Kartograph

Kartenzeichner

Auf diese Frage lautet die Antwort: Das ist es, was Kartographen tun. Der Kartograph produziert Originale von Karten aller Art, die dann im Kopier- und Druckverfahren reproduziert werden. Die Kartographen sorgen dafür, dass wir unser Ziel jederzeit sicher und auf dem kürzesten Weg erreichen.

Mw-Schlagzeile" id="Notation"> Notation

Kartograph oder Kartograph ist die generelle Berufsauszeichnung für Fachkräfte, die sich mit der Erstellung von Karten und anderen kartographischen Aufgabenstellungen in den Bereichen Kartografie beschäftigen. Im Allgemeinen, auch geschichtsträchtig gewachsener Sinn, werden die in der Kartografie tätigen Ingene, Naturwissenschaftler und techn. Personen gleichermassen als Kartografen bezeichne. Die Berufsgruppe der Kartografen ist themenbezogen mit den Bereichen geodätische Daten (insbesondere Landeskarten, Geografie, Fotogrammetrie und Fernerkundung) sowie geoinformat. Sie umfasst die Bereiche Geodaten, Geoinformation, Geomatik, Computerwissenschaften, Graphik und Gestaltung.

Bei der allgemeinen Stellenbezeichnung ist die Rechtschreibung derzeit anders (Kartograph oder Kartograph). Bei der Bezugnahme auf die technische, vor allem datenverarbeitungstechnische Änderung der Stellenbeschreibung wird oft die Rechtschreibung des Kartographen vorzogen. Im Duden in seiner Ausgabe Nr. 15 wird das Schreiben mit F empfohlen. In der Schweiz sind die Rechtschreibung Kartographie und Kartographen offiziell fixiert.

Vor allem in Deutschland ist die Rechtschreibkartographie noch im Einsatz. Es gibt in Deutschland folgende Ausbildungswege: Kartografen werden drei Jahre lang im amtlich zugelassenen Beruf der Industrie- oder amtlichen Kartografie erlernt. Hauptsächlich verarbeiten sie kartografische Vorlagen mit Unterstützung von computergestützten Kartenbauprogrammen nach Vorgabe.

Gemäß dem BBiG ist die Stellenbezeichnung Kartograph. Dipl.-Ing. (FH) im Bereich Kartografie studiert an einer der FHs in Berlin, Dresden, Karlsruhe oder München. Diese sind vor allem für die Enwicklung, das Design und die Bearbeitung von kartografischen Produkten verantwortlich und übernehmen zudem Management- und Führungsaufgaben.

Dipl.-Ing. im Bereich Kartografie studieren ihr Hauptfächer an der TH Dresden (Institut für Kartographie). Dipl.-Ing. ist in der Wissenschaft und Praxis an Universitäten oder als Geschäftsführer von Ämtern und Firmen aktiv oder bekleidet dort Management- und Führungspositionen. Der Umbau fand an der TUD Dresden mit dem Lehrgang Kartografie und Geomedientechnik mit dem WS 2008/09 statt.

Es ist an anderen Universitäten möglich, mit einem Nebenfach Kartografie geodätisch oder geografisch zu studieren. Auf der einen Seite steht der Lehrerberuf des Kartographen in Österreich, insbesondere bei den Kartographen. Andererseits bietet die Geowissenschaftliche, Geographische und Astronomische Universitätsklinik Wien einen Master-Abschluss in Kartografie und Geodaten an. Als Spezialisierung auf Vermessung und Geoinformationen kann an der Technischen Hochschule Wien die Kartografie ausgewählt werden.

Die Privatunternehmen Kümmerly & Frey (Bern), Orell Füssli (Zürich) und Swissair Photo und Vermessungen in Regensdorf haben bis etwa 1992 auch Kartografen ausgebildet. Der Berufstitel ist " ausgebildeter Kartograph ". Die Ausbildungsordnung wird seit 2008 vom Schweizerischen Geomatikverband revidiert; vorbehaltlich der Genehmigung durch das BAFU und den Bund wird die Berufsausübung ab 2010 in der Schweiz unter der Bezeichnung Geomatiker/in (mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Kartographie) geführt.

Allerdings kann an der ETH Zürich, dem Kartographischen Zentrum, die Kartographie in ihrem Hauptfächer nicht erforscht werden. Kartographie im Nachfach. Die Bezeichnung "Kartograph" (damals mit ph-Schrift) stammt erst kurz vor 1830. Heute werden die Kartäographen der Antike, des Mittleren und Neueren Neolithikums auch oft als Kartäographen bezeichnet. Zurzeit werden sie als Kartografen verwendet.

Der damals gebräuchliche Name bezog sich entweder auf die angewandte Technologie ("Chalkographus", "Bildhauer", "Kartolithograph") oder bezog sich ausdrücklich auf den Werkanteil ("Auctor", "Delineator"). Lediglich wenige Fachleute wie Gerhard Mercator, als "Kosmograph" oder "Geograf", haben ihr ganzes bisheriges Schaffen der Kartografie gewidmet. So kam es in einigen Ländern vor, dass erfolgreichen "Kartographen" der kaiserliche Geographentitel (Johann Baptist Homann im Hl. Roms der Deutschen Nation) oder "géographe du roi" (Guillaume Delisle in Frankreich) verliehen wurde.

In der Zeit vor der Berufseinführung in der Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert waren die meisten "Kartographen" jedoch nur zufällig oder von Fall zu Fall in der Kartografie aktiv. Zahlreiche "Kartographen" der Frühneuzeit waren Naturwissenschaftler verschiedener Couleur wie der Hebräer (Sebastian Münster), der Mediziner (Konrad Türst), der Matheatologe und Philosoph (Johannes Schöner) oder der Sternenhüter (Edmond Halley).

Jahrhunderts arbeiteten aktuelle Vermesser und Geodäsisten (Karl von Müffling) in der Kataster. Sogar Maler und Fachleute wie Glasmaler (Hans Conrad Gyger), Baumeister (Erich Philipp Ploennies) und Bauern (Peter Anich) sind noch heute als "Kartographen" bekannt, während die Errungenschaften in ihrem Stammberuf bisweilen in den Vergessenheit geraten oder beinahe untergehen.

Verschiedene Forscher (Thomas Mackenzie) und Naturalisten (Eduard Wassiljewitsch Toll), die als "Kartographen" benannt sind, sind in vielen Fällen nicht Kartografen, sondern Kartografen im Sinn der technischen Reproduktion der jeweiligen Expeditions-Ergebnisse. Die im Alltagsgebrauch oft gebrauchte Formulierung "map" bezieht sich in der Regel auf die Erfassung - mit oder ohne Bestandsaufnahme - von bisher nicht bekannten Regionen oder Ufer.

Kapitäne oder Expeditionsführer werden daher in Biographien oft fälschlicherweise als "Kartographen" oder "Kartographen" beschrieben, obwohl sie selbst nur gelegentlich Landkarten haben. In der Armee wurden bis zum Zweiten Weltkrieg Kartografen (oft nur zeichnerische Soldaten) als Regimentszüchter eingesetzt, um die Topografie der sich verändernden Frontlinien genau darzustellen und so dem Generalstab die entsprechenden Besprechungsmuster zur Verfügung stellen zu können.

Die konzeptionelle Geschichte über den Kartographen: Joachim Neumann. Darin: "Kartographische Nachrichten" 38, 5 (1988) S. 185-190. Tooleys Wörterbuch der Kartenmacher.

Mehr zum Thema