Kindergeld nach Ausbildung für Studium

Kindgeld nach der Ausbildung zum Studium

Nach dem Schulabschluss ist das Kindergeld noch verfügbar. Für viele Schulabgänger wird die Akademie bald enden. Häufig sind sich die Erziehungsberechtigten nicht sicher, wie sie mit der Auszahlung des Kindergelds verfahren sollen. Muß mein Kleinkind überhaupt bis zum Beginn seiner Ausbildung oder seines Studiums als Arbeitsloser angemeldet werden? Auskünfte erteilt der Familienfonds der Abeitsagentur:: Ein Hinweis ist nicht notwendig, wenn z.

B. die nächsthöhere Bildungsstufe (Berufsausbildung oder Studium) innerhalb von vier Wochen nach Abschluss der Schulbildung startet.

Doch auch wenn die Störung ohne eigenes Verschulden etwas mehr dauert, kann für ein Kindergeld bezahlt werden. Möglich ist dies z.B., wenn der Bewerber auf einen Ausbildungs- oder Ausbildungsplatz gewartet hat und den Nachweis erbringen kann, dass er die entsprechenden Anträge für die Ausbildung oder das Studium gestellt hat. Sollte eine Antragstellung noch nicht möglich sein, z.B. weil das Antragsverfahren an der Universität noch nicht geöffnet ist, reicht eine mündliche Mitteilung des Kleinkindes, dass es sich so schnell wie möglich um eine Antragstellung bemühen möchte.

Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass die Planungen des Kleinkindes am Ende der Schule immer in schriftlicher Form kommuniziert werden. Unter www.familienkasse.de sind die dafür zur Verfügung gestellten Vordrucke ( "Meldung eines Minderjährigen ohne Ausbildung oder Arbeit") verfügbar.

BAföG: Kindergeld, Grundausbildung zur Aufnahme eines Studiengangs nach dem Berufsleben

Beginnt ein Kleinkind nach Beendigung der gewerblichen Ausbildung ein Studium, das eine berufliche Tätigkeit erfordert, so darf das Studium nicht mehr integraler Bestandteil im Rahmen der gleichförmigen Grundausbildung sein. Benötigt die zweite Ausbildungsstufe eine berufliche Tätigkeit oder beginnt das Kleinkind vor Ausbildungsbeginn eine berufliche Tätigkeit, die nicht nur der Zeit zwischen Ausbildungsbeginn der nächsthöheren Stufe und Ausbildungsbeginn entspricht, so wird mangels der erforderlichen Nähe keine gleichmäßige Grundausbildung durchlaufen.

Eine Ausbildung zum Arzt im Gesundheitsbereich hat J. im Jänner 2014 nach dem Abschluss des Abiturs durchlaufen. Nach der Einreichung der Klägerin im Juni 2014 beantragte J zunächst das WS 2014/2015 an der Universität K, da sie im mittleren Kader im Gesundheitssektor arbeiten wollte.

Nach dem Angebot ihres Arbeitgebers an der VWA hat sie sich dort für den nächsten möglichen Start ihres Studiums beworben. J. beginnt im Herbst 2014 ein Teilzeitstudium an der VWA mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaft (VWA). Voraussetzungen für dieses Studium waren eine gewerbliche Ausbildung und eine 1-jährige Berufserfahrung. Auch wenn J. die Voraussetzungen für eine 1-jährige berufliche Laufbahn noch nicht erfüllt hat, wurde sie zunächst in Ausnahmefällen provisorisch eingeschrieben.

Die Beklagten und die Beschwerdegegnerin (Familienfonds) haben mit Beschluss vom 26. November 2014 die Festsetzung des Kindergeldes für J ab Juni 2014 aufgehoben. Er war der Ansicht, dass J. mit der Gesundheitsprüfung seine Ausbildung gemäß 32 Abs. 4 S. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) abgeschlossen habe. Mit Bezug auf das Bundesfinanzhofurteil (BFH) vom 15. April 2015 V R 27/14 (BFHE 249, 500) macht er deutlich, dass mehrqualifizierte Qualifizierungsmaßnahmen als Teil einer gleichwertigen Grundausbildung zu klassifizieren sind, wenn sie zeit- und inhaltsmäßig so koordiniert sind, dass die Ausbildung nach Ersterwerb der ersten Qualifikation und dem von der Erziehungsberechtigten und dem vom Erziehungsberechtigten festgelegten beruflichen Ziel - nur über die Weiterqualifikation weiterführend ist.

Um das berufliche Ziel der Tochtergesellschaft im Management Health Care zu erreichen, war ein Studium notwendig. 2015, 6 K 1216/15 und die Entscheidung des Familienfonds vom 26. November 2014 in Form der Widerspruchsentscheidung vom 2. Februar 2015. Mit Recht hat die EK beschlossen, dass der Antragsteller für den Zeitpunkt ab Juni 2014 keinen Anspruch auf Kindergeld hat.

Gemäß 62 Abs. I, 63 Abs. I S. I Nr. I, 32 Abs. 4 S. I Nr. 2 Buchstabe a Erziehungsgesetz entsteht ein Kindergeldanspruch unter anderem für Jugendliche, die das Alter von achtzehn Jahren erreicht haben, aber noch nicht einmal fünfundzwanzig Jahre alt sind und sich in der Ausbildung für einen Ausbildungsberuf befinden.

Nur in den Ausnahmefällen des 32 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 EWStG wird ein Kinder nach Beendigung der beruflichen Erstausbildung oder eines ersten Abschlusses nur dann erfasst, wenn es nicht erwerbstätig ist ( 32 Abs. 4 S. 2 EWStG). Ein Erwerbsarbeitsverhältnis mit bis zu 20 Std. regulärer Wochenarbeitszeit, ein Ausbildungsarbeitsverhältnis oder ein geringes Arbeitsverhältnis im Sinne der 8 und 8a SGB VII sind unbedenklich ( 32 Abs. 4 S. 3 EStG).

Die Gegenleistung für die Tochtergesellschaft des Beschwerdeführers ist ab J. 2014 nicht mehr erbracht, da J. während ihrer anschließenden (zweiten) Ausbildung eine abgeschlossene berufliche Grundausbildung absolviert und mehr als 20 Wochenstunden gearbeitet hat ( 32 Abs. 4 S. 1 S. 1 EStG). In Anlehnung an die ständige Urteilsbegründung stellt sich die Fragestellung, ob die erste (objektive) Berufsqualifikation in einer öffentlich-rechtlichen Ausbildung bereits zur Inanspruchnahme einer Grundausbildung beiträgt oder ob im Falle einer multipraktikablen Ausbildung eine Folgequalifikation in einer öffentlich-rechtlichen Ausbildung auch Teil der Grundausbildung sein kann, ob die Erstqualifikation integraler Bestandteil einer gleichwertigen Ausbildung ist (BFH-Urteile vom Bundesfinanzhof vom M3. März 2006 - Bundesgerichtshof - BFH).

In BFHE 249, 500, 20; vom 16.6. 2015 II R 1/14, 1/14, 1/14, BFH/NV 2015, 1378, 26; vom 3.9. 2015 VI R 9/15, BFHE 251, 9, 16; BStBl II 2015, 152, 15, 1/14; BFHE 251, 1/14, 1/14). Dabei geht es vor allem darum, ob die Ausbildungszeiten eng miteinander verbunden sind (z.B. das gleiche Berufsfeld, das gleiche Fachgebiet) und ob sie in enger zeitlicher Beziehung miteinander ablaufen.

Dazu ist es auch nötig, dass objektive Nachweise dafür vorliegen, dass das Kleinkind die für das gewünschte Berufsbild notwendige Ausbildung nicht bereits mit dem ersten Grad abgeschlossen hat (BFH-Urteil in BFHE 246, 427, BStBl II 2015, 152, Nr. 30). aa) ob das Studium der Betriebswirtschaftslehre (VWA) als fachspezifische Erweiterung oder Intensivierung der gewerblichen Ausbildung im Gesundheitssystem betrachtet werden kann. bb) Im konkreten Einzelfall bilden Ausbildung und Studium nicht unbedingt eine Ausbildungsstätte, da die zweite Phase der Ausbildung erst nach einem Beruf erfolgen kann.

Ein Studium am VWA erfordert eine praktische Berufserfahrung von in der Praxis in der Praxis von in der Praxis nicht weniger als einem Jahr. Durch die vor dem Start der zweiten Ausbildungsphase notwendige berufliche Tätigkeit kommt es also zu einer Pause (Zäsur), die die notwendige enge Verbindung aufhebt. Gleiches trifft zu, wenn das Kleinkind erst nach einer beruflichen Zwischentätigkeit mit der Weiterbildung anfängt, die nicht dazu beiträgt, die Lücke zu schließen, weil es früher mit der Weiterbildung hätte aufbricht.

Wenn also zwischen den verschiedenen Ausbildungsstufen eine berufliche Tätigkeit aufgegriffen wird, die nicht nur dazu beiträgt, die Lücke zwischen den verschiedenen Ausbildungsstufen und dem Start der nachfolgenden Ausbildung zu schließen, können die verschiedenen Ausbildungsstufen in der Regel keine integrativen Bestandteile einer ganzheitlichen Ausbildung mehr sein. c ) Die Tatsache, dass in diesem Fall eine Ausnahmeregelung von der in der Regel erforderlichen 1-jährigen Erwerbstätigkeit getroffen wurde, ändert dies nicht.

Ausschlaggebend ist - worauf sich die EKG zu Recht bezieht -, ob die beiden von der Tochtergesellschaft ausgewählten Ausbildungsgänge sachlich eine gleichwertige Ausbildung repräsentieren. d) Darüber hinaus war im Rechtsstreit nicht auf der Grundlage eines objektiven Nachweises ersichtlich, dass J nach Beendigung ihrer kaufmännischen Ausbildung zur Gesundheitsfachkraft im Jänner 2014 noch eine Fortbildung im Rahmen einer ersten Berufsausbildung angestrebt habe.

Laut FG-Urteil hat sie sich während ihrer beruflichen Laufbahn erst im Monat Juni 2014 für ein weiteres Studium beworben.

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