Lehrberufe Sozialwesen

Ausbildung Soziale Arbeit

Alpine Milchspezialist (m/w) BP Sicherheitsfachkraft in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen BP. Erziehungswissenschaften: Arbeitswelt und Beruf: Teil 4 ....

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Die vierbändige Einleitung bietet erstmalig eine neue Perspektive auf wesentliche Fragestellungen der Ausbildungs- und Berufsorientierung der Erziehungswissenschaften und schließt damit eine ernsthafte Kluft neben bestehenden Einführungssätzen. Sie sind als Informations-, Nachschlage- und Orientierungsbücher für Diplom- und Masterstudenten der Erziehungswissenschaften sowie für Studierende von Lehramtsträgern unentbehrlich.

Gesundheitsmanagerin

Die Gesundheitsfürsorge ist ein verhältnismäßig neuer Tätigkeitsbereich auf dem Arbeitsmark. Anders als die ärztlichen und pflegerischen Aktivitäten befasst sich das Gesundheitsmanagment mit den kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Bereichen der Gesundheits- und Sozialeinrichtungen wie Planung und Kontrolle, Personal- und Rechnungswesen, Haushaltsplanung, Kosten- und Leistungsrechnung, Sachbeschaffung und Einlagerung. Ihre Aufgabe im Unternehmensbereich der Orthopädie und Informationsverarbeitung besteht darin, Abläufe oder Anlagen optimal zu gestalten und mit spezifischen IT-Systemen Arbeitsprozesse zu optimieren und komplexe interne und externe Einflussfaktoren optimal zu realisieren.

Zu den weiteren Arbeitsbereichen gehören Projekt- und Unternehmensentwicklung (z.B. Planung und Durchführung von Gesundheitsförderungsprojekten in Kooperation mit diversen Institutionen), Qualitätskontrolle im Gesundheitswesen, Bewerbung, Vermarktung und Training.

AMS-Qualifikationen - Barometer - BERUFSBEREICH Soziale Angelegenheiten, Gesundheitswesen, Kosmetik, Pflege

Im Bereich "Sozial-, Gesundheits- und Schönheitspflege" liegt der Anteil der erwerbstätigen Damen bei 77%. In diesem Berufsfeld gibt es jedoch Berufe, in denen noch deutlicher als in anderen Bereichen vorkommt: Frauen: Bei der grössten Beschäftigungsgruppe "Gesundheitsversorgung" (77%) ist der Anteil der weiblichen Bevölkerung relativ gleich hoch wie im ganzen Berufsleben und nur in der "Sozialarbeit" (74%) ist der Anteil der weiblichen Bevölkerung etwas niedriger.

In 2014 waren im Sektor "Sozial-, Gesundheits- und Schönheitspflege" 3.873 weitere weibliche (1,9 %) und 2.097 mehr männliche (3,4 %) als im Jahr 2011 erwerbstätig, d.h. 3.873 mehr weibliche (1,9 %) und 2.097 mehr männliche (3,4 %). Zu den drei nach Zahlen grössten Ausbildungsberufen gehören "Friseur und Perückenmacher (Stylist)" (4.258), "Pharmazeutischer Kaufmann" (1.234) und "Kosmetikerin" (725).

In der letzteren Ausbildung beträgt der Frauenanteil 99%, in den beiden anderen 91% bzw. 92%. Im Jahr 2013 betrug das jährliche Bruttoeinkommen von Mädchen in den "Gesundheits- und Sozialdiensten" 32.900 EUR netto. Umgerechnet sind das 85% des Durchschnittseinkommens der Männer. Auf diese Weise erhalten sie im Durchschnitt 15% weniger als ihre Mitmenschen.

Mit 52,3% ist die Teilzeitstelle für erwerbstätige und erwerbstätige Familien angehörige in diesem Berufsfeld mehr als doppelt so hoch wie für erwerbstätige Familien. Es gibt 150. 600 weibliche Teilzeitbeschäftigte. Für den Mann gilt dies für 16.300. Im Gesundheitswesen und im Sozialwesen weisen sie im Allgemeinen etwas weniger körperlichen Stress auf als sie.

Lediglich bei Männern ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie von der Ausführung von "Augenarbeit" beeinträchtigt werden, etwas höher (30,7 bis 29,4 %). Der AMS-Unternehmensbericht von 2013/14 belegt eine hohe Nachfrage in verschiedenen Berufsgruppen der "Social Affairs, Health, Beauty Care". Am weitesten verbreitet sind dagegen Kindergärtnerinnen und -pädagogen sowie Sozialkräfte, und es gibt nur fünf neue Arbeitsplätze pro Unternehmen.

Bisher haben die Maßnahmen zur Männergewinnung nur marginale Ergebnisse erbracht. In den vergangenen Jahren gab es einen Engpass bei der Beschäftigung, der vor allem auf die Umstellung auf das beitragsfreie Kindergartenjahr zurückgeht. In der Sozialarbeit (Krankenpflege, Altenpflege, Behindertenpflege, etc.) sind ebenfalls überwiegend weibliche Arbeitskräfte tätig, aber der Anteil der Männer ist etwas größer als im Kinderbetreuungsbereich.

Trotz der Dominanz von Frauen werden Führungspositionen mit MÃ??nnern bekleide. Die Quote der Teilzeitbeschäftigten ist in dieser Industrie sehr hoch und Vollzeitarbeitsplätze - insbesondere im Mobilfunk sektor - sind rar. Es ist relativ wahrscheinlich, dass männliche Arbeitnehmer hauptberuflich tätig sind und Teilzeitvarianten für Ausbildungszwecke und nicht für die Betreuung von Kindern ausnutzen. Zielgruppenbezogene Fortbildungen oder solche, die sich mit Arbeitsaufgaben oder rechtlichen Aspekten befassen, sind ein zentrales Anliegen der Sozialarbeit und die dazu erforderliche Einsatzbereitschaft ist generell hoch.

Trotz der allgemein schwierigen finanziellen Situation im sozialen Bereich sind die Beschäftigungsmöglichkeiten - ob mit oder ohne migrantischen Hintergrund - gut.

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