Kindergeld in der zweiten Ausbildung

Erziehungsgeld in der zweiten Ausbildung

Das Kindergeld wird dem Kind im Falle einer Berufsausbildung im Alter von 18 Jahren gezahlt. ter anstelle des ersten, zweiten und dritten Kindes. Wenn Sie das 18. Lebensjahr vollendet haben, erhalten Ihre Eltern automatisch Kindergeld. Erst ab der zweiten Ausbildung wird es kritisch.

Aufgrund fehlender Ausbildungsplätze kann die Ausbildung nicht beginnen oder fortgesetzt werden.

Kindergeld: Erweiterung des Kindergartens durch eine "multidisziplinäre Ausbildung".

Auf Kindergeld haben Jugendliche zwischen achtzehn und fünfundzwanzig Jahren Anrecht, wenn sie eine Ausbildung in einem Berufe absolviert haben. Bei der Erstausbildung oder einem Erststudium wird ein Kleinkind nur dann in Betracht gezogen, wenn es keine Erwerbsarbeit ausübt. Eine Erwerbsarbeit von höchstens 20 Wochenstunden, ein Ausbildungsarbeitsverhältnis oder eine Nebenbeschäftigung (Minijob) bleiben harmlos.

Inwieweit der " Konsum der Grundausbildung " im Sinn der Bestimmung stattgefunden hat, ist in vielen Faellen kontrovers, da es heute viele Ausbildungspfade gibt, die immer die Fragestellung stellen, ob das Bildungsziel bereits verwirklicht worden ist. Nach Auffassung des Bundesministeriums der Justiz steht nach Beendigung einer Ausbildung oder eines Studiengangs, der dem Kleinkind die Berufsausübung ermöglicht, in der Regel eine steuerbeeinträchtigende Sekundarschulbildung zur Verfügung.

Der BFH hingegen betrachtet einen nach dem Bachelor abgeschlossenen Masterstudiengang nicht als Weiterbildung, sondern als Teil einer ganzheitlichen Grundausbildung, wenn er terminlich und fachlich mit dem bisherigen Bachelustudiengang koordiniert ist und in einem nahen faktischen und zeitlichen Zusammenhang stattgefunden hat (sog. konsekutiver Masterstudiengang). Im Falle der nicht-akademischen Ausbildungsberufe fehlt bisher eine positive Fallgestaltung.

Im Juni 2015 hat die 23-jährige Tochtergesellschaft der Muttergesellschaft, die vor dem Finanzamt geklagt hatte, die Lehrabschlussprüfung zum Immobilienkaufmann abgelegt und ab September 2015 an dem 17-monatigen Kurs zum zertifizierten Immobilienspezialisten bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) mitgenommen. Vorraussetzung für die Zulassung zur Fachkraft für Immobilien ist das Ablegen der Fachprüfung für den Beruf des Immobilienmaklers sowie eine Berufserfahrung von mind. einem Jahr nach Abschluss einer ausbildung.

Ab Juni 2015 war die Tochtergesellschaft neben ihrer Ausbildung bei einem korrespondierenden Ausbilder ("Bundesanstalt für Immobilienaufgaben") der Industrie- und Handelskammer (IHK) als "normale" Vollzeitkraft beschäftigt. Der Familienfonds wies den Kindergeldantrag für den Zeitraum ab dem Monat September 2015 mit der Begründung zurÃ??ck, dass die junge Frau bereits im Rahmen ihrer ersten Erwerbstätigkeit im JÃ?lle 2015 ihre erste berufliche Ausbildung durchlaufen hatte, um dann in eine ErwerbstÃ?

Andererseits nahm die Mütter eine einheitliche Ausbildung an, denn das berufliche Ziel der Tochtergesellschaft war immer der zertifizierte Immobilienspezialist gewesen. Der Kindergeldanspruch ist nach Ansicht der Finanzverwaltung nicht mit dem Erwerb der ersten beruflichen Qualifikation des Minderjährigen beendet, sondern erst, wenn das berufliche Ziel einer fachübergreifenden Ausbildung verwirklicht ist.

Der Gerichtshof hat sich zur Untermauerung seiner Forderungen auf Lehrveranstaltungen berufen, bei denen die erste berufliche Qualifikation nur integraler Bestandteil der Einheitsausbildung ist. Derartige multidisziplinäre Qualifizierungsmaßnahmen können jedoch nur dann im Rahmen einer ganzheitlichen Grundausbildung qualifiziert werden, wenn sie zeit- und inhaltsmäßig so koordiniert sind, dass die Weiterbildung nach Erlangung der ersten Qualifikation fortzusetzen ist und das von den Erziehungsberechtigten und dem Kleinkind festgelegte berufliche Ziel nur über die Weiterqualifizierung erreichbar ist.

Wenn das Kleinkind noch keine berufliche Erstausbildung absolviert hat, geht es nicht um eine Erwerbsarbeit. Der Finanzgerichtshof macht in einer Presseerklärung auch den entscheidenden Unterscheid zu einer ablehnenden Stellungnahme des Bundesfinanzhofes in einem vergleichbaren Verfahren (Studie nach der Ausbildung) deutlich: In dem der Entscheidungsfindung zugrundeliegenden Falle konnte das Kleinkind nicht sofort mit der zweiten Phase der Ausbildung nach der Kaufmannsausbildung, sondern erst nach einem Jahr beruflicher Tätigkeit anfangen.

Nach Auffassung des Bundesfinanzhofes würde diese berufliche Tätigkeit zu einer Pause (Zäsur) führen, die die notwendige enge Verbindung zwischen den verschiedenen Ausbildungsstufen beseitigen würde. Inzwischen gibt es auch eine Berufung an den BFH, in der die Erziehungsberechtigten geltend machen, dass das berufliche Ziel des Kindes als Vermögensberater objektiv mit dem Abschluß der Steuerfachangestelltenprüfung verbunden ist, auch wenn zwischen dem Abschluß des ersten Berufsblocks (mit bestandener Steuerfachangestelltenprüfung) und der mögl. Aufnahme in die Steuerfachberaterprüfung ein Zeitabschnitt von mind. sieben Jahren liegen sollte.

Daher kann es für die von der Gesamtgerichtsbarkeit betroffene Elternschaft Sinn machen, mit dem Steuerberater die Erfolgschancen für die Durchsetzung von Kindergeld oder Kindergeld auf der Grundlage ihrer eigenen Umstände zu erwägen. Auch eine zweite Ausbildung hat etwas Gutes, denn das Kleinkind kann die zu erwartenden einkommensbezogenen Ausgaben für seine eigenen Kosten beanspruchen oder die Erziehungsberechtigten können erhöhte Zuschüsse zur Förderung von Bedürftigen beanspruchen (in der Größenordnung des Grundgeldes = derzeit 8.820 , ab 2018: 6.000 ? pro Kind).

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