Kaufmännische Berufsbilder

Gewerbliche Berufe

Die kaufmännischen Berufe sind traditionell ein wichtiger Schwerpunkt des dualen Ausbildungssystems. Neben der Handwerkskammer ist sie eine Art Gönnerin für viele Berufe, unter anderem im kaufmännischen Bereich. Erneuerung und Weiterentwicklung der kaufmännischen Berufe Der Digitalisierungsprozess der Berufswelt bringt neue Arbeitsplätze und bringt Anpassungs- und Veränderungsprozesse in die vorhandenen Berufsbilder. Die neuen Berufsgruppen haben nicht nur etwas mit Social Media Aktivitäten zu tun, sondern betreffen auch viele Arbeitsbereiche. Dazu Uta Sommer von GoHiring: "Digitale Techniken sind zu einem festen Bestandteil unseres Privat- und Berufslebens geworden.

"Initativen wie " Digital Cologne " der IHK Köln flankieren den technologischen Aufbruch. Das Training bildet die Grundlage für eine Karriere und spiegelt die Änderungen und Anforderungen der technologischen Entwicklung wider. Im kaufmännischen Sektor gibt es ein breites Angebot an Lehrberufen, die auf Vertrieb, Handwerk, Gewerbe oder einer bestimmten Produkt- oder Dienstleistungsgruppe basieren.

Die Ausbildungsordnung wird laufend angepasst und es werden neue Stellenprofile erstellt. Von den drei originalen Lehrberufen im Bereich Büro wurde der Lehrberuf "Kaufmann für Bürokommunikation" ins Leben gerufen. Serviceberufe wie das Direktmarketing stehen ebenfalls vor neuen Aufgaben. Steht in diesem Beruf bisher die Telefonkundenbetreuung im Mittelpunkt, werden neue digitale Kommunikationsformen wie Chat, E-Mail oder Messengerdienste immer bedeutender.

Aber auch dieser Beruf wird sich den geänderten Kommunikationsmustern im Digitalzeitalter annehmen und weiterentwickeln. So spiegelt sich die Veränderung beispielsweise im Einzelhandel in der Weiterentwicklung von Online-Shops wider. Daher ist es erforderlich, die Lehrinhalte und Formerfordernisse für vorhandene Lehrberufe zu adaptieren oder einen neuen Lehrberuf, z.B. einen "Kaufmann für E-Commerce", zu gründen.

Für die Förderung der weiteren digitalen Netzwerkbildung sind auch Tätigkeiten wie der "Kaufmann für Informationstechnologie" von Bedeutung. Mit der Markteinführung des PCs zu Anfang der 80er Jahre und der zunehmenden Netzwerkbildung und Vereinheitlichung von Hard- und Softwaresystemen wurde es erforderlich, Fachkräfte auszubilden. Aktuell erarbeitet das BiBB eine Untersuchung zur Überprüfung der inhaltlichen Ausgestaltung.

Die Umschulung und die Aufnahme zur Außenprüfung bietet neben der doppelten Berufsausbildung auch die Chance, den gewünschten beruflichen Abschluss zu erlernen. Mit der Zunahme der diskontinuierlichen Erwerbsbiografien in den vergangenen Jahrzehnten gewinnt dieser Weg zur beruflichen Qualifizierung an Boden. Weil Bildung, Umschulung und konsistente Weiterbildung die besten Überlebensgarantien in der Digitalrevolution sind.

Mehr zum Thema