Jugendschutzgesetz Ausbildung

Ausbildung im Jugendschutzgesetz

Nur wenn sie für das Training unvermeidlich sind, sind Ausnahmen zulässig. Youth Employment Protection Act - Faire Arbeitsbedingungen für Jugendliche. Sie stehen kurz vor dem Beginn ihrer Berufsausbildung.

Jobbing - wer darf wie viel wann wie viel mitarbeiten?

Sie legt fest, in welchem Lebensalter sie wo und für wie lange tätig sein dürfen. Lediglich die Arbeit innerhalb der Gastfamilie ist früher erwünscht. Die Regelungen sind auch während der Feiertage gültig. Nur ab dem 16. Lebensjahr dürfen junge Menschen einen regelmäßigen Urlaubsjob aufnehmen und vier Mal im Jahr mitarbeiten. Andere Regelungen sind für junge Menschen im Bereich der 15- bis 18-Jährigen anwendbar, die keine Schulbildung mehr besuchen:

Es werden acht Arbeitsstunden pro Tag bei 40 Wochenstunden zugelassen. Im Restaurantbereich sind Ausnahmeregelungen ab Vollendung des sechzehn. Lebensjahres möglich (Arbeit bis 22.00 Uhr). Die Jugendlichen ab einem Alter von sechzehn Jahren dürfen in einer Backstube um 5.00 Uhr morgens beginnen und die Jugendlichen ab einem Alter von siebzehn Jahren um 4.00 Uhr morgens. Weder gefahrbringende Tätigkeiten noch Akkordarbeit dürfen durchgeführt werden.

Welche Regelungen gibt das Jugendschutzgesetz?

Die Zielsetzung des Jugendschutzgesetzes (JArbSchG) ist der Schutz arbeitender Minderjähriger vor Überarbeitung und Gefährdungen am Arbeitplatz. Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf alle Arbeitsverhältnisse, einschließlich der dualen Ausbildung. Der Jugendschutzgesetz wurde im September 1960 verabschiedet und 1976 und 1984 grundlegend umgestellt. Welche Regelungen gibt das Jugendschutzgesetz? Der Jugendschutz reguliert die Erwerbstätigkeit von Kinder und Jugend.

Unter Kindern im Sinn des Rechts versteht man Personen bis zum vollendeten 14. Lebensjahr und unter jungen Menschen im Bereich von 15 bis 18 Jahren. Unter anderem regelt das Recht die zulässige Tages- und Wochenarbeitszeit, den Urlaubsanspruch, die ärztliche Eingangsuntersuchung und den Berufsschulbesuch in einem dualen Ausbildungssystem.

Jugendhilfegesetz

In Verbindung mit der Jugendarbeitsschutzforschungsverordnung (JASchUV) dienen die Gesetze zum Jugendschutz (JASchUV) dem Schutze von Kleinkindern (bis 14 Jahre) und jungen Menschen (von 15 bis 18 Jahre), die aufgrund ihrer noch nicht vollendeten physischen und psychischen Entfaltung besondere Gefährdungen in ihrem Arbeits- und Arbeitsleben sowie in der Ausbildung, vor allem im Gesundheitsbereich, erleiden müssen.

Auch für Gesundheitseinrichtungen (z.B. Krankenhäuser) erstreckt sich das GJASchG und wird dort vor allem im Rahmen der Ausbildung junger Menschen (z.B. Pflegeausbildung ab dem Alter von 16 Jahren) angewendet. Bis auf einige spezielle Regelungen ist die Anstellung von Kleinkindern und hauptschulpflichtigen Schülern untersagt. Während der Arbeitszeiten gilt: Junge Menschen dürfen nicht mehr als 8 Std. pro Tag und nicht mehr als 40 Std. pro Kalenderwoche arbeiten. Vor Beginn des Unterrichts vor 9 Uhr (gilt auch für noch berufsschulpflichtige über 18 Jahre), an einem Tag der Berufsschule mit mehr als 5 Std. Unterrichtszeit von je mind. 45 Min. (einmal pro Woche), in einer Berufsschulwoche mit planmäßigem Unterricht von mind. 25 Std. an mind. 5 Tagen; es sind ergänzende betriebseigene Ausbildungsmaßnahmen von bis zu 2 Std. pro Kalenderwoche gestattet.

Die Arbeitgeberin muss den jungen Menschen nach näherer Maßgabe von Untersuchungen und externen Weiterbildungsmaßnahmen befreien. Jungen Menschen muss im Vorfeld eine feste Ruhezeit von vertretbarer Länge eingeräumt werden; mind. 30 Min. bei einer Betriebszugehörigkeit von mehr als 4 - 6 Std. und 60 Min. bei einer Betriebszugehörigkeit von mehr als 6 Std. Im Falle der Einstellung von jungen Menschen (mit Ausnahme von Sonderbestimmungen für einige Wirtschaftszweige ) darf die Einsatzzeit (Arbeitszeit und Pausen) 10 Std. nicht übersteigen.

Junge Menschen dürfen nach dem Ende ihrer Tagesarbeitszeit nicht vor dem Ende eines zusammenhängenden Zeitraums von mind. 12 Freizeitstunden eingestellt werden. Um einen guten Schlaf zu gewährleisten, dürfen junge Menschen nur zwischen 6 und 20 Uhr eingestellt werden. Spezielle Regelungen erlauben eine andere Nutzung für individuelle Aktivitäten; z.B. können junge Menschen über 16 Jahre bis 23 Uhr im Mehrschichtbetrieb (z.B. Krankenhäuser) eingesetzt werden.

Junge Menschen dürfen nur an 5 Tagen in der Kalenderwoche eingestellt werden. Die Anstellung junger Menschen an samstags, sonntags und an gesetzlichen Tagen ist nicht gestattet. Junge Menschen in Spitälern; mind. 2 samstags und sonntags pro Tag sollten arbeitslos sein. Die Arbeitgeberin muss jungen Menschen für jedes Jahr bezahlter Urlaub einräumen.

Das sind 30 Arbeitstage für junge Menschen unter 16 Jahren, 27 Arbeitstage für junge Menschen unter 17 Jahren und 25 Arbeitstage für junge Menschen unter 18 Jahren. Bei der Einstellung junger Menschen mit befristeter und außerplanmäßiger Arbeit in Notsituationen, in denen keine erwachsenen Arbeitnehmer zur Verfuegung standen, koennen Beschaeftigungsverbote nicht beruecksichtigt werden. Junge Menschen dürfen keine Arbeit verrichten, die ihre körperliche oder geistige Kapazität übersteigt (z.B. Liegen von Pflegebedürftigen ohne Hilfen, Transport von Pflegebedürftigen) oder bei der sie besonderer Gefahr ausgesetzt sind.

Die Arbeitgeberin ist dazu angehalten, den Arbeitsplatz oder die Arbeitsstätten human zu gestallten, die Gesunderhaltung der Jugend und der Arbeitskräfte zu gewährleisten und die jungen Menschen vor Arbeitsbeginn über die Gesundheits- und Unfallrisiken, denen sie während ihrer Tätigkeit ausgesetzt sind, sowie über die Möglichkeiten und Massnahmen zur Abwehr dieser Risiken zu informieren (= Verpflichtungen anderer Arbeitgeber).

Die Anweisungen müssen spätestens alle sechs Monate wiederholt werden. Junge Menschen dürfen nicht physisch bestraft werden (so ist auch die psychische Misshandlung durch Belästigung oder Beschimpfung verboten). Jungen Menschen unter 16 Jahren dürfen keine alkoholhaltigen Getränke und Tabakerzeugnisse, jungen Menschen über 16 Jahren darf kein Brandy gegeben werden.

Die erste Folgeuntersuchung findet nicht später als 1 Jahr nach Beschäftigungsbeginn statt. Am Ende jedes weiteren Jahr kann der Heranwachsende noch einmal untersucht werden (= weitere Nachuntersuchungen). Weitergehende medizinische Prüfungen können beispielsweise in Erwägung gezogen werden, wenn die dem jungen Menschen anvertraute Arbeit Ängste vor einer Gefährdung seiner gesundheitlichen Situation hervorruft. Bei den medizinischen Prüfungen sind der Gesundheitszustand, die Entwicklungsstufe und der physische Zustand des jungen Menschen sowie bei den Folgeuntersuchungen auch die Folgen der Erwerbstätigkeit für seine gesundheitliche Situation und Entfaltung zu berücksichtigen.

Die Arbeitgeberin befreit den jungen Menschen von der Verpflichtung zur medizinischen Durchsicht. Die Arbeitgeberin muss eine Kopie des Justiz- und Pflegegesetzes, die Adresse der verantwortlichen Kontrollstelle und eine Meldung über Arbeitsbeginn und -ende oder Unterbrechungen an einem geeigneten Ort im Unternehmen zur Einsichtnahme ausstellen oder veröffentlichen. Er muss auch ein Register der jungen Arbeitnehmer geführt haben.

Durch eine Jugend- und Ausbildungsrepräsentanz wird die gemeinsame Repräsentation der jungen Menschen im Unternehmen durchgeführt.

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