Mein Perfekter Beruf

Der perfekte Beruf

Wo bist du, perfekter Job? Entschuldigung ist nicht so leicht. Kleiner Ungeschick oder großer Fauxpas: Auch Sie werden in Ihrer Karriere einen Irrtum gemacht haben. Es ist nur dann dumm, wenn es auf dem Rücken einer anderen Personen, eines Arbeitskollegen, vielleicht eines Arbeitskollegen oder gar Ihres Chefs geschieht. Was ist das beste Benehmen nach einem solchen Irrtum und wie entschuldigt man sich richtig?

Derjenige, der einen Irrtum macht, tut sich schuldig und erfährt daraus. Doch in der Realität ist es für viele Menschen sehr schwierig, sich zu entschuldigen, nicht nur im Beruf, sondern auch im privaten Leben. Die Grundproblematik besteht oft darin, dass man mit seiner Apologie einen Irrtum selbsttätig zugibt und ihn auch in der Öffentlichkeit zugeben muss.

Es ist leichter, den Irrtum zu übersehen oder, noch besser, jemand anderem die Verantwortung zu übertragen. Darüber hinaus besteht natürlich die Risiko, dass diejenige, bei der Sie sich beschweren wollen, Ihre Entschuldige nicht akzeptiert und Ihre Entschuldigeigung somit erfolglos bleiben wird - oder vielleicht gar zu einem neuen Streitfall führt.

Gerade bei der Arbeit befürchten viele Menschen, dass sie aufgrund von Fehlern ihren Ruf bei ihren Mitarbeitern oder Führungskräften einbüßen. Einige Menschen befürchten vielleicht gar um ihren Arbeitsplatz, zum Beispiel, wenn es sich um einen Irrtum handele, der das Untenehmen viel Arbeit koste. Irrtümer sind zwar unangenehm, aber dennoch human.

Es wäre natürlich das Beste, wenn du nie einen Irrtum machst. Also, wenn es einmal geschehen ist, machen Sie einen größeren Eindruck, indem Sie die Verantwortlichkeit dafür wahrnehmen und den Irrtum beseitigen, anstatt zu versuchen, ihn zu verschleiern. Also denken Sie daran, ob Sie sich bei Ihrem Chef, einem Arbeitskollegen oder dem Klienten dafür um Entschuldigung bitten müssen, eine Apologie ist keine Blamage und kein Gesichtverlust.

Vielmehr steht sie für innerliche Kraft, Aufrichtigkeit, Tapferkeit und die Bereitwilligkeit, Eigenverantwortung zu übernehm. Sie können sich Anerkennung durch eine Entschädigung ernten, sich als kompetenter Manager oder als Angestellter mit echter Führungsqualität aufstellen und Ihrer Laufbahn vielleicht noch einen neuen Schub geben. Aber natürlich nur, wenn du dich "richtig" entschuldigst.

Wissenschaftler der Ohio State University in den Vereinigten Staaten haben an dieser Fragestellung gearbeitet und die "perfekte Entschuldigung" entwickelt: Für viele Menschen ist der erste Weg der schwierigste: Man muss sich selbst einreden, dass man einen Irrtum hat. Es kann sehr wehtun, wenn man zugeben will, dass man doch nicht vollkommen ist.

Jetzt kannst du darüber nachdenken, wie du mit dem Irrtum umgehst, bei wem du dich entschuldigen musst und vielleicht direkt: Wie du die Sache speichern, d.h. den Irrtum wieder korrigieren kannst. Zur Verdeutlichung ein kleines Beispiel: Sie haben den Pass für Ihren Chef nicht verschickt, was bedeutet, dass er sein Visa zu spat erhalte.

Es ist nun von Bedeutung, dass Sie zuerst Ihren Betreuer über Ihren Irrtum informieren - wenn er oder sie es noch nicht kennt - und sich bei ihm oder ihr ernsthaft dafür entschuldigen. Der Betreuer muss sich bei Ihnen aufhalten. Benutze dafür keine "aber"-Phrasen, also versuche nicht, dir selbst die Vorwürfe zu machen oder jemand anderem die Vorwürfe zu machen.

Also sag zum Beispiel nie: "Ich weiss, es war meine Schuld, aber du hast mich so arbeiten lassen, das habe ich ganz schnell vergaß. "â??Es entschuldigt, aber das wisst ihr: Erst in der letzten Wochen habt ihr mit dem XXX.... Projekt selbst einen Fehler gemacht.

"Ich möchte mich dafür bei dir bedanken, aber es war doch mein erster Irrtum. Schauen Sie, wie viele Irrtümer Herr XXX und Mrs. XXX allein im vergangenen Jahr gemacht haben. "Sobald Sie von Ihrem Irrtum erfahren haben, sollten Sie ein Vorstellungsgespräch mit der betreffenden Personen, in diesem Falle Ihrem Betreuer, einlegen.

Denn Ihr Chef ist nur ein Mensch und es ist durchaus zu verstehen, dass er wütend, verärgert oder sogar tadelnswert auf die schlechten Nachrichten im ersten Augenblick anspricht. Du hast bereits den ersten Weg zur Wiederherstellung mit einer herzlichen Entschuldige. Stelle klar, dass du die volle Kontrolle über das Erreichte übernimmst.

Jetzt sollten Sie sofort Hilfe bei der Behebung des aus dem Irrtum resultierenden Fehlers bieten, vorzugsweise haben Sie bereits einen praktischen Lösungsvorschlag. Sollte dies nicht möglich sein, können Sie Ihrem Betreuer vorschlagen, die inzwischen wütenden Geschäftspartner im In- und Ausland zu kontaktieren, sich erneut höchstpersönlich zu rechtfertigen, die Sachlage zu erläutern und Verantwortlichkeiten zu übernehm.

Sie können auch ein kleines Geschenk für die betreffenden Menschen als Ausdruck der Freundlichkeit und des Respektes oder im Falle eines späten Besuchs von Ihrem Betreuer selbst aushändigen. Ob Ihre Entschuldige und Ihre vorgeschlagenen Lösungen akzeptiert wurden oder nicht, ob Sie der Meinung sind, dass Ihre Entschuldige ernsthaft war, dass Sie Verantwortlichkeit und Entschädigung geleistet haben und das Optimum aus der Lage gemacht haben, dann haben Sie das Schlechteste getan.

Es genügt eine "echte" Entschädigung. Du musst dich nicht immer wieder für deinen Irrtum rechtfertigen. Wer sich von nun an bei jedem Treffen und auch noch lange nach dem tatsächlichen Ereignis immer wieder entschuldigt, wird seinem Gegenüber zu gegebener Zeit auf die Nerven gehen. In diesem Fall ist es wichtig, dass er sich bei jedem Treffen entschuldigt.

Denn ein Irrtum macht Sie nicht sofort zu einem bösen Menschen oder einem bösen Arbeiter. Damit kommen wir zum letzen Aspekt einer "perfekten" Entschuldigung: Lerne aus deinem Irrtum. Sicher, früher oder später kann dir ein weiterer Irrtum zustoßen, aber es darf nicht derselbe sein. Jetzt wissen Sie es ja besser und werden - in unserem Beispiel - in absehbarer Zeit frühzeitig ein Visa einholen.

Kennst du das Motto "Ein Irrtum ist ein Irrtum nur, wenn man ihn doppelt macht"? Hast du jemals einen Irrtum gemacht?

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