Im Jugendamt Arbeiten

Arbeit im Jugendamt

In der Jugendhilfe als Sozialarbeiterin koordinieren Sie. Ist es möglich, mit einer Pädagogischen Weiterbildung im Bereich der Jugendhilfe zu arbeiten? Vorlesung ( "Ausbildung, Lernen, Pädagogik")

Guten Tag, ich überlege, die Pädagogik im Ferienbetrieb zu starten und möchte wissen, ob ich auch im Jugendamt (o.ä.) arbeiten kann, weil ich Menschen (vor allem Kinder und Jugendliche) unterstützen möchte, anstatt sie im Zuge einer Institution (Kindergarten, Waldorfschule, Jugendclubs) didaktisch auf ihrem Weg zu unterstützen.

Oft habe ich gehört, dass man für das Jugendamt lernen muss, aber weil ich nicht so viel lernen will (aber es wäre möglich, da ich das Gymnasium abgeschlossen habe), würde ich lieber eine Schulausbildung machen und würde wissen, ob es überhaupt sinnvoll ist, wenn ich zum Jugendamt gehen will.

Die Studie ist für mich nicht unmittelbar eine Option, denn ich habe leider die Befürchtung, dass das Ganze nicht für mich ist. Das Jugendamt bietet nach meinem Kenntnisstand fast keine Praktikumsplätze an (es sei denn, man studiert dann) und ohne Praktikumsplätze, nur um einen Job zu lernen, empfinde ich etwas Mutiges.

Nein, in den Pädagogikbereichen müssen Sie einen Abschluss in Sozialarbeit haben. Natürlich können Sie auch ein staatlich geprüfter Ausbilder sein. In der Regel ist auch eine länger andauernde Berufspraxis in den engen Arbeitsbereichen der Sozialarbeit erforderlich, die sich im Bereich der Jugendhilfe ansammeln. Während meiner Ausbildung zur Erzieherin leitete ich als Ehrenamtlicher einen Jugendclub für ein Jugendamt.

Danach sammelte ich Arbeitserfahrung als Pädagoge. In den Jugendämtern werden z.B. für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Wohnheimen genutzt. Ich habe diese beiden dann als Erzieherin in einem Heim für Kleinkinder und Kleinkinder betreuen können. Danach habe ich Teilzeit gelernt und wurde vom Jugendamt übernommen. Das hat den Nachteil, dass Sie viel mehr Erfahrungen als Pädagoge haben, denn Sie haben auch Erfahrungen auf der Nebenseite, die die Sozialarbeiterin im Jugendamt vielleicht nicht weiß.

Meistens arbeiten Pädagogen in den Bereichen von Kindern und Jugendlichen. Sozialarbeiterinnen und -arbeiter nehmen hauptsächlich Managementaufgaben wahr. Auch dieser Weg über den zweiten Bildungsverlauf wäre für dich sehr gut, denn du bist dir nicht ganz sicher, ob das Studieren zu dir passt. Auf der anderen Seite willst du für die Kleinen arbeiten. In der Tat bist du als Pädagoge viel mehr in der Funktion des Betreuers und Begleiters.

In der Jugendhilfe als Sozialarbeiterin koordinieren Sie. Das Jugendamt ist eine sehr verantwortungsvolle, aber auch sehr administrative Tätigkeit. Sie übernehmen zwar Eigenverantwortung für die Kleinen, aber Sie müssen die Betonarbeit anderen übergeben, die sie in Ihrem Namen erledigen und diese überwachen. Sie betreuen so viele kleine und große Gruppen, aber Sie haben sehr wenig Zeit.

Deshalb ist das Lernen der beste Weg. Andererseits übernehmen Sie natürlich auch als Erzieherin viel Eigenverantwortung, aber hier haben Sie weniger Mitgestaltungsmöglichkeiten. Doch beim Jugendamt entscheidet man das nicht allein. Deshalb empfehle ich dir, zu studieren, weil du bereits das Abi hast. Die Ausbildung zum Pädagogen nimmt dann alles sehr lange in Anspruch und man kann als Pädagoge viel weniger verdienen als als ein Soziallehrer.

Wenn Sie dies in Teilzeit tun, ist die Vollzeitarbeit sehr zeitaufwendig. Warum erkundigen Sie sich nicht bei der Kinderschutzbehörde in Ihrer Nähe?

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