein- oder zweistündigen Berufsschule kann auch zu einem Anspruch auf einen Hochschulplatz nach der Berufstätigenhochschule zugangsverordnung nachweisen. 58 Abs. 2 Nr. 6 LHG: Bewerber, die eine abgeschlossene und in der Regelfall drei Jahre lange Berufspraxis haben (jeweils in einem dem jeweiligen Studienfach entsprechenden Fachgebiet ), haben Anspruch auf eine höhere Hochschulreife für einen bestimmten Ausbildungsgang.

Dies erfordert den schriftlich nachgewiesenen Beweis eines Beratungsgesprächs an einer Universität. Der Abschluss des Hochschulstudiums erfolgt durch das Ablegen einer eignungsnachweis. Die Universitäten regelt die Details der Hochschulzugangsberechtigung in ihrer Statuten nach 58 Abs. 3, nach der die Klausur "aus Klausur- und Mündungsabschnitten" und "aus allgemeinen und fachspezifischen Prüfungsabschnitten" zusammengesetzt ist.

58 Abs. 2 Nr. 6 LHG: "In "besonders fundierten Fällen, auch wenn der Beweis einer langjährigen, noch ausstehenden oder besonders fordernden inhaltlichen Arbeit erbracht werden kann, kann der Antragsteller zur Aufnahmeprüfung für einen Lehrgang in einem dieser Beschäftigung entsprechenden Fach angenommen werden". 58 Abs. 3 LHG: Die familiäre Arbeit mit selbständiger Haushaltsführung und die Verantwortlichkeit für wenigstens eine schul- oder betreuungsbedürftige Personen wird auf die Berufspraxis für bis zu zwei Jahre angerechnet, wenn sie beruflich gleichwertig ist.

35 Abs. 3 LHG: Außerhalb des Hochschulwesens erworbenes Wissen und Können kann auf einen Hochschullehrgang anrechenbar sein, wenn die Anforderungen an die Zulassung zur Hochschulbildung vorliegen (zum Anrechnungszeitpunkt), der Umfang und das Level der Qualifikationen den zu ersetzendes Studien- und Prüfungsergebnis äquivalent sind und eine Zulassung die Anrechnungskriterien verifiziert hat.

58 Abs. 2 Nr. 9 LHG: Im Falle eines Wechsels von einem anderen Land ist ein Weiterbildungsstudium an einer gleichartigen Baden-Württembergischen Universität im selben oder einem ähnlichen Nebenfach nach einem Jahr nachweislich erfolgreichem Studium möglich (ein Schnupperstudium ist nicht enthalten). Erwähnenswert sind auch weiterführende Bachelor-Studiengänge, die sich an "Personen mit bereits erworbener beruflicher Ausbildung im Sekundarbereich" wenden und sich mit den in dieser Ausbildung erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten verbinden, um diese zu erweitern und zu festigen (§ 31 Abs. 2 LHG).

31 Abs. 3 LHG: Der Zugriff auf Weiterbildung Masterstudiengänge und andere Weiterbildungsstudiengänge erfordern "mindestens einen Abschluss in einem Bachelorstudiengang". Für Bewerber ohne Schulabschluss gibt es in Baden-Württemberg keine gesetzliche Regelung über Vorausquoten oder spezielle Ausleseverfahren. Für Baden-Württemberg liegt die Zahl der Absolventen ohne Hochschulreife sowohl bei den Studienanfänger- als auch bei den Studienanfängerquoten weit unter dem Landesdurchschnitt.

Gleichwohl wird der Anteil der Studienanfänger und Schüler ohne Schulabschluss an den Universitäten des Landes 2016 auf den eigenen Höchststand anwachsen. Baden-Württemberg hat im Landesvergleich in jeder dieser beiden Rubriken noch einen eigenen Raum verloren und liegt derzeit auf dem zweitletzten Rank. Der Absolventenanteil blieb im Vorjahresvergleich unverändert, wobei Baden-Württemberg im Landesvergleich wieder aufsteigt und nun den elften Rang einnimmt.

Damit liegen die vorliegenden Zahlen für diejenigen mit beruflichem Abschluss, die - nach einem leichten Rückgang im vergangenen Jahr - keinen schulischen HZB-Abschluss haben, wieder im Einklang mit dem guten Verlauf der Vorjahre. Alles in allem kann Baden-Württemberg im deutschlandweiten Studienvergleich ohne Hochschulabschluss in die Endgruppe aufgenommen werden.

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