Informatik Studium

Studium der Informatik

In der Informatik geht es auch um Programmierung - aber nur in geringem Umfang. Der Studiengang Informatik im Detail: mw-headline" id="Allgemein">Allgemein[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Der Studiengang Informatik ist der Studiengang des Fachbereichs Informatik. Sie wird an Colleges und UniversitÃ?ten mit akademischem Abschluss absolviert. Das Studium der Informatik kann an unterschiedlichen Ausbildungseinrichtungen absolviert werden.

In Deutschland sind dies im Hochschulbereich sowohl die Fach- als auch die Berufsakademien. Das Studium der Informatik schließt mit einer Universitätsprüfung und damit mit dem Erwerb eines Hochschulabschlusses ab.

Die Studieninhalte können je nach Art der gewählten Universität, aber auch von Universität zu Universität sehr unterschiedlich sein. Darüber hinaus bietet die Berufsakademie eine doppelte Ausbildung im Bereich der Informatik an. Die Studierenden lernen im Studium der Informatik zunächst die Grundkenntnisse der praxisnahen, kunsttheoretischen und technologischen Informatik sowie die dafür erforderlichen mathematischen Kenntnisse. Zusätzlich zu den traditionellen Lehrinhalten aus der Informatik sind aufgrund der zunehmenden Verteilung und Vertiefung auch fachübergreifende Teile, zumeist in Gestalt eines freien Zusatzfachs, in hohem Maß eingebunden.

Während die Bundesuniversitäten zu Beginn des Studiums der Informatik allgemeinbildende Kurse anboten, bieten sie heute vermehrt ganze fächerübergreifende Trendkurse, z.B. in den Bereichen der Bio-, Geo- oder Mediendidaktik, sowie Kurse für Lehrer an. Das Studium an einer Universität mit Promotionsberechtigung soll die Studierenden auf die naturwissenschaftliche Weiterentwicklung von neuen Verfahren vorzubereiten, während es an einer Fachhochschule üblicherweise die Möglichkeit gibt, bestehende naturwissenschaftliche Verfahren anzuwenden.

Das duale Studium an den Berufsakademien erfolgt zur einen Seite in einem Ausbildungsbetrieb, mit dem ein eigener Lehrvertrag abgeschlossen ist. Nach dem im zwanzigsten Jh. in Deutschland dominierten Hochschulabschluss [3] erfolgte im Rahmen des Bachelor- und Masterprozesses bis 2010 auch die Umschaltung auf die abgestuften Bachelor- und Masterstudiengänge in der Informatik, so dass die Diplomandenstudiengänge zu Ende gehen werden.

Wurden zunächst nur Diplome als Diplom-Informatiker oder Diplingenieur vergeben, so sind mit zunehmender Interdisziplinarität auch eigene Diplome in den Unterdisziplinen erschienen. Sie sind jedoch nicht durchgängig, und in hochdisziplinären Lehrveranstaltungen werden zum Teil noch die üblichen Diplombezeichnungen verwendet. Rund die Hälfe wird als Studium an der BA und die andere Hälfe im Ausbildungsbetrieb abgeschlossen.

Alte Lehrveranstaltungen müssen im Zuge der Re-Akkreditierung die Studienbezeichnung umstellen. Bei nicht-konsekutiven und weiterführenden Bildungsgängen können auch unterschiedliche Studienabschlüsse vergeben werden, die jedoch eher rar sind. Die Bachelor- und Masterstudiengänge werden als Studienabschlüsse von Hoch- und Fachschulen sowie FHs als Studienabschlüsse aufbereitet. Eine Differenzierung der Studienabschlüsse nach Art der Hochschule entfällt, so dass eine Unterscheidung zwischen FH und Hochschulabschlüssen nicht mehr möglich ist (mit Ausnahmen von Universitätszusätzen im Bachelor- oder Masterabschluss, siehe oben).

Es hängt auch nicht von der Art der Universität oder dem Fachgebiet Informatik ab. Sie sollen in Zukunft die hiesigen Rechte wie die Bachelorabschlüsse der Hochschulen[7] verleihen, um die Aufnahme in ein weiterführendes Studium zu erleichtern. In letzterem Falle ist die Promotionsarbeit in der Informatik keineswegs eine "Verpflichtung" zu Karrierechancen (anders als z.B. in der Pharmazie oder Chemie).

Die Bezeichnung Informatik wurde 1957 von Karl Steinbuch entwickelt (siehe Begriffsbestimmung der Informatik). Der Aufbau von Informatik-Studiengängen in der BRD fand gegen Ende der 1960er Jahre im Zuge des überregionalen Informatik-Forschungsprogramms (ÜRF) als Antwort auf die so genannte Software-Krise statt. Auch für den Informatikstudiengang wurden unter dem Einfluss von Piloty Vorschläge gemacht, die sich an den nordamerikanischen Informatikstudiengängen ausrichteten.

Gerhard Stoltenberg, der damals Bundesminister für Bildung und Forschung, nutzte 1968 in einer Ansprache an der Technischen Universität Berlin die Informatik als Namen für die zu etablierenden neuen Lehrveranstaltungen. Vorraussetzung für die Aufnahme in das Studium war die Aufnahme eines informatikwissenschaftlichen Studiums bis zum WS 1971. Die Technische Universität München (heute Technische Universität München) hat bereits 1967 einen Kurs in Informatik angeboten.

1969 führt die DDR das vollständige Studium der mechanischen Computertechnik ein. 1968 hat die Hochschule FH FW Wiesbaden den Lehrgang Informatik (Programmierung von Computersystemen) als eigenständigen Lehrgang einführt. Im WS 1969/70 bietet die Karlsruher Uni (heute KIT) ihren ersten Vollstudiumgang in Informatik an, produzierte 1971 den ersten diplomierten Informatiker in Deutschland und richtete 1972 die erste Fakultät für Informatik ein.

2002 wurden an den dt. Hochschulen 30 Jahre Informatik begangen. Die Rechtsgrundlage für das Studium der Informatik wurde in Österreich durch das BGBl vom 11. Juni 1969 gelegt. Bereits 1969 begann die Johannes Köhler Uni Linz mit den Lehrveranstaltungen des Diplomstudiengangs Informatik, obwohl die Gründer der Studienleitung unter der Leitung von Heinz Zemanek den gemeinsamen Auftakt mit Wien für 1970 vereinbart hatten.

Der Studiengang Informatik (Studiencode E88) wurde an der Technischen Hochschule Wien (damals noch "Technische Uni Wien") zusammen mit der Uni Wien (Studiencode A88) aufgebaut. Erstmalig in Österreich wurde der Informatik eine Untersuchungskommission zur Entwicklung von Studienordnungen und Curricula zur Verfügung gestellt, in der Professorinnen und Professor, wissenschaftliches Personal und Studierende zu gleichen Teilen repräsentiert waren (je 3 von "Technik" und je 2 von der Uni Wien; ein Drittel davon).

Nachdem sich dieses Experimentierfeld, das unter der allgemeinen Linie "Demokratisierung aller Lebensbereiche" der einzigen Regierung der SPÖ unter dem 1970 gewählten Kanzler Kreisky in der Informatik bewähren konnte, wurde dieser Ausschuss mit dem Universitäts-Organisationsgesetz 1975 ("UOG ") für alle österreichischen Studiengänge eingerichtet. Jänner 1971 findet an der TH Wien der Gründerkongress des Studiengangs mit hochkarätigen Rednern aus der ganzen Welt statt.

Durch die Ernennung von ein oder zwei Professorinnen und Professoren pro Jahr wurde das Studienangebot schrittweise mit dem Fortschritt des ersten Jahres weiterentwickelt. In den ersten Jahren stieg die Zahl der Informatikstudenten von etwa 50 im Jahr 1970 um etwa weitere 50 pro Jahr. Im Jahr 1975 verlassen die ersten Absolventinnen und Absolventen der Technischen Universität Wien mit dem Abschluss als dipl. Ing. (Dipl.-Ing.).

Die Informatik wurde in den Folgejahren und -dekaden zum Studienfach mit der größten Schülerzahl. Die Informatik hat sich in den 90er Jahren in eine Fülle von Lehrveranstaltungen verzweigt, obwohl weder Mensch, Fläche noch Geldmittel für sie zur Verfügung standen und stehen (z.B. Mediendidaktik, Medizininformatik). Im Jahr 2012 war die Technische Universität Wien dazu angehalten, die Zahl der Informatikstudenten zu begrenzen.

Erst 1980 gab es in der Schweiz die Möglichkeit, an der ETH Zürich zu studieren. Aktuell ist es, einen Teil des informatikwissenschaftlichen Studiums - angepasst an die ökonomischen Rahmenbedingungen - als Einzelstudium wie z. B. Wirtschaftsinformatik, Anwendungsinformatik oder Software-Engineering zu verankern.

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