Kündigung Arbeit

Abschlussarbeiten

Mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses endet in beiden Fällen ein auf längere oder unbestimmte Zeit abgeschlossenes Arbeitsverhältnis. Eine angemessene Abfindung oder eine Rückkehr in Ihr Arbeitsverhältnis ist zu erwarten. Besondere Bestimmungen im Anstellungsvertrag Möglicherweise haben Sie ein günstigeres Übernahmeangebot erhalten oder der Auftraggeber muss neue geschäftliche Vereinbarungen treffen. In Ihrem neuen Anstellungsvertrag können bereits Bestimmungen über die Kündigung vor Beginn der Tätigkeit vorgesehen sein, z.B.

eine Beschränkung der Kündigung. Nach Auffassung des Bundesarbeitsgerichtes sind solche Bestimmungen in vorgefassten Anstellungsverträgen in der Regel nicht zuwider. Es kann nur am ersten Tag der Arbeit passieren.

Allerdings darf der Arbeiter nicht übermäßig unterworfen werden. Gibt es dagegen keine solchen Vorschriften, können Sie oder Ihr Dienstgeber vor Beginn der Tätigkeit unter Beachtung der Fristen vom Dienstvertrag zurücktreten. Der Kündigungszeitraum ist in der Regelfall vier Kalenderwochen zum Monatsende oder zum Ende eines Monatskalenders; während der festgelegten Bewährungszeit sind es zweiwöchentlich.

Bitte notieren Sie sich jedoch die folgenden Punkte für Ihre Mitteilung: Läuft die Frist jedoch erst nach dem ersten Werktag, kann der Auftraggeber bis zur fristlosen Kündigung auf Ihre Zusammenarbeit drängen. Eine minimale Arbeitszeit gibt es nicht, da auch eine vor Arbeitsantritt ausgesprochene Kündigung gilt (BAG, Urt. v.25.03.2004 - 2 AZR 324/03 -). Achten Sie jedoch darauf, dass Sie Ihre neue Position nicht ohne Vorankündigung einnehmen.

Dies kann dazu führen, dass Sie verpflichtet sind, dem Auftraggeber eine Entschädigung zu zahlen.

Wichtige Hinweise

Dabei gilt der Prinzip der Kündigungsfreiheit. Jeder, der ein unbestimmtes Anstellungsverhältnis kündigen möchte, kann dies - mit wenigen Ausnahmefällen - tun (Art. 335 OR). Derjenige, der ein Anstellungsverhältnis kündigt, muss auf Antrag der anderen Partei die Kündigung in schriftlicher Form begründet angeben (Art. 335 Abs. 2 OR). Der Kündigungsgrund ist besonders bedeutsam für die Ablehnung einer missbräuchlichen Kündigung.

Für die Zeit nach der Bewährungszeit gilt jeweils zum Ende eines Monates (Art. 335c OR): ein Kalendermonat im ersten Betriebsjahr, zwei Kalendermonate vom zweiten bis zum neunten Betriebsjahr und drei Kalendermonate ab dem zehnten Betriebsjahr. Sie können diese Fristen im individuellen Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder im Standardarbeitsvertrag in schriftlicher Form ändern. Sie können jedoch nur tarifvertraglich und nur für das erste Betriebsjahr um weniger als einen Kalendermonat gekürzt werden.

Der Austritt ist aufnahmefähig. Er muss die andere Partei zur Einhaltung der Frist bis zum Ende des Monates erreichen.

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