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Recht: Sind die juristischen Ausbildungen in Deutschland zukunftssicher?

Eine breite Meinungsbildung im Mainstream bewertet die aktuelle juristische Ausbildung und deren Beendigung in einer vorwiegend staatlichen Prüfung als grundlegend erfolgreich. Vor allem das Prüfungsschema der schriftlichen Prüfung in Gestalt einer fachkundigen Problemlösung nach deutschem Recht ohne Hilfen und innerhalb eines sehr kurzen Zeitfensters gilt als das beste Werkzeug zur Bewertung der Leistung und des Potentials eines Bewerber.

Deutsch qualifizierte Juristen sind auf dem national und international gefragten Arbeitsmarktsegment hoch angesehen, wettbewerbsfähig und für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Die Prüfungsvorbereitung und -prüfung wird von vielen Studenten als geistig stressig, undurchsichtig und wenig inspirierend empfunden. Im Mittelpunkt von Interesse, Tatkraft und Zeit stehen auch sehr talentierte Bewerber über Einzelheiten des anwendbaren Gesetzes, sogenannte Streitigkeiten oder Formalitäten des Gutachtens.

Eine Prädikatsprüfung ist auch dann möglich, wenn man mit den Bezeichnungen Kurt Schumacher, Claus-Wilhelm Canaris oder Werner Flume, Gustav Radibruch oder Hans Külsen nichts zu tun hat, wenn man eine Verfügung des BVerfG oder des Bundesgerichtshofes im Ganzen und im Ganzen während des ganzen Studiums und sicherlich nicht einen Essay oder gar eine Note nicht ausgelesen hat.

Handelt es sich bei der standardisierten und formalisierten Praxis der Fallbearbeitung nach geltendem Recht nicht um eine angemessene Ausbildung des Denkens, die es ihm später ermöglicht, "alles andere" "on the job" zu erlernen? Zu den Kernkompetenzen eines erfahrenen deutschsprachigen Rechtsanwalts gehört es, auf der Basis des anwendbaren Gesetzes mit Hilfe von Rechtsinstrumenten und Dogmen wissenschaftliche und praktische Lösungsansätze für die konkreten Rechtsprobleme zu liefern und diese in einem geregelten, fachkundigen Denkprozess zu vermitteln.

Zu Recht wird die Kernkompetenz des erfahrenen Anwalts darin erkannt, mit Unterstützung der relevanten Standards und des Verständnisses der Rechtssysteme schlüssige Lösungsansätze für neue und ungeklärte Sachverhalte zu haben. Es basiert auf der Erkenntnis, dass mit der Rechtsmethodik direkt aus dem Recht nützliche Lösungsansätze abgeleitet werden können, so dass man auf Hilfen wie z. B. Stellungnahmen in der ersten Prüfung verzichtet werden kann.

Folglich muss der sachgemäße und fachgerechte Gebrauch der originalen Quellen (Urteile, Kommentare, Lehrbücher, Essays und Annotationen, Monographien) in Studien und Prüfungen eine viel bedeutendere Bedeutung haben als bisher. Wenn man bereits in der ersten Untersuchung Hilfsmittel zulässt, wäre es ein sehr simpler Weg in die gewünschte Richtung. Bei der ersten Untersuchung ist es wichtig, dass die Hilfsmittel bereits vorhanden sind.

Darüber hinaus bedarf es einer klaren Verlagerung der Schwerpunkte von der bisherigen Rechtskenntnis hin zum Verständnis von Strukturen und Argumentationsfähigkeit: Die Justiz ändert sich in allen Belangen immer rascher, nicht nur als Folge der Tätigkeit des dt. Rechtsetzers, sondern vor allem im Rahmen der Europabewertung des Gesetzes. Es ist sehr wahrscheinlich, dass nicht unbedeutende Anteile dessen, was den Studenten als aktuelles Recht gelehrt wird, während ihrer Prüfungen, ihres Referendariats und ihrer beruflichen Tätigkeit nicht mehr zur Anwendung kommen werden.

Die " historielose " Mediation und Auseinandersetzung mit dem derzeit gültigen Recht ist nicht nur wissenschaftlich unbedenklich, sondern ignoriert auch die Wirklichkeit aller Rechtsberufe. Abschließend sollte in Studien und Untersuchungen verstärkt berücksichtigt werden, dass die einzelstaatlichen Dogmen und Methoden im Rahmen der Europabewertung des einzelstaatlichen Rechtes ihren Anspruch auf Alleinvertretung und damit auch ihre Integrationsfähigkeit bei der Systementwicklung des einzelstaatlichen Rechtes nachgelassen haben.

Beispielsweise können bedeutende Schwierigkeiten in dem Teil des Obligationenrechts, der durch das europäische Verbraucherschutzrecht und das allgemeine Vewaltungsrecht, der durch das europäische Beihilferecht festgelegt ist, nicht mehr ohne weiteres realistisch gelöst werden, wenn man auf die bewährte dt. Didaktik zurückgreift. Im Studien- und Prüfungswesen muss daher der rechtliche Aspekt in mehrstufigen Systemen eine viel größere Bedeutung haben.

Neue Studien- und Prüfungsformate müssen berücksichtigt werden, die diesen Erkenntnissen, vor allem den Anforderungen der Methodenvielfalt und des Methodenwettbewerbs, mehr als bisher nachkommen. Doch ist eine Bildung, die sich im Kern an dem anwendbaren deutschem Recht mit seinen unvermeidbaren europÃ?ischen BezÃ?gen und einer etwas stÃ?rkeren Betonung des strukturellen Verständnisses orientiert, ausreichend, um die nÃ?chste Generation von AnwÃ?lten auf die Anforderungen der zukÃ?nftigen Zeit einzustellen?

Es kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass ein gut im deutschsprachigen Recht geschulter Anwalt leicht in der Lage sein wird, sich mit ausländischen Rechtssystemen vertraut zu machen. Es ist nicht angebracht, die Frage der Globalisierung weiter an auswärtige juristische Fakultäten zu übertragen, vor allem an amerikanische juristische Fakultäten, die eine teure Partnerschaft mit ausländischen Anwälten bereitstellen. Aktuell wird viel Zeit und Kraft mit juristischen technischen Einzelheiten und Prüfungstraining vergeudet, die in die Entwicklung internationaler Formen und Lehrinhalte fließen könnten: ein völkerrechtlicher Einsteigervortrag, länderübergreifende Fallbeispiele in allen Fachgebieten, Moot Court und Verhandlungs-Simulation als praktische Ergänzungsmaßnahme zu den klassischen Vorträgen.

Was halten wir von den Anwälten der nächsten Jahre? Sie sollen auch willens und in der Lage sein, soziale Eigenverantwortung zu tragen und die Weiterentwicklung der Justiz tatkräftig voranzutreiben? Dazu bedarf es weit mehr als professioneller Genialität im anwendbaren Recht, vor allem Wertgefühl, Urteilsvermögen, Übernahmebereitschaft, kritische Fähigkeit und Courage, die in einem fundierten Wissen um die historischen, gesellschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und ökonomischen Ursprünge verwurzelt sind, aber auch das Bewußtsein, daß die in Deutschland herrschende Rechtstradition und ihre Dogmen nur eine von vielen anderen ist.

Mit den simplen Schlüssen aus der Rosenburg-Akte muss man sicher sehr sorgfältig umgehen, aber eine (eher unauffällige) Erkenntnis ist auffällig: Nahezu alle Betreffenden hatten exzellente Prüfungen, wurden also formell als geniale Anwälte identifiziert. Wie sieht es mit der juristischen Bildung und dem juristischen Selbstbild aus, wenn der Namen Fritz Bauer in Kursen zur jüngeren Rechtgeschichte nicht erscheint und zugleich kaum jemand dadurch beleidigt wird, dass der bedeutendste privatrechtliche Kommentarband, den jeder Student ab dem ersten Halbjahr immer wieder in die Hände bekommt, noch nach Otto Palandt genannt wird?

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