Müller Beruf

Der Müller-Beruf

Ein Müller ist ein Handwerker, der für die (oft industrielle) Herstellung von Mehl oder Gewürzen, Pflanzenöl oder Tierfutter verantwortlich ist. In der Stellenbeschreibung Verfahrenstechniker finden Sie Informationen zu Ausbildung, Gehalt und Bewerbung. Der Müller ist ein alter, traditioneller Beruf, der noch gute Perspektiven für die Zukunft bietet. Es ist schön, dass Sie sich für den Beruf "Müller" interessieren!

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Ein Müller ist ein Handwerker, der für die (oft industrielle) Produktion von Mühlen oder Kräutern, pflanzlichem Öl oder Tierfutter verantwortlich ist. Darüber hinaus wird der Eigentümer oder Bediener einer Fräse als Müller genannt, auch wenn diese heute nicht mehr das klassische Mühlenhandwerk ausübt. Gleichzeitig ist Müller auch der bekannteste Nachname im deutschsprachigen Raum.

Der zuständige Berufsverband war zu dem Schluss gelangt, dass die bisherige Berufsbeschreibung "Müller" nicht mehr den aktuellen technischen Erfordernissen des Berufs entspricht und mit der Novellierung der Ausbildungsverordnung auch eine Umbenennung anstrebt. Von nun an sollte der Beruf nur noch "Verfahrenstechniker für die Mühlen- und Getreideindustrie" sein. Jeder, der die Gesellen- oder Handwerksprüfung als Müller absolviert hat, darf sich weiter Müller nannten.

Während früher vor allem traditionelle Handwerksunternehmen die Fräsen betrieb, sind es heute vor allem Industrieunternehmen. Auf 61 Großmühlen mit einer jährlichen Mahlkapazität von 25.000 Tonnen und mehr entfallen 84,9% der gesamten Vermarktung. Nach Angaben des Verbandes der Deutschen Hüttenwerke haben die kleinen Hütten zwischen 199 und 272 mit einer jährlichen Vermahlung von 500 bis 25600 Tonnen einen Weltmarktanteil von 15,1 vH.

5] Es gibt keinen Raum mehr für Sehnsucht (der Müller mit Spitzkappe und Mühlensack über der Schulter) - heute kommt der Müller in einem Silowagen und bläst das Müehl mit Pressluft in die Silos der Bäcker. In einer Schälanlage stellt der Müller Weizen, Gersten, Mais, Reiskörner und Hirse-Haferflocken, Grobgrütze und Gersten her.

Weil die Arbeitsprozesse in Walzwerken und Mischfutterwerken weitestgehend technisch gestaltet sind, werden in der Mühlenindustrie nur wenige Mitarbeiter benötigt. Das Tätigkeitsfeld des modernen Fräsers ist daher breit und fordernd. Noch heute kann ein ausgebildeter Müller in der Regel seinen Arbeitsort wählen, da die Fräsarbeiten nicht genügend Menschen ausbilden.

Für Müller ist die Arbeitssituation sehr angespannt, die Arbeitslosigkeit unter den Fräsern ist extrem niedrig. Seit 2007 arbeitet die Meisterhochschule Stuttgart in enger Abstimmung mit der Swiss Milling School St. Gallen zusammen. 7 ][8] Durch die beiden je fünf-monatigen Lehrveranstaltungen können die Teilnehmenden innerhalb von zehn Tagen zwei qualitativ hochstehende Abschlussarbeiten erreichen: den Abschluss des Meisterbriefes und das Abschlusszeugnis als Müllerereitechniker SMS .

Der Abschluss der Fachhochschule ist eine Prüfung, deren bestandene Prüfung zur Erlangung der Fachbezeichnung "Staatlich geprüft Techniker/geprüfte Technische Einrichtung fachliche Lebensmitteltechnik" und der Matura führt. Als weitere Option besteht die Moeglichkeit, in Braunweig an der DMSB, einer 2-jaehrigen Fachhochschule im Bereich "Muenchenbau, Korn und Futtermitteltechnik" zu studieren. Darüber hinaus kann die Handwerksmeisterprüfung im Mühlenhandwerk vor der Handwerkerkammer für die Braunschweiger Handwerker durchgeführt werden.

Der Müllerberuf kann in Österreich durch eine Lehrlingsausbildung oder durch eine Berufsschule erworben werden. Die Ausbildung wird heute als Verfahrensmechaniker für die Getreideindustrie bezeichnet und gliedert sich in drei Fachrichtungen mit einer Ausbildungszeit von je drei Jahren: Abhängig vom Fokus produzieren die Verfahrensingenieure Backtriebmittel, Tierfutter, Getreidemehl oder Griess für die Getreideindustrie.

In fünf Jahren, die man mit der Maturität beendet, hat man eine Lehre als Müller, Backer, Chemieausbildung als Chemielaborant und Lebensmittel-technolog. Außerdem gibt es eine 1-jährige Master-Schule für Backer, Müller und Feinbäcker. Für die Berufsausbildung zum Müller EFZ sind drei Jahre vorgesehen. Die Berufsschule hat die Form von Blockkursen. Seit dem siebzehnten Jh. existiert das Unternehmen Wind Müller in Zentraldeutschland.

Bei den nicht echten Werken wurde die Ressource Wasser zur Verarbeitung verschiedener Stoffe genutzt, wie Papierfabriken, Walken, Lohnfabriken, Hammerfabriken, Granulatoren und Sägewerke. Entsprechende Fachbezeichnungen, die sich oft auch als Nachnamen etabliert haben, sind unter anderem Hamermüller, Brotschneider, Oelschläger, sowie weitere. Nach dörflichem Maßstab betrachtet, waren diese Müller bereits im XVII. Jh. oft sehr ertragsstark.

Weil die Fräsen (oft auch mit einem zusätzlichen Schnittkanal ausgestattet) nahezu ausschliesslich vom Elternteil an den gemeinsamen Lebensteil geerbt wurden, kann der Erbgutabfall über mehrere Jahrzehnte hinweg an eine Gastfamilie weitergegeben werden. Die Müller der Mieter dagegen waren nur auf einer Fräse als Mieter. Der Besitzer dieser Anlage war unmittelbar der Vermieter oder ein Mühlebesitzer.

Wenn die Mühlen zu einem Kurfürstenamt gehörten, sprachen wir vom "Amtsmüller"; einem Adeligen, dann z.B. vom "Wolffersdorfischen Müller"; wenn der Vermieter eine Gemeinde war, dann war sein Pächter der "Ratsmüller" oder "Stadtmüller". Der Mietvertrag, der zum Teil im Archiv aufbewahrt wird, wurde nur für einige Jahre geschlossen und dann entweder verlängert oder die Fräse an den Antragsteller übergeben, der die höchste Miete zu bezahlen bereit war.

Deshalb war es für die Pachtmüllbesitzer nicht einfach, ein ausreichendes Volumen zu sammeln, um selbst Besitzer einer Mühlen zu werden. Pachtmüllersöhne in Sachsen waren zu zwei Dritteln Müller, die übrigen Bauernsöhne und Handwerker aus Ort und Boden. Eine Schneidfräse (auch Plattenfräse, Holzfräse oder Plattenschneider genannt) war eine Fräse auf einer Wasserstraße, deren treibende Energie für die Holzbearbeitung genutzt wurde.

Charakteristisch für viele Schneidmüllers war die Berufbezeichnung "Müller und Zimmermann", mit ausgesprochenen Ehebeziehungen zu Tischlern und anderen Handwerksbetrieben. In den Bergen war ein Sägewerk im Sommer oft nur eine Nebenbeschäftigung für die Landwirte, und die moderate Wirtschaftslage dieser "Müller" war nicht mit der von Mühlern und Erbschaftsmüllproduzenten in flachen und hügeligen Gebieten zu vergleichen.

Wenn es in einem Ort mehrere Fräsen gab, dann hat man oft von den Obermüllern, Mittelmüllern oder Untermüllern gesprochen oder spezielle Bezeichnungen wie "Lerchenmüller", "Kornmüller" etc. verwendet. Gelegentlich nannten sich Müller und Müllerfamilien auch selbst den Titel, z.B. "Ahnertsmühle" für eine Mühlenanlage, die seit Jahrhunderten von einer Müllerfamilie in Betrieb war; "Steinmüller" als Familienname für eine Familienangehörige, die die "Steinmühle" seit Jahrhunderten betrieben hatte.

Wie große Farmen waren auch große Fabriken praktisch ein Symbol für relativ hohen landwirtschaftlichen Wohlstand (siehe landwirtschaftliche Sozialstruktur). Im Freistaat Sachsen waren 81% der Müllersöhne aus dem XVI. bis XVIII. Jahrtausend. Meistens hat ein Müller erst nach einer mehrjährigen Berufsausbildung ein Unternehmen als Grundstücksmüller oder Erbschaftsmüller übernommen, was er teilweise in ausländischen Werken in unmittelbarer Nähe (bis zu 50 Kilometer weit weg, aber meistens näher), teilweise in der Vätermühle.

Aber wenn der Sohn eines Müllers keine Aussichten auf die Mühlen seines Vaters oder eine Mühlen, die er von seinem Vaters gekauft hatte, hatte, musste er etwas gegen sich selbst unternehmen, wenn er nicht für immer der Diener eines Müllers sein wollte. Hätte der Jungmüller ein bestimmtes Vermögen, sei es aus einem Erbe, aus der Aussteuer seiner Frau oder aus eigenen Mitteln, könnte er sich bemühen, selbst eine Fräse zu errichten.

Weil die Müllerfamilien mehr Mühlenkinder aufzogen als es Hütten gab, mussten einige der Abkömmlinge in andere Berufsgruppen wechseln. Müllerfamilien (wie das Käsmodell und der Landfelsen im Sachsenerzgebirge ) haben also immer auch Namensvetter in anderen Berufsgruppen im gleichen Land. Wenn man die Ahnenforschung einer Familie Müller aufklären will, dann kann es eine große Erleichterung sein, dass Müller populäre Patente waren, so dass man den möglicherweise vermissten Ehefrauennamen in den Patentanmeldungen wiederfinden kann.

Mithilfe dieser Patenteinträge im Kirchenregister ist es oft möglich, die Zeitspanne für die Präsenz einer gewissen Müller-Familie in einer Kongregation präzise zu begrenzen (siehe auch Totpunkt (Genealogie)). Bürger Kirsch: Frästechnologie Materialwissenschaften. Der Bayerische Mühlenbund, Munich 2016, ISBN 978-3-9812436-6-6. Ilka Göbel: Die München in der Vorstadt. Fräsen in Göttingen, Hameln und Schleswig-Holstein vom Mittel- bis zum achtzehnten Jahrtausend.

Herausgeber für regionale Geschichte, Bielefeld 1993, ISBN 3-927085-87-1, insbesondere: 1. Mai Das Müllhandwerk. Dishonesty, S. 161-182. Die Hochspringer Ausbildungsverordnung für Verfahrenstechniker in der Müllerei- und Getreideindustrie und für Verfahrenstechniker in der Müllerei- und Getreideindustrie (MühGetreiWiTechAusbV). Von der Wiese über das Warenlager bis zur Fabrik. Highspringen 2011 Verbandes Deutsches München - Wirtschaftslage.

Zurückgeholt am 24. Juni 2012. Hochsprung 2011 Rahmenbedingungen für den Lehrberuf Verfahrensmechaniker Mühle und Getreideindustrie der Kulturusministerkonferenz (PDF-Datei; 83 kB), Download auf kmk. org, abgefragt am 28. Oktober 2017.

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