Kürschner Beruf

Pelzhändler-Beruf

Der Kürschner folgt einem sehr alten und traditionellen Handwerk. Die Kürschner schneiden nach dem Sichten die Felle auf und glätten sie. Was ist mit einem Job, der Spaß macht? Die Kürschner machen Kleidung aus kostbaren Pelzen.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Der Kürschner (auch überholt als Furier, Kürschner oder Wild- und Grauarbeiter) ist ein Kunsthandwerker, der Tierhäute zu Pelzkleidung und anderen Fellprodukten verarbeiten kann. Die Kürschnerin stellt zwei Fehlwammenfutter (Fenster der Chartreser Domkapelle, 1215-40) dar. Dies ist zusammen mit den Schaufenstern von Burg die früheste Repräsentation der tatsächlichen Kürschner, die wir haben. Schon in der Jungsteinzeit war Fell ein bedeutendes wärme- und dekoratives Bekleidungselement, so Josef Winiger (1995) im Gegensatz zu früheren Ideen bereits im Zusammenwirken mit Geweben aus Faser, Bastei und Volle.

Die Kürschnerinnen haben sich als einer der ersten Handwerker zu Gilden zusammengeschlossen. Der Kürschnerhandel war weitläufig. 1555 gab es 45 Lehrer in Leipzig, 1499 in Breslau gar 92 Lehrer. Der Kürschnerhandel hat mit der Markteinführung von neuen Edelstoffen Ende des XVI Jahrhundert zunächst an Gewicht verloren. Furriery ist ein saisonaler Handel.

Daher wurden die heißen Tage genutzt, um die Haut vorzubereiten (zu bräunen). Jahrhunderts waren die Märkte in Leipzig (Brühl), Frankfurt am Main und Braunschweig die wichtigsten Märkte des dt. Räucherwarenhandels. Ungeachtet der Unreinheiten ihres Gewerbes zählten die Kürschner zu den anerkanntesten und ratsamsten Kunsthandwerkern in Europa. 8 ] In den meisten Fällen haben Kürschner Pelzhändler Pelz auf direktem Wege von Jagden und Landwirten gekauft, um das verarbeitete Pelz nach der Veredelung unmittelbar an den Verbraucher zu liefern.

Es gab Streitigkeiten mit Weißbräunern, Taschenmachern, Handschuh- und Pergamentherstellern, da oft nur eine beschränkte Anzahl von Häuten und Fellen zur Verarbeitung zur Verfügung stand. Bald darauf spezialisierte sich der (Nadel-)Kürschner wieder auf Halbfabrikate und der Kürschner für die Fertigfellbekleidung, Engelsbekleidung oder Details. Im Zuge der Vorstellung der Pelznähmaschine und der damit möglichen Erweiterung des Fellabsatzes übernehmen immer mehr Pelznäher ab etwa 1880 nur noch die Näharbeiten der Kürschner.

Nur vor 1931 war sie die erste Berlinerin, die die Meisterprüfung zum Kürschner machte. Damals gab es, wie eine Zeitschrift berichtet, "mindestens schon" zehn Kürschner. Ab 1850 war das Gebiet um die Brühlstraße in Leipzig ein Mittelpunkt des europaweiten Räucherwarenhandels. Im Raum Leipzig und Umgebung wurden mehrere Veredelungsbetriebe für Rauchwaren eingerichtet.

Bis 1914 entwickelte sich Leipzig zur wichtigsten Fachmesse für Rauch- und Fellwaren aus aller Herren Länder. Im Jahr 1928 wurde in Leipzig die wichtigste Kürschner-Schule erbaut. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam es 1945 zu einer uneinheitlichen Geschäftsentwicklung des Kürschnerhandels in Deutschland. Ebenso stieg in der Sowjetbesatzungszone die Pelznachfrage trotz erschwerter Materiallieferung; überwiegend wurden Häute aus der Niedertierzucht aufbereitet.

Da die Besitzer noch am Leben waren, wurden die während des Krieges abgeschalteten Kürschner in der Hauptsache fortgesetzt; neue Firmen wurden kaum gründet. Im Zuge der Staatsgründung der DDR wurden die Materialzuordnungen vom Staat kontrolliert und die Kürschner seit 1949 gezwungen, Einkaufs- und Lieferkooperativen (ELG) zu bilden. Kürschner waren in der Regelsaison mehr als beschäftigt; die Kundinnen und -kundinnen mussten oft lange Liegezeiten in Kauf nehmen, d. h. es dominierte ein klassischer Lieferantenmarkt.

Das Bestreben, die Kürschner ab der Jahresmitte der 1950er Jahre in Produktionskooperativen des Handels (PGH) zusammenzubringen, war nicht sehr erwünscht. Die Kürschner in der DDR waren trotz aller Probleme wirtschaftlich intakt. Der Kürschnerbetrieb bildete eine mit den Zünften gleichzusetzende Berufsgruppe, an deren Anfang noch ein Seniormeister saß. Wie in der BRD wurden die Auszubildenden in den Unternehmen geschult; die erste lokale Berufsausbildung fand später als Gruppenunterricht in Leipzig statt.

Das Fachmagazin "Brühl" und einige fachkundige Bücher unterstützen die Aus- und Fortbildung der Kollegen und Unternehmensinhaber. Bereits seit 1964 gibt es einen Wettbewerb für Leistungen, der an verschiedenen Standorten stattfindet. Die Aufgabenstellung des Kürschützers umfasst neben der Produktion, Instandsetzung und Betreuung von Fellen auch die Beratung des Kunden, das Modelldesign und die Materialwahl. Seit 2004 ist die Kürschnerwerkstatt ein lizenzfreies Handwerksbetrieb in Deutschland.

So können auch Handwerksbetriebe ohne langjÃ?hrige Erfahrung oder Meisterausbildung ihr eigenes Unternehmen fÃ?hren. Der Kürschner ist ein ausgewiesener Ausbilder. Neben dem früher recht klassisch anmutenden Fell haben in den vergangenen Dekaden das Thema Gestaltung und modischer Stil für den Pelzmacherberuf immer mehr an Bedeutung gewonnen. Allerdings beinhaltet der Leistungsumfang des Kürschützers nach wie vor die gesamte Produktion des Felles, Gestaltung und Zuschnitt, Sortierung, Zuschnitt und Naht der Häute, die Zwecke (Glätten), Ausrichtung, Naht, Aneinandernähten, Endbearbeitung und Futter des Fellteils.

Dazu kommen das Vernähen von Stoffbezügen für das Pelzfutter, die Bearbeitung von Leder und Stoffen im Rahmen der Fellverarbeitung und die Produktion von kleinen Pelzen wie Schals, Muffen oder einfachen Mützenformen. Abhängig von der Grösse des Handwerksbetriebes ist die Aktivität nach Beendigung der Lehre oft auf das Schneiden und Vernähen von Kürschern spezialisiert, d.h. alle Vernäharbeiten werden von der Pelzkanalisation durchgeführt (bis ca. 1960, mindestens örtlich, auch Kürschneramsell genannt[20][21]).

Beim Vernähen mit der Fellnähmaschine gibt es oft eine neue Arbeitsaufteilung, vor allem auch beim Vernähen der so genannten Auslaufarbeit (Verlängerung der Häute durch Schneidemaschinen). - Zu seinen normalen Kürschnerarbeiten kommt hinzu, dass der Master in der Praxis in der Regel den Workshop betreibt, mit Kundengesprächen durchführt, die Muster entwirft und sich um die Ausstattung kümmert. Die Beschaffung von Fellen und Konfektionsprodukten wird über den Großhandel und die Räuchermesse Mailand Mifur, für Häute auf nationalen und regionalen Versteigerungen entweder unmittelbar durch den Besitzer und/oder den Handwerksmeister oder über Provisionsvertreter abgewickelt.

Das Training findet in den Unternehmen des Pelzhandels statt. Die schulischen Teile der Berufsausbildung finden überwiegend im Gruppenunterricht an der Berufsfachschule in Fürth (Bayern) statt, die Vorbereitungen auf die weiterführende Masterprüfung oft an der Frankfurt School for Clothing and Fashion. Das Fellschnürmesser war zunächst ein gemahlenes Stahlstück, das bei entsprechendem Anlass auf dem befeuchteten Schleifstein geschliffen wurde.

Spezialpistole, Handtacker Werkzeug zum Vernageln (Druckluft oder gelegentlicher Elektrotacker, erstmalig 1964, oder durch Federdruck). Bürstenpinzette zum Bürsten der Haarsträhnen beim Vernähen mit der Fellnähmaschine. Die echte Dreiecksnadel ist als Fellschnürnadel eine Heftnadel im Handwerk, die in der Pelzindustrie fast keine Anwendung mehr finden wird. Es wurde vor der Entwicklung der Pelznähmaschine verwendet, um besonders dickes Fell zu vernähen, wie z.B. sehr starkes Schaffell für Schlitten- oder Kutscherhäute.

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Ort: Brüssel. 11. Mai/Juni 1989, S. 29-31. 11. Mai 1989 Der Grund, warum die Verarbeitung und Produktion von Pelzen nach wie vor überwiegend in Europa und der Handel mit asiatischen Pelzen nach wie vor überwiegend im englischen Einfluss Hongkongs stattfindet, ist unter anderem der Fachverlag des Leipziger ESB. Hochsprung Ohne Hinweis auf den Autor: Der Produktionsprozess im Kürschnerhandwerk.

Ort: Kürschner Zeitungen. Nr. 28, Alexander Duncker Verlagshaus, Leipzig, Stand 31. Dezember 1933, S. 598-600. 598-600 Hohe Quellen Laut Experten zeigt dieses Werk von der Firma Kurschnerarbeit den Höhepunkt des bisher Erreichten. Dabei handelt es sich um ein Gesamtkunstwerk. Hochsprung Franz F. Schwarzenstein: Die Dame im Pelzhandel. Berlin, Nr. 96, S. 5 vom 13. September 1930. Hochsprung Ernst Kreft: Modernste Arbeitstechniken im Pelzhändler.

Hochsprung Walter Fellmann: Der Leipziger Brüssel. Herausgeber of specialist books, Leipzig 1989, ISBN 3-343-00506-1. hochspringend Paul Larisch, Josef Schmid: Das kürschnerische Handwerk. Hochsprung ? Magyar Scücs-és Szörme-Almanach 1928/29 - Ung. Pelz und geräucherter Almanach. Joachim Kistner: 1972-1982. Eine bedeutende Etappe in der Entwicklung der Raucherindustrie in der DDR.

Ort: Brüssel. Sept./Oct. 1982, Fa.buchverlag Leipzig, p. 31. s. high jump Heinrich Lange, Albert Regge: History of the furriers, furriers and cap makers in Germany. Deutsch Bekleidungsarbeiter-Verband (Ed.), Berlin 1930, S. 113. Hochsprung Paul Biwalski: Ein flüchtiger Einblick in das Grün....... Hochsprung ? Der Pelzhandel. 1964, Römerverband, Berlin, Frankfurt am Main, Leipzig, 1964, S. 88. Hochsprung 100 Jahre Strom 1883-1983, Eigenverlag Alfons Ströbel, 1987. Hochsprung Paul Larisch, Josef Schmid: Das Kurschner-Handwerk.

Herausgegeben von Larisch und Schmid, Paris. Springen Sie aufwärts ? Schnittmat. Kaiserlautern Apr. 1983. Hrsg. Ohne Autoreninformation: Wieder etwas Neuartiges von Pfaff: Nach dem automatischen Pelzauslauf nun Pelzkantenschneidegerät. Ausgabe 4, 6. November 1982, S. 182. Hochsprung Webpelzset: In Die Hatpel.

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