Mittlerer Dienst

Zwischenservice

OLG: Mittlerer Dienst Bedienstete der Mitteljustiz arbeiten für die Bezirksgerichte, die Landgerichte, das OLG, die Verwaltungsgerichte, das OLG, die Sozialgerichte, das LSS, die Arbeitsgerichte, das LAG, die Generalstaatsanwaltschaften und die Staatsanwaltschaft. Zum Aufgabenbereich des Staatsdieners im Mitteljustizwesen gehören auch Aktivitäten, die besonders weit reichende Eigenentwicklungen und eine unabhängige Bearbeitung erforderlich machen.

Weitere Funktionen, wie das Mahnwesen und die Vollstreckung von Geldbußen, werden seit Herbst 2005 vom Gerichtsvollzieher auf den Mitteljustizservice übertragen. Es wird jedoch klargestellt, dass die Staatsbeamten des Mitteljustizwesens eine wesentliche Anlaufstelle zwischen der Judikative und dem Staatsbürger sind. Jeder, der Beamte im Mitteljustizwesen werden will, muss eine besondere Schulung (Vorbereitungsdienst) absolvieren.

die Anforderungen an die Ernennung zum Beamten nach 7 Abs. I Nr. I und II des Beamtenstatutsgesetzes erfüllen, II. einen Sekundarschulabschluss oder einen Abschluss der Hauptschule haben und eine berufsqualifizierende berufliche oder allgemeinbildende oder öffentlich-rechtliche oder eine als äquivalent anerkannte Schulausbildung absolviert haben, oder

hat erfolgreich an einem Aufnahmeverfahren mit einer ersten Vorselektion auf der Grundlage der Antragsunterlagen und einer weiteren Selektion auf der Grundlage von Interviews mitgewirkt, 4a. weist die Gesundheitseignung gemäß 10 Abs. 1 LBG nach, 5a. Wenn die Mindestperformance von 140 Angriffen pro Min. nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist bewiesen wird, ist die betreffende Perso on für die Karriere des Mitteljustizpersonals in Bezug auf ihre Gesamterscheinungspersönlichkeit nicht tauglich und muss gemäß 23 Abs. Oberste Gerichtshof nach dem Bundesgesetz über den Status von Beamten gekündigt werden.

Das Training (Vorbereitungsdienst) umfasst zwei Jahre (plus Prüfungszeit), startet in der Regel am I. 9. eines jeden Kalenderjahres und ist in folgende Ausbildungsbereiche unterteilt: I. Praxiseinführungskurs, I. Fachtheoriekurs A, I. Fachpraktikum I, B. Fachtheoriekurs B, I. Fachpraktikum II, II. Spezialtraining C, I. Fachtheoriekurs III, I. Fachpraktikum III, I. Fachtheoriekurs B, II. Fachtheoriekurs II, II. und I..... Fachpraktikum III, V. und II.

Das Praktikum muss eine Dauer von 14 Monaten haben; die Theorieausbildung muss eine Dauer von 8 Monaten haben. Der Theorieunterricht findet im Trainingszentrum des Freistaats Sachsen in Bobritzsch statt. Die Kandidaten sind während der Ausbildungszeit (Vorbereitungsdienst) bei Entzug Staatsbeamte. Amtsträger mit der Qualifikation für die Karriere des Mitteljustizwesens sind zur Führung der Berufsbezeichnung "Justizfachwirtin" oder "Justizfachwirt" ermächtigt.

Förderbüros im Zwischendienst: Auch ein beruflicher Wandel zum Gerichtsvollzieher ist möglich. Staatsbedienstete haben Anspruch auf 30 Tage Jahresurlaub gegen Entgelt. Im Krankheitsfall bekommen die Kandidaten - wie alle Staatsbeamten - eine Vergütung, die einen Teil der entstandenen Aufwendungen ausgleicht. Allerdings sind 100 Prozent der Beitragszahlungen vom Arbeitnehmer zu leisten, da für Angestellte im öffentlichen Dienst keine Arbeitgeberanteile zur Krankenkasse gezahlt werden.

Der handschriftlichen unterschriebenen Bewerbung sind folgende Dokumente beizufügen: a. ein unterschriebener, tafelförmiger Curriculum Vitae, b. ein Ausbildungsnachweis, der zum vorbereitenden Dienst berechtigt, b. ggf. ein Nachweisen früherer beruflicher Qualifikationen und beruflicher Aktivitäten, b. ggf. ein Nachweisen bereits vorhandener schriftlicher Qualifikationen, b. eine postalische Adresse, Telefon-Nummer und E-Mailadresse.

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