Lackierer

Beschichterin

Arbeit in diesem Berufsbereich Sie haben in der Kindheit die Fingernägel Ihrer Freunde bemalt und immer große Flächen neben ihnen gestrichen? Wer schon lange nicht mehr mit der Färbung der Mandalas zufrieden ist und als Teenager insgeheim Graffiti-Sprüher werden wollte, für den könnte der Malerberuf gerade das Passende sein. Mit einem mehrstufigen Prozess (Basislack, Klarlack, Finish) lackieren Sie nicht nur Automobile, sondern auch Boote, Bahnen und andere LKW.

Sie untersuchen zu Anfang (mögliche) Beschädigungen und berechnen die Reparatur-, Lackier- und Arbeitszeitkosten. Sie sollten ein gutes Gespür für Farbe und gestalterische Anregungen haben, denn bei einigen Bestellungen können Sie selbst über das Aussehen bestimmen. Wenn es um Malerei geht, sind Präzision und nicht zuletzt Ausdauer gefragt - wenn man diese Qualitäten und ein Grundverständnis und technisches Verständnis hat, hat man vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten.

So lange es Wagen, Eisenbahnen und Boote gibt und Menschen gegen Baumstämme antreiben, werden Sie immer genug zu tun haben. Sie können entweder Malermeister in der eigenen Werkstätte werden, neue Impulse und Chancen als Spezialist für eine neuartige Fahrzeugvorbereitung erschließen, Ihre eigenen Lackierer zum Trainer schulen oder sich in eine ganz andere Ausrichtung entfalten, zum Beispiel als Industriepolier oder Staatlich geprüfter Technik.

Sie können sich auch nach einigen Jahren Berufspraxis für eine Universitätskarriere entscheiden und Lackiertechnik, Chemische Technik oder Prozesstechnik studieren. Ausbildung: Wesentliche Themen: Regelstudienzeit: Ausbildungsvergütung: Erfahren Sie, wie ein Maler zickt! Sie als Maler brauchen andere Fertigkeiten. Zum einen sollten Sie über ein grundsätzliches technisches Wissen verfügen und sich für die verschiedenen Fahrzeugtypen und deren Eigenschaften mitbringen.

Zugleich sind auch in diesem Bereich Phantasie und ein gutes Gespür für Farbe gefordert, denn es kann je nach Arbeitsbereich und Auftrag passieren, dass Sie das Aussehen und die Farbe des Fahrzeuges selbst bestimmen. Beim Lackierprozess ist es unerlässlich, sehr exakt zu agieren, um die Autoteile so exakt wie möglich zu lackieren und nicht zu viel "daneben" zu haben.

Sie sollten auch in der Lage sein, Geduld auf das Trocknen der Farbe zu haben, bevor Sie die Stencils abziehen oder das Auto mit der Überlackierung behandeln. Abhängig davon, ob Sie in einer kleinen Werkstätte oder in einem großen Unternehmen arbeiten, haben Sie auch Kundenkontakte und betreuen den Arbeitsauftrag von A-Z.

Auch während der Ausbildungszeit oder später im Unternehmen werden Sie viel davon lernen. Wer den Malerberuf lernen will, braucht (mindestens) einen Realschulabschluss, um die 3-jährige doppelte Lehre als Maler zu absolvieren. Dieses Training ist sehr vielseitig: Im Unternehmen lernen Sie zum Beispiel, wie man Beschichtungsmaterialien verarbeitet, Substrate testet, evaluiert und präpariert und natürlich wie man Fahrzeuge oder Fahrzeugteile selbst lackiert.

Darüber hinaus lernen Sie in der Berufsfachschule, die Sie besuchen, die unterschiedlichen Bestandteile von Primern und Farben oder die korrekte Berechnung von Bereichen, Volumina und Mischungsverhältnis von Sprühfarben mit ein.

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