Kaufmännische Berufe Ausbildung 2016

Ausbildung in kaufmännischen Berufen 2016

Infos zu den Prüfungen in der kaufmännischen Lehre. Jedes Jahr aufs Neue: Auch 2016 führten kaufmännische Berufe die Hitliste der "beliebtesten Ausbildungsberufe Deutschlands" an. 2.1 Gewerbliche Transportberufe; 2.

2 Transport und Logistik.

Werden Sie Händler

Die kaufmännische Berufsausbildung ist aber auch bei den Abiturienten sehr begehrt. Es besteht großes Potenzial für eine spätere Tätigkeit in der Unternehmenswelt, denn gute Zukunftsaussichten sind verlockend. Zusätzlich zu den traditionellen Ausbildungsberufen gibt es noch weitere spannende Einsatzmöglichkeiten. "Kaufleute haben ein gutes Ansehen und können später ein breites Anwendungs- und Branchenspektrum anbieten.

Egal ob Autohersteller, Lebensmittelkonzern oder Start-Up-Unternehmen, Geschäftsleute werden weltweit gesucht", sagt Michael Hümmer, Fachberater für wissenschaftliche Berufe bei der Agentur für Arbeit in Erlangen. Der Datenbericht zum Berufsbildungsreport 2016 des BIBB zeigt, dass sieben der zehn am häufigsten ausgewählten Ausbildungsgänge aus der Wirtschaft kommen. Die Spitzenposition in der Rangliste belegen 2016 Industriesekretärinnen und Industriesekretärinnen.

Maximilian Steigenberger entschied sich auch nach dem Schulabschluss für diese Ausbildung. Dass die Ausbildung für ihn das Passende ist, wußte er nach einigen Orientierungsprüfungen: "Ich mag manuelle Arbeit nicht so sehr, also suchte ich einen Kaufmannsberuf mit einem offenen Anforderungsprofil, weil man damit später in viele Himmelsrichtungen gehen kann.

"Der Industriekaufmann/die Industriekauffrau wird zu einem Alleskönner/einer Allroundin geschult, um eine Vielzahl von betrieblichen Abläufen im Konzern beherrschen zu können. In dem ausbildenden Betrieben lernt der Auszubildende die Arbeitswelt in vielen Bereichen wie z. B. Ein- und Weiterverkauf, Material- und Warenwirtschaft, Buchhaltung oder Human Resources, aber auch im Bereich des Marketings mit ein. Der gebürtige Hamburger Maximilian Steigenberger absolviert gerade sein erstes Lehrjahr und ist für das Maschinenbaubüro Grunwald tätig, ein mittelständisches Industrieunternehmen, das Abfüll-, Dosier- und Verpackungssysteme produziert.

Seine Grundkenntnisse erwirbt er ein bis zwei Tage in der Kalenderwoche in einem Berufsschulzentrum. Abiturienten können zwischen rund 50 Ausbildungsplätzen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft auswählen. "Auf der einen Seite stehen die Klassiker für die Wirtschaft, für das Office Management oder für das Bankwesen. Darüber hinaus werden Geschäftsleute vor allem für den Einzelhandel, den Groß- und Außenhandel geschult ", erläutert Michael Hümmer und ergänzt: "Im Lauf der Zeit sind immer mehr industrieorientierte Schulungen hinzugekommen, zum Beispiel für Speditions- und Logistikfachleute, IT-Systeme oder Personaldienstleister.

"Deshalb ist auch der Berufsschulunterricht sehr gut auf die praktischen Anforderungen der Wirtschaft abgestimmt. Egal für welchen der beiden Berufe man sich entschließt, die angehenden Unternehmerinnen und Unternehmer erlangen immer die kaufmännische Grundausbildung. Zusätzlich zu einer regulären Ausbildung besteht auch die Chance, dass Abiturienten in grösseren Betrieben eine spezielle Ausbildung absolvieren.

"Dazu gehört die Erlangung eines Ausbildungsberufs, z.B. als Einzelhändler, und dann der nahtlose Übergang zur Berufsqualifikation als Einzelhandelsspezialist. Sie überspringen quasi die für eine Weiterbildungsqualifizierung übliche Berufserfahrung", erläutert Michael Hümmer (siehe Bericht "Drei Grade in drei Jahren"). "Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschafts-ingenieurwesen oder -informatik sind auf dem Markt sehr begehrt, weil sie in zwei Lebenswelten zuhause sind und daher Stellen an wesentlichen Schnittpunkten im Konzern belegen können", sagt Anne Quilisch, Studienrätin an der HWR Berlin (siehe Bericht "BWL mit Fernweh").

Obwohl ein betriebswirtschaftliches Studienfach in der Praxis in der Regel sehr fachlich sehr weit gefasst ist, besteht bei einem dualen Studiengang die Chance, sich von vornherein auf eine spezifische Industrie zu fokussieren. Grund dafür ist, dass die betriebswirtschaftlichen Grundlagenfächer mit einer Ausbildung in den Bereichen Finanzen oder Immobilienmanagement kombiniert werden. "â??Die Ausbildung findet an der UniversitÃ?t und im Betrieb statt.

Man muss sich bei den Betrieben melden, was oft schon ein Jahr vor dem Abi notwendig ist (siehe Bericht ?a conscious decision?). Derzeit absolviert er im 7. Fachsemester ein Tourismusmanagement-Studium an der Fachhochschule Harzform. Im vierten Fachsemester können die zukünftigen Tourismusmanager an der Harzer Universität entweder ein Betriebspraktikum in einem Touristikunternehmen oder ein Studium an einer Auslandsuniversität absolvieren, in dem sie selbst Interkulturalität erlernen können.

Für die berufliche Feldorientierung sind folgende zwei Studiensemester vorgesehen: "In dieser Zeit spezialisieren Sie sich und wählen drei Bausteine aus. Es besteht die Chance, mehr in den Bereich Betriebswirtschaft oder Touristik zu gehen", sagt der Studierende. Sein besonderes Interesse gilt den Airlines und Transportunternehmen, die im Fokus des Schwerpunktes "Mobilität und Verkehrsmanagement" stehen.

Philipp Sunday ist gerade nach München gezogen, um das Firmenpraktikum zu machen, das die Studenten im siebten Halbjahr abschließen werden. Noch ist es nicht so weit bis zur Bachelor-Arbeit, die im Idealfall auch im Hause verfasst wird, aber der 25-Jährige weiss bereits, dass er danach noch ein paar Woche unterwegs sein wird: Anschließend will er einen Master-Abschluss an einer Auslandsuniversität anbringen.

Henriette Hagenbeck wollte nach ihrem Schulabschluss zunächst dem Weg ihrer Erziehungsberechtigten folgen und in der Gastwirtschaft tätig sein - bis sie während der Ferien ein Bankpraktikum absolvierte. Nach der Bewerbung der 20-Jährigen um einen Ausbildungsplatz als Bankmitarbeiterin in ihrer brandenburgischen Heimat Brandenburg wurde sie auf das Angebot der dualen Ausbildung bei der Funkausbildung der Funkausbildung hingewiesen: "Das hat mich reizvoller gemacht, weil ich nicht nur eine Ausbildung, sondern auch einen Abschluss in meiner Hosentasche habe", sagt sie.

Wenn Sie sich für ein duales Studienprogramm interessieren, können Sie sich bis zu einem Jahr im Vorhinein bei den Betrieben eintragen. Die Ausbildung ist die Grundvoraussetzung für einen Studienaufenthalt an einer Universität wie der Berlin School of Economics and Law, an der Henriette Hagenbeck einen dualen Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre/Bank erwirbt. Das 3-jährige Programm besteht aus sechs theoretischen und praktischen Phasen, die je drei Monaten Dauer umfassen und wechselweise an der Universität und im Betrieb durchgeführt werden.

Dann geht es an das Unternehmen", sagt Henriette Hagenbeck. Seit dem fünften Halbjahr werden unter anderem die Bereiche Kreditwirtschaft und Investment Banking intensiv behandelt und die Studenten beschäftigen sich erstmalig mit der Unternehmenspolitik von Kreditanstalten. "â??Das Wissen wird uns in kompakter Form Ã?bermittelt und ich habe immer einen festen festen Partner im Betrieb, der mir bei der Umsetzung des Gelernten auf die BedÃ?rfnisse der Krankenkasse hilftâ??, sagt die Studentin, die gerade ihr sechstes Seminar gestartet hat.

Es war meine Pflicht, die Vor- und Nachteile für das Unter-nehmen und die Kundinnen und Endkunden zu analysieren", sagt sie, "die Arbeitsbelastung ist bereits gut, man benötigt viel Durchhaltevermögen und viel Freizeit", sagt die 20-Jährige, die ihr Studium nebenberuflich fortsetzen und sich auf den Fachbereich Personalführung spezialisiert haben möchte.

Frau Kleffmann durchläuft eine spezielle Ausbildung für Abiturienten und wird so sukzessive zur Kauffrau, Einzelhandelsfachfrau und zur Betriebswirtin erzogen. "Besonders interessant waren mir die drei Abschlüsse", sagt Whitney Kleffmann. Im Bereich der Ausbildung gibt es dagegen einen Wandel zwischen Beruf und beruflicher Schule, der mir sehr gut gefallen hat. "Die 22-Jährige ist im ersten Jahr ihrer Spezialausbildung in einer großen Niederlassung des Schuhhandelsunternehmens Deichmann in Essen.

Jedes Trainingsjahr schließt sie einen der drei Studiengänge ab, und letztes Jahr wird sie auch zur Trainerin ausgebildet. Spezielle Schulungen wie bei Deichmann sind speziell für Abiturienten entwickelt worden. Damit werden aber auch die Inhalte mehrerer Schulungen in kürzester Zeit vermittelt: "Man muss sehr gewissenhaft sein und regelmässig lernen", sagt Whitney Kleffmann.

"Die Trainees nehmen rasch Aufgaben in ihrer Branche wahr. Bereits jetzt durften Whitney Kleffmann und ihre Auszubildendenkollegen eine der vier Stockwerke ihrer Niederlassung selbstständig führen. "â??Wir haben uns bereits um sechs Uhr morgens im Laden kennengelernt und dann konzentrierter gearbeitet, bis der Laden vor uns eröffnet wurde. Whitney Kleffmann hatte bereits vor ihrem Training Erfahrungen im Umgang mit Kunden.

Nach vielen praktischen Erfahrungen im Reisegepäck wandte sie sich schliesslich für eine spezielle Ausbildung an die Essener Deichmann-Niederlassung und wurde zum Career Day einladen. Hier wurden sie und die anderen Bewerber mit dem Betrieb und der Niederlassung vertraut gemacht. "Weil ich viel spreche und spreche, hat es sechs Min. gedauert", sagt Whitney Kleffmann und lachen.

Sie wurde zu einer Probearbeit aufgefordert und am dritten Tag wurde sie zum Training zugelassen. Sie besucht nun alle sechs bis acht Monate die firmeneigene BFS. Während des Trainings werden auch Themen wie Personalführung und -vermarktung miteinbezogen. Whitney Kleffmann ist als kaufmännische Fachkraft vor allem für eine Vertriebskarriere geeignet.

Oftmals übernimmt der Einzelhandelsspezialist kurz nach dem Studium die Führung einer Zweigstelle. "Aber im Moment versuche ich, meine Ausbildung abzuschließen", sagt die Azubi. Der Berufsverbund der Agentur für Arbeit mit über 3000 laufenden Stellenbeschreibungen in Wort und Schrift.

Mehr zum Thema