Museum für Arbeit

Arbeitsmuseum

Wie verhält sich der Mensch, wenn Robotern und KIs für uns sind? Wie verhält sich der Mensch, wenn Robotern und KIs für uns sind? Lässt man die Arbeitsumgebung, wie wir sie vorfinden, für immer hinter sich - oder findet man neue Kooperationsformen zwischen Mensch und Technik? Arbeitet man frei und selbstbestimmt - wie und von wo aus man will? Das ist Heiner Weiland.

Heiner Weiland ist am 4. Juni 2015 im vollendeten 44. Lebensjahr verschwunden. Der Grund dafür ist noch nicht bekannt, wie das Geschick des deutschen Staatsbürgers aus Hamburg-Barmbek. Im neuen Format BESONDERS Market werden rund 80 Teilnehmer ihre Spezialprodukte und Favoriten weit ab vom Mainstream ausstellen. Zu ihnen gehören aufregende handgemachte Etiketten, Fabriken und Sonderposten.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

HeadRita Müller (Wissenschaftliche Direktorin), Das Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek hat die Transformation von Leben und Werk in den vergangenen 150 Jahren zum zentralen Thema gemacht. Es ist ein Ankerplatz der European Road of Industrial Heritage (ERIH). Seit Ende der 70er Jahre gibt es Planungen für ein solches Museum und 1980 wurde ein Museumsverbund ins Leben gerufen.

Im Jahr 1982 konnte das ehemalige Werk der New Yorker Hamburgischen Gummi-Waaren Kompanie in Barmbek, erbaut 1871, gemietet werden. Anhand von Wechselausstellungen und gewachsenen Museumsworkshops wurde im Verlauf von 10 Jahren ein Gesamtkonzept aufgesetzt. Mit dem Wiederaufbau wurde jedoch erst 1992 begonnen. Das Heizhaus war das erste Haus des 1994 eingeweihten Werks.

Das Museum wurde am I. Jänner 2008 in die Förderung der Hamburgischen Historischen Museumsstiftung umbenannt. Zusätzlich zu einer Kollektion zur Unternehmensgeschichte der New-Yorker Gummi-Waaren-Companie werden unter dem Namen "Alltagsleben im Industriezeitalter" anhand von Objekten und Unterlagen Veränderungen im industriellen Zeitalter inszeniert. Bei einer Originalinstallation der damaligen Eisenwarenfabrik Carl Wild, die Lackstifte, Orden und Badges herstellte, wird ein exemplarischer Arbeitsplatz präsentiert.

In einer weiteren Ausstellung wird die Entstehung der typischen hanseatischen Konturen aus der Zeit des Außenhandels im neunzehnten bis fünfziger Jahre mit wechselnden Bürogeräten gezeigt. Die Ausstellungsfläche "ABC der Arbeit - Diversity of Life Innovations" transportiert mit Arbeitsergebnissen, Bekleidung, Werkzeugen, Geräten, Apparaten, mündlichen in schriftlicher und schriftlicher Erinnerung und Fotos die unterschiedlichsten Facetten der Arbeitsgeschichte in Hamburg seit der Industrie.

Auf dem Ausstellungsgelände befinden sich zahlreiche Exponate und Arbeitsbiographien aus der Sammlung des Instituts mit den Schwerpunkten Handwerk und Industrie, Dienstleistung, Handel und Sozialberufe. Sie balanciert technologische Neuerungen und gesellschaftliche Auseinandersetzungen aus und spiegelt gleichzeitig die Sammlungsstrategie des Instituts mit Einsichten in die Bestandsdatenbank wider. In einem " Sitzplatz-Forum " haben die Besucher der Messe die Gelegenheit, rund 20 Lebensläufe von Arbeitnehmern, Mitarbeitern etc. aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Industrien mit Hilfe von Handapparaten zu hören und Exponate aus diesem Bereich zu sehen; unter anderem

Ein großer Teil der Exposition ist der Druckerei gewidmet. Zusätzlich zu den gezeigten historisch gewachsenen Druckmaschinen, Anlagen und Drehungen zur Dokumentierung der technologischen Entwicklungen in der grafischen Industrie gibt es auch eine Reihe von voll funktionsfähigen Anlagen, an denen die Messebesucher selbst tätig werden können, vom manuellen Satz bis zum maschinellen Satz, von der Hochgeschwindigkeitspresse bis zur Heidelberg Zylinderspritze.

Die Trennschleifscheibe der Vortriebsmaschine TRUDE (Tief Runter Unter Die Elbe), die für den Neubau des Elbe-Tunnels verwendet wurde, ist im Innenhof des Hauses eingerichtet. Aus Anlass des hundertjährigen Jubiläums des Old Elbe Tunnel in Hamburg präsentierte das Museum Tunnel in der Sonderausstellung Tunnel. Die Wichtigkeit und Weiterentwicklung der Tunnel der Hansestadt Hamburg und ihrer UW.

Im Hansehafen gibt es Informationen über die Entwicklungsgeschichte des Hamburgs und den Zugang zu aktuellem Hafenerlebnis. Spezialisten aus dem Hafengelände - vom Pionierführer bis zum Verlader - zeigen die funktionierenden Systeme und Ausrüstungen im Einsatz. Die Teilnehmer zeigen Umschlagsprozesse, erklären ihre Funktionsweise und informieren über das Arbeitsumfeld im Seehafen.

Zu den großen Schwimmobjekten führt ein Pontonsystem, darunter der Schwimmkran "Saatsee" (hergestellt 1917-1920 von der Schiffs- und Maschinen AG Mannheim), der Dampfschutzsauger "Sauger IV" (erbaut 1909 von der damaligen Firma Luebecker Maschinengesellschaft ) und die "Hamburger Kastenschute" von 1913; als spannender Lernparadies des Hafenmuseums werden auch Schulklassenprogramme und regelmässige "Hafenrundfahrten für Kinder" angeboten.

Führungen zu Schlüsselthemen bieten auch von der Wasserstelle aus einen kompetenten Zugang zum Hafenwechsel, zum Verhältnis von City und Port oder zur Welt der Waren aus dem Ausland. Ein weiterer Zweig ist das Speichererstadtmuseum, das die Geschichte des Baus und der Nutzung der geschichtsträchtigen Speichererstadt nachzeichnet. Es ist das Ergebnis der Sonderausstellung "Speicherstadt - Baudenkmal und Arbeitsstätte für 100 Jahre", die das Museum der Arbeit 1988 aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Speichererstadt auf zwei Etagen der Quartiersfirma Eichholtz & Cons. am St. Annenufer 2 zeigte.

Im Jahr 1995 wurde diese Sammlung am gleichen Standort wie eine private Niederlassung des Museum der Arbeit wiedereröffnet und seitdem ständig ausgebaut und modernisiert. In der Mitte der ständigen Schau befinden sich die für das Quartier charakteristischen Lagerwaren und die Aktivitäten der Menschen, wie sich die Lageristen im Hamburgischen Port noch heute ausdrücken. Sie bewirtschaften Waren für Dritte - Handels- oder Verarbeitungsbetriebe.

Die Ausstellung zeigt anhand von Originalwerkzeugen und historischen Fotografien, die die verschiedenen Arbeitsgänge illustrieren, wie in der Vergangenheit qualitativ hochstehende Importwaren wie z. B. Milchkaffee, Tees, Kakaos, Kautschuke oder Tabaksorten auf den Hallenböden abgestapelt, verwogen, probiert und kommissioniert wurden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Baudenkmäler der Speichererstadt. Das Museum präsentiert auch die Historie des hamburgischen Kaffeegewerbes.

Besondere Publikumsveranstaltungen wie Teedegustationen oder Mystery Readings sowie die öffentlichen Besichtigungen der Speichererstadt, zu denen auch eine Besichtigung der ständigen Ausstellung gehört, werden im Speichererstadtmuseum veranstaltet. Im Museum werden neben den geführten Touren auch verschiedene Events angeboten. In den Monaten März bis September gibt es auf dem Innenhof des Museums einen monatlichen kulturellen Flohmarkt. Der Beitrag Menck & Hambrock enthält die Angaben eines Kabelbaggers, der im Museum zu sehen ist.

Holz schreibt einen besonderen Teil der Druckereigeschichte im Museum. Maison du Class, Hamburg History Live Magazine, Ausgabe 8 (2018), S. 51-64.

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