Lehre in Deutschland

Unterrichten in Deutschland

Ein Institut in Essen und Berlin will ihnen das Exil ermöglichen. Deutschunterricht und Deutschausbildung in Deutschland Studium im Mittleren und Mittleren Ostens, aber nach dem Vorbild Deutschlands: Die Regierung fördert ausländische Universitäten bei der Entwicklung deutscher Studiengänge oder bei der Gründung nach dem Vorbild Deutschlands. Das Bundesministerium für Bildung stellt mit dem Studiengang "Deutsches Auslandsstudium" eine Anschubfinanzierung über den DAAD zur Verfügung. Erfolgreiches Beispiel ist die Deutsch-Jordanische Hochschule in Amman.

Die Universität zählt zu den besten Hochschulen des Bundes und begeht in diesem Jahr ihr zehntes Jubiläum. Darüber hinaus besteht eine Zusammenarbeit mit Hochschulen in Ägypten, Marokko, Oman und den Vereinten Arabischen Arabischen Emiraten. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf Ägypten, Marokko, Oman und die VAE. Mit Fördermitteln des Bundesauswärtigen Amts macht der DAAD einen Studien- oder Forschungsverbleib in Deutschland möglich.

Forschen und Lehren in Deutschland - die letzten Hoffnungen

Die große Zahl der Kunden kann von Konuk nicht bewältigt werden. Jeden Tag erhält der Professor per E-Mail mehrere Fragen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Türkei von einem Beruf ausgeschlossen sind und wegen ihrer kritischen Einstellung gegenüber dem Regime geradezu strafrechtlich verfolgt werden. Der 1967 in der Türkei geborene Literaturwissenschaftler, geboren 1967 in Apladen, ist Initiator einer neuen "Akademie im Exil" mit zwei Stationen in Essen und Berlin.

"â??Wir stellen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen geschÃ?tzten Ort zur VerfÃ?gung, damit sie ohne Ã?uÃ?eren Einfluss und Einmischung gelehrt und geforscht werden können. Mit zehn Unterschriften der Friedensinitiative "Academics for Peace" hat die neue Academy ein Gespräch mit zehn Personen aufgenommen und will ein geistes-, rechts- und sozialwissenschaftliches Diskussionsforum einrichten. Sie setzt sich aus vier im Exil lebenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Türkei, vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an dt. Fachhochschulen, die mit der Türkei zu tun haben, und zwei Experten an US-Universitäten zusammen.

Die Pläne für eine "Academy im Exil", die im Mai veröffentlicht wurde, beinhalten nun eine solide organisatorische und finanzielle Basis. Mit der " Academy im Verborgenen " sollen die bestehenden Programme wie die " philippinische Schwartz-Initiative " der Alexander von Humboldt-Stiftung und andere Förderprogramme für bedrohte Naturwissenschaftler ergänzt werden. Die Grundlage unseres Projekts bildet das geschichtliche Vermächtnis der University in Exile an der New School in New York", sagt Konuk, die selbst mehrere Jahre in den USA arbeitete.

Bereits in den 1970er und 1980er Jahren war Deutschland für eine Vielzahl von Intellektuellen aus dem Iran und der Türkei ein bedeutendes Verbannungsgebiet geworden. "â??Mit der Möglichkeit, politisches Assylat zu ersuchen, war Deutschland ein gewichtiger Ort fÃ?r Regierungskritiker. Zuvor hatte es einen Brain Drain gegeben, aber nur sehr wenige Forscher konnten in ihrem bisherigen Beruf Fuss fassen", sagt Konuk.

Mit der Exilakademie soll entflohenen Wissenschaftlern die Gelegenheit gegeben werden, hier auf ihrem Gebiet weiter zu unterrichten und zu erforschen. "â??Wir haben jetzt die Möglichkeit, uns effektiver um die Gewinnung der geflohenen Nachwuchsforscher zu bemÃ?hen und zugleich eine gröÃ?ere InternationalitÃ?t der deutschen Hochschulen zu erlangen. "In diesem Kontext mahnt sie davor, die festgefahrenen EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei vollständig auszusetzen.

"Sollten die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abgeschlossen sein, werden die Forscher nicht mehr über die Rechtsgrundlage verfügen, um die Freiheit von Wissenschaft und Reisen zu fordern. Und dann ließen wir die tuerkischen Forscher im Stich", sagt Konuk. Verschiedene tuerkische Universitaeten sind Mitglied der European University Association und bekennen sich zur wissenschaftlichen Freiheit. "Die Einigung der European University Association wird bereits jetzt missachtet, weil nicht nur ein Berufsverbot für die türkischen Forscher gilt, sondern auch ein von der Regierung Erdogan verhängtes Reiseverbot", sagt Konuk.

Als Beispiele nennt sie die Europa-Universität St. Petersburg, Russland, der die Bildungslizenz aberkannt wurde, und die Mitteleuropa-Universität Budapest, die ungarische Landeshauptstadt, die von der drohenden Auflösung bedroht ist. Sie selbst war seit 2014 nicht mehr in der Türkei, weil sie als Kritiker der Erdogan-Regierung und als Unterzeichner der Friedensinitiative unterdrückt wird.

Derzeit wird er im Netz als Feind der Türkei und als Unterstützer der kurzlebigen PKK und der Oppositionsbewegung Gülen beleidigt. "â??Wir sehen, dass Verleumdung und Kritik an Kritikern der tÃ?rkischen Landesregierung durch Erdogan auch in den tuerkischen Massenmedien in Deutschland verbreite. Die Arbeit der Academy im Verbannungsgebiet wollen wir vor Verleumdung aufhalten.

Jeder Verdacht, den Terror zu unterstützen, ist absurd", sagt Konuk. Sie sind besorgt darüber, dass das Erdogan-Regime bemüht ist, die Arbeit der neuen Exilakademie zu unterbrechen und Unsicherheit zu schaffen, indem es äußeren Einfluss ausübt. Und Konuk will sich bei Bedarf verteidigen: "Wir prüfen, ob wir dagegen rechtliche Schritte einleiten werden, wenn diese Diffamierungen nicht nachlassen.

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