Klimatechniker Ausbildung

Ausbildung zum Klimaanlagentechniker

Fachkraft für Kälte- und Klimatechnik | Ausbildung | 2 Ausbildungsstellen Der Anlagenbetreiber EFZ ist für den Betrieb und die Kontrolle verschiedener Werke der Produktions- und Verpackungsindustrie verantwortlich. Diese stellen nicht nur sicher, dass alles vorschriftsmäßig läuft, sondern sind auch für die Instandsetzung und Instandhaltung der Geräte verantwortlich. Betriebsmechaniker/-in baut, montiert und repariert Rohrleitungen, Kesselsysteme, Lüftungssysteme und Tanks. Er analysiert die technische Dokumentation und arbeitet dann nach dem Zeitplan.

Betriebsmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klima-Technik montieren, instandhalten und instandsetzen Wasser- und Luftführungssysteme wie z. B. Klimasysteme, Bade- und Duschkabinen sowie Heizungsanlagen und regenerative Energieträger wie beispielsweise Solarsysteme. Verfahrensmechanikerinnen und Verfahrensmechaniker kontrollieren und kontrollieren Werke zur Verarbeitung von Grundstoffen wie z. B. Sanden oder Kiesen und pflegen diese.

Die_Klasse=" ez-toc-Abschnitt" id="Das_Berufsbild_des_Klimaanlagentechnikers_auf_einen_Blick_">Das_Berufsbild_des_Klimaanlagentechnikers_auf_einen_Blick.

Klimatechniker übernehmen in ihrem Berufsstand eine zukunftsweisende Tätigkeit. Die in den letzten zehn Jahren aus der Sanitär- und Heizungsbranche entwickelte Berufsbilderung reagiert auf die zunehmende Vielschichtigkeit und die damit verbundenen neuen Anforderungen im Umfeld der Klimaanlagentechnik, die Fachwissen erfordern. Klimatechniker sind in Unternehmen tätig, die Klimaanlagen entwickelt, baut, verkauft und installiert.

Diese montieren die Werke nach Kundenvorgaben, kalkulieren die Installationskosten einer Fabrik, beaufsichtigen die Konstruktion und den Zusammenbau und sind für die Instandhaltung der Werke verantwortlich. Damit verbindet der Berufsstand des Klimatechnikers die technischen und kaufmännischen Tätigkeiten mit dem Verkauf und der Kundenberatung. Gerade in der Zeit der Energierevolution sind Spezialisten auf dem Gebiet der Klimaanlagentechnik gefordert, da sie in der Regel umweltschonendere Systeme entwickelt und ihre Kundschaft kompetent berät.

Auch Klimatechniker profitieren vom Mangel an Fachkräften. Sie können als Fach- und Führungskraft in Handwerksbetrieben, in der Wirtschaft im Projektmanagement sowie im kaufmännischen Service und Verkauf, zum Beispiel für Hersteller von Klimasystemen, arbeiten, so dass die Einsatzmöglichkeiten weit gestreut sind. Abhängig vom Trainingsanbieter erlernen die Fortbildungsteilnehmer Wissen in der Lüftungs- und Klimatechnik, in der Erprobung geeigneter Systeme, im Innenluft- und Hygienebereich, machen sich mit den fachspezifischen Fach- und Rechtsnormen vertraut, anhand derer sie ihr professionelles Vorgehen orientieren, Funktionsprüfungen durchführen und anhand von Praxisbeispielen auf die Anforderungen ihres späten Arbeitsalltags eingestellt werden können.

Es gibt aber auch Schulungen mit mehrwöchiger Dauer, die z.B. von der Firma TÜV durchgeführt werden. Sie erwerben wichtige Grundkenntnisse, sind aber keine staatlichen Zertifizierer. Besonders attraktiv sind solche Offerten für Menschen, die bereits im Umfeld der Klimaanlagentechnik aktiv sind und ihr fachliches Know-how ausbauen wollen. Das Umschulungsprogramm wendet sich an unterschiedliche Fachgruppen, z.B. Elektroingenieure, Maschinen- und Anlagenführer, Technischer Zeichner und andere technologiebezogene Fachgruppen.

Staatlich gefördert werden sowohl Mitarbeiter als auch Arbeitsuchende, die sich zum Klimatechniker weiterbilden oder umgeschult werden wollen. Diejenigen, die nur in einem Kurzkurs Grundkenntnisse erwerben wollen, wie sie z. B. die Telekom anbietet, können die so genannte "Bildungsprämie" beanspruchen, auf die jeder Staatsbürger grundsätzlich Anrecht hat.

Jeder, der sich dagegen zum Staatsklimaanlagentechniker ausbilden lassen möchte, kann dies mit Hilfe des so genannten "Bildungsgutscheins" tun, sofern die Anforderungen des SGB II und SGB III eingehalten werden. Werden durch Umschulungen die Möglichkeiten zur Wiedereingliederung auf dem ersten Arbeitmarkt eröffnet, so können nicht nur die Kosten der Neuqualifizierung vom Staat getragen werden, sondern auch das Arbeitsentgelt kann während der 2- oder 3-jährigen Neuqualifizierung unter weiterbezahlt werden. ½ .

Umschulungen werden von Vollzeit- und Teilzeitberufsschulen sowie von Fernlehranstalten durchgeführt. Dazu gehören neben dem TÜV die Fachschule für Sanitär- und Wärmetechnik und die Deutschen Angestellten-Akademie (DAA) mit Standorten in ganz Deutschland. An verschiedenen Fernlernakademien, wie z.B. der Fernausbildung an der Fernausbildung in Deutschland, wird die Ausbildung zum Klimatechniker im Fernstudium durchgeführt.

Neben der Ausbildung zum Klimatechniker bieten die Fernlehranstalten auch für Quereinsteiger interessante Möglichkeiten, wie z.B. den Fernlehrgang in den Bereichen Elektrik oder Maschinenwesen, die beide viel breiter angelegt sind. Die Ausbildung "Kälte - Klimatisierung - Lüftung" hingegen ist der Weiterbildung zum Klimatechniker ein Stück voraus.

Wer sich intensiv mit dem Ökofeld des Berufsfeldes beschäftigen möchte, könnte auch ein Studiengang auf dem Gebiet der fachübergreifenden Klima- und Umweltwissenschaften interessant sein.

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