Lackieren Lernen

Malen lernen

So lernen die Auszubildenden leicht und mühelos zu malen nach / Automationstechnik für die Industrie/Technologie & Produktion Wie bei den Pilotinnen und Piloten ist auch bei der Berufsfachschule I in Landshut ein Simulationssimulator integraler Teil der Lehrlingsausbildung. Die Benutzer erzielen ein unmittelbares qualitativ hochwertiges Lackierergebnis mit Beschichtungsdicke, Übertragungseffizienz, Preis- und Pistolenhandling. "Ausbilden bedeutet Zukunftsgestaltung " - das ist das Leitmotiv der Berufsfachschule I in Landshut. "Wir konnten zu Ostertagen in den rund 100 Millionen Euro teueren Neubauprojekt einziehen und sind heute sicherlich die am besten ausgerüstete Berufsfachschule in Deutschland", sagt Erwin Schneck, Studienleiter, nicht ohne Grund zu sein.

Schon in der Planung wurde von den Betreuern der Grundstock dafür gelegt, denn die Koordination zwischen Ökonomie, Politike und Facharbeitern der Berufsfachschule erfolgte, so dass die Investitionen genau passend getätigt wurden. So sind die lichtdurchfluteten Klassenzimmer mit wechselnden Tafeln bestückt, die Pilotanlage hat eine Lackier- und Trocknungskabine mit getrennten automatischen Misch- und Dosierstellen sowie Polier- und Sandarbeitsplätzen.

Bei " Virtuelles Bild " befindet sich das fachliche Höhepunkt der Malerausbildung aktuell noch im Lehrerkabinett, wird aber in Zukunft in das Klassenzimmer eingegliedert. Dabei zeigen die beiden Teilnehmer "VirtualPaint": Mit einer angepassten Pistole lackieren sie Komponenten auf dem Großbildschirm und erzielen sofort quantitative Resultate wie Beschichtungsdicke, Übertragungseffizienz, Pistolenhandling und Beschichtungskosten.

"Der " Virtueller Lackier-Simulator " verbindet kundenspezifische Programme mit einem hochmodernen Tracking-System und einer realen (modifizierten) Lackierpistole, um eine dreidimensionale Trainingsumgebung auf einem großen Display zu schaffen. Insbesondere der Berufschullehrer Roland Glaser hat maßgeblich dazu beigetragen, dass dieses Verfahren heute in den Berufsschulen zur Verfügung steht. Glaser lehrte zunächst einen halbtägigen Unterricht in Landshut, bevor er 2009 in die Berufsfachschule wechselt und sein Know-how einbringt.

"Ich kenne'VirtualPaint' seit über sechs Jahren und sagte dann mit Vergnügen, dass wir das neue Schulsystem benötigen. Dank der günstigen Rahmenbedingungen - Neubauten der Berufsfachschule und neue Geräte - konnten wir die Anlage für rund 4.000 EUR kaufen", sagt Glaser. Weil die Schüler in der Regelfall nur einen Tag pro Tag pro Jahr in der Grundschule sind, haben wir in der Regelfall nur drei Stunden Praxis.

Anders als bei der echten Malerei, bei der die Zeit für die Vorbereitung vergeht, können wir mit dem Lacksimulator beginnen und die Ausgaben für Farbe, Lagerung und Wartung entfallen", sagt Berufsschullehrer Franz Plendl. Die Simulationsanlage liefert unmittelbare, quantitativ und objektiv Ergebnisse über Beschichtungsdicke, Auftragseffizienz, Pistolenhandling und Beschichtungskosten. Sie lernen aus eigener Erfahrung und teilen die Ergebnisse der Malerei.

Einfach ausgedrückt, der Malsimulator ist eine "Spielstation für Erwachsene" und wir können die Kinder gut ausbilden", erklärt Glaser die ersten Experimente. Aufgrund der geringen Gesamtkosten des Gerätes können die Teilnehmer häufiger einüben. Es wird von den Studierenden gut aufgenommen. "Anfänglich war es etwas kompliziert, aber durch den Konkurrenzcharakter wird es immer mehr akzeptiert", sagt Glaser.

Damit ist ein geschlossener Kreislauf gegeben", sagt Glaser, der bereits die nÃ??chsten ZÃ??ge vorhat. "Derzeit ist der Lacksimulator fahrbar konzipiert und eine neue Kalibrierung in 10 Sekunden ist möglich", sagt Menno Buys, Managing Director von Canescens BV.

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