Kindergeld nach Berufsausbildung

Kindgeld nach der Berufsausbildung

Sprung zu Gibt es Kindergeld nach der ersten Ausbildung? Das Kindergeld nach Abschluss der Erstausbildung. Keine Kindergelder mehr während der Weiterbildung zum Steuerfachwirt Die erste Berufsausbildung wird mit dem Ablegen der Steuerfachangestelltenprüfung beendet. Die Beschäftigung eines erwachsenen Minderjährigen in einer Steuerberatungsstelle mit einer regulären wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Std. verhindert während der steuerfachlichen Weiterbildung, dass das Kindergeld berücksichtigt wird.

Im Rechtsstreit der Finanzgerichtshofes Niedersachsen (FG) (Urteil vom 17.10.2017, 13 K 76/17) behaupteten die Erziehungsberechtigten ihrer erwachsenen Tochtergesellschaft, dass sie mit der Ausbildung zum "Steuerfachangestellten" ihr berufliches Ziel noch nicht verwirklicht hätten.

Dein Karriereziel ist der "Steuerfachmann". Das Erststudium ist daher integraler Teil einer ganzheitlichen Berufsausbildung. Die Weiterbildung zum "Steuerfachwirt" ist, wie die Berufsausbildung und die Meisterprüfung im Handwerk, eine zweite Berufsausbildung. Ob die erste berufliche Qualifikation bereits zum Verzicht auf eine Grundausbildung beiträgt oder ob bei einer fachübergreifenden Berufsausbildung auch eine Folgequalifikation Teil der Grundausbildung sein kann, muss sich nun nach der ständigen Fachjurisdiktion des Bundesfinanzhofes (BFH) richten, ob die erste Qualifikation integraler Bestandteile eines gleichwertigen Lehrgangs ist.

Gemäß diesen Prinzipien - die vom Bundesrat befolgt wurden - hat der Familienfonds zu Recht eine gleichmäßige Bildung abgelehnt und damit die steuerliche Fachfortbildung nicht mehr als Grundbildung betrachtet. Für die Aufnahme in die steuerliche Weiterbildungsprüfung ist eine mindestens dreijährige praktische Berufserfahrung im Bereich "Steuerfachangestellte" erforderlich. Wie der Begriff "Ausbildungsprüfung" andeutet, ist dies eine Ausbildungsmaßnahme, die die Berufserfahrung berücksichtigt (zweite Ausbildung).

Der Berufseinstieg vor dem Start der zweiten Ausbildungsphase führte also zu einem Schnitt, der die notwendige enge Verbindung aufhebt. Wenn also zwischen den verschiedenen Ausbildungsstufen eine berufliche Tätigkeit aufgegriffen wird, die nicht nur dazu beiträgt, die Lücke zwischen den verschiedenen Ausbildungsstufen und dem Start der nachfolgenden Ausbildungen zu schließen, können die verschiedenen Ausbildungsstufen in der Regel keine integrativen Bestandteile einer ganzheitlichen Bildung mehr sein.

Der Gerichtshof weist darauf hin, dass das BFH nach diesen Standards ein Teilzeitstudium im Bereich "Betriebswirtschaft (VWA)", das eine abgeschlossene gewerbliche Berufsausbildung und eine jährliche Erwerbstätigkeit erfordert, nicht mehr als Grundausbildung betrachtet. Daher konnte für die Weiterbildung zum "Steuerfachmann" nichts anderes in Frage kommen.

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