Interessante Berufe mit Zukunft

Spannende Berufe mit Zukunft

interessant und ansprechend für Mädchen und Jungen. Interessante Wahl für Menschen, die eine Karriere mit Zukunft suchen. Übrigens sind sie nicht nur im Gaming-Bereich interessant. Werfen wir einen Blick auf einige interessante Profile für die Zukunft. Diese Berufe sind jedoch sehr vielfältig und interessant.

Führung

65 Prozent der Menschen sind bereits in Tätigkeiten tätig, die es vor einem viertel Jahrhundert noch nicht gab. Der Berufsstand ist mit der Serienproduktion von Kühlgeräten ausgestorben. Der technologische Wandel könnte wie der Eisverkäufer bald eine ganze Serie von Berufsgruppen erübrigen. In den Bereichen der digitalen Medien, der Automation und der künstlichen Befähigung werden unser Alltagsleben und damit auch unser Arbeitsleben revolutioniert.

Dabei gehen die Konsequenzen weit über die Zukunftsszenarien von Branche 4. 0 und der Zukunftsfabrik hinaus. Mit intelligenten Geräten werden Krankenhäuser, Anwaltskanzleien, Büros, Laboratorien, Call Center und unsere Privathaushalte erobert. Obwohl zunächst nur Einzelaktivitäten eliminiert werden, weil der Rechner sie schneller, zuverlässiger und kostengünstiger macht, werden ganze Arbeitsgruppen in nicht allzu ferner Zukunft nicht mehr existieren.

Für die Bereiche Kaufmännische Berufe, Ein- und Verkauf, Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung sind zahlreiche standardisierte Prozesse zur Netzwerkbildung und Datendigitalisierung geeignet. Nach Klärung der fachlichen und juristischen Belange des automatisierten Fahrens müssen auch LKW-, Taxi- und Bustreiber die Steuern an die Maschine weitergeben. Die Rio Tinto Gruppe verfügt in West-Australien über ein 1.700 Kilometer langes Erztransportnetz, das in Zukunft führerlos sein wird.

Der Digitalfachmann Deutschland sagt für den Tod von Berufen verschiedene Drehzahlen voraus. Wenn zunächst nur 40 Prozent der Aktivitäten automatisch durchgeführt werden sollen, könnte der verstärkte Rückgriff auf künstliche Intelligenz ein bis zwei Dekaden später bereits bis zu 80 Prozent des Stellenprofils ausmachen. Physische Arbeiten fallen zwangsläufig hinter unermüdliche Geräte zurück.

Routineaufgaben im Office-Bereich können dank spezieller Spezialsoftware auch vom PC aus durchgeführt werden. Aber auch in Berufsgruppen, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Komponenten als unberührbar angesehen wurden, sind die intelligenten, mitlernenden Geräte auf dem Vormarsch. Für die Zukunft ist es wichtig, sich auf die Bedürfnisse der Menschen einzustellen. Durch den Zugriff auf global verteilte Datenbestände mit mehreren tausend belegten klinischen Bildern kann ein Rechner die optimale Behandlung schneller und zuverlässiger diagnostizieren und aufzeigen.

In der Klinik der Wiener Philharmoniker ist der Stabroboter Da Vincis seit 2011 im Betrieb, es gibt bereits rund 2.900 Einheiten auf der ganzen Welt. Menschen sind in jenen Gebieten, in denen FlexibilitÃ?t, MobilitÃ?t und KreativitÃ?t wichtig sind, den Machinen Ã?berlegen. Es wird erwartet, dass sich rund 400 Unternehmen im Umkreis des Technologieparks niederlassen werden, um die Erforschung in den Gebieten Big Data, Biometrie, Machine Learning und Cloud Computing voranzubringen.

China will bis 2025 der absolute Weltmarktführer bei der künstlichen Intelligenz sein. In Asien ist die verlassene Produktion oft schon längst Wirklichkeit - nur wenige Menschen arbeiten in den Fertigungshallen. Hinter ihnen stecken Menschen, die diese Anlagen programieren, Rechenalgorithmen entwickeln und schließlich auf der Grundlage der berechneten Möglichkeiten entscheiden. Dies ist die Möglichkeit für die Mitarbeiter, professionell am Puls der Zeit zu sein.

Die Konfiguration von Robotern, Programmierapplikationen, Netzwerkmaschinen - also IT-Kenntnisse, die über das reine PC-Anwenderwissen weit hinausgehen - sind in der Zukunft unerlässlich. Es werden nicht nur die klassischen Fähigkeiten gelehrt, sondern auch, wie man einen eigenen Robot aufbaut, programmiert und pflegt. Berufsgruppen wie Datenwissenschaftler, Mobile Developer oder SEM Manager waren vor einem Jahrzehnt kaum bekannt.

Der Entwicklungsprozess geht rasant voran, vor allem, wenn die Geräte neue Dinge lernen. Noch vor wenigen Jahren war es ein aufwändiges Vorhaben, eine mit Industrierobotern ausgestattete Fertigungslinie so zu gestalten, dass sich die Maschinenausleger bei der Bearbeitung eines Werkstücks nicht gegenseitig in die Quere kommen, so dass die zwischengeschalteten Schritte und Bewegungsabläufe mit einer Spezialsoftware errechnet und als 3D-Modell nachgebildet werden können.

Denn auch Kreativberufe, die bisher als maschinensicher angesehen wurden, können nicht mehr als unbedenklich angesehen werden. Robots verfassen publizistische Reportagen, gestalten Wohnhäuser und Anlagen anstelle von Architekturen, können Übersetzen, Dichten und in letzter Zeit auch Kochkurse anbieten. Punkte können Menschen mit Einfallsreichtum und ungewöhnlichen Lösungsansätzen für komplexe Problemstellungen sein - Fertigkeiten, die ein Rechner nicht nachbilden kann.

Weil die Mitarbeitenden in Zukunft noch öfter in fachübergreifenden Arbeitsgruppen arbeiten werden, wird ein weiteres Geschenk immer wichtiger, das bekanntermaßen die Maschine noch nicht wirklich begreifen kann: die Verständigung. Mit der Learning Factory erweitert die Fachakademie Sankt Adrä schrittweise ihr Aus- und Fortbildungsangebot und macht es industrietauglich 4.0. Seit letztem Jahr bietet Festo das Grundmodell einer zukunftsweisenden Produktionsstätte an.

Für Thomas Reisinger, Chief Operating Officer von Infineon Austria, ist die Aus- und Fortbildung ein "Schlüsselkriterium für den Umgang mit dem Wandel ": "Es ist für uns von enormer Bedeutung, das notwendige systemgestützte Wissen in der "intelligenten" Fertigung in allen Formen der Ausbildung zu fördern. Das verlassene Werk ist nicht das angestrebte Projekt, auch wenn in vielen Fertigungshallen ganze Produktionslinien automatisch laufen.

Aktivitäten mit geringer Qualifizierung sind nicht mehr erforderlich, aber neue, innovative Lösungsansätze sind mehr denn je gefragt. Papierkram, Auftragsbearbeitung, Rechnungsstellung und viele andere Verwaltungsaufgaben, die in Büro- und Handelsabteilungen auftreten, können bereits in erheblichem Umfang mit Hilfe von EDV-Programmen abgewickelt werden. Dies wird auch in absehbarer Zeit der Fall sein - allein in Deutschland sind die Jobs von 1,6 Mio. Menschen davon bedroht.

Es ist sowieso schwer, sich Farmen ohne Maschine vorzustellen. Immer häufiger konnten die Robotern nicht nur Ställe reinigen und Feldarbeiten durchführen, sondern auch schwierigere Aufgaben wie das Verfüttern und Meln von Tieren. Robots verteilt Lebensmittel in Spitälern und Pflegeheimen, transportiert Wäschestücke und kommuniziert mit den Patientinnen und Patienten. Zum Beispiel in der Praxis. Die Menschen sind immer noch flinker und kompetenter in der Haushaltsarbeit als die arbeitsamen Geräte.

Bis 2019 werden nach Berechnungen der International Federation of Robotic Industries (IFR) rund 31 Mio. Robotern in Privathaushalten zum Mähen, Saugen oder Fenstereinigen von Rasenflächen verwendet werden. So oft sie wollen, erklärt eine Maschine, ohne verärgert zu sein. Dort, wo nicht nur Wissen, sondern auch soziale Kompetenz und Mitgefühl gefordert sind, müssen Robots (noch) fit sein.

Mehr zum Thema