Ihk Vergütung Ausbildung

Honorarausbildung Ihk

Nach dem Berufsbildungsgesetz muss der Ausbildungsbetrieb dem Auszubildenden eine angemessene Ausbildungsvergütung zahlen. Für die Ausbildung erhalten die Bildungseinrichtungen eine Vergütung, die sich in der Regel auf mehrere hundert Euro pro Monat beläuft. In allen Fragen rund um die Ausbildung berät und informiert die IHK.

Starkes Interesse Grundiertes Interesse

Gemäß 8 Abs. 1 S. 2 BBiG ist es möglich, die Ausbildungsdauer zu kürzen. Voraussetzung dafür ist ein berechtigtes Interesse und ein gemeinsamer Antrag von Praktikanten und Ausbildern. Es ist auch zu rechnen, dass das Trainingsziel auch in der kürzeren Zeit erfüllt wird. In diesem Fall kann eine Reduzierung der tages- oder wochenbezogenen Trainingszeit in Erwägung gezogen werden.

Damit ist es möglich, die Teilzeitausbildung im Rahmen der regelmäßigen Ausbildung zu durchlaufen. Dabei wird die regelmäßige Trainingszeit (z.B. drei Jahre) beibehalten, während die Tages- oder Wochenschulzeit gekürzt wird. Ein " legitimes Eigeninteresse " besteht jedoch nach der Vorschlag des Hauptgeschäftsführers des Bundesinstituts für Arbeitswelt und Arbeitswelt, wenn die Praktikanten eigene betreuungsbedürftige Familienangehörige oder eigene oder ähnliche haben.

Teilzeitausbildungen können auch für die Ausbildung von Menschen mit Behinderungen in Frage kommen. Die berufsbegleitende Ausbildung bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, Familie und Ausbildung zu verbinden. Für die Abkürzung der Trainingszeit setzt das LBiG keine Nachfrist. In der Regel sollte eine minimale Wochenschulungszeit von 25 Std. gewährleistet sein. Option 1: Berufsbegleitende Ausbildung ohne Ausbildungszeitverlängerung (z.B. drei Jahre nach Ausbildungsordnung).

Der Arbeitsaufwand, einschließlich des Unterrichts an der Berufsschule, beläuft sich auf mind. 25 Std. pro Woche (oder 75% der Wochenarbeitszeit). Option 2: Teilzeitausbildung mit einer Erweiterung der Ausbildungsdauer um höchstens ein Jahr. In der Regel muss die Arbeitszeiten, einschließlich des Vollzeit-Berufsschulunterrichts, die wöchentliche Stundenzahl 20 nicht überschreiten. Die Zeitpunkte, zu denen diese Arbeitszeiten erbracht werden sollen (Morgen, Abend, Nacht, Wochenzeitkonto), werden von allen Vertragspartnern vereinbart.

In beiden Versionen wird das Ausbildungsgeld als Prozentsatz der geleisteten Arbeitsstunden berechnet. Der Lehrvertrag, in dem die Teilzeitvereinbarung in schriftlicher Form festgelegt ist, wird um einen Vertragszuschlag ergänzt. Auch der Ausbildungsbetrieb kann die Vergütung entsprechend der prozentualen Kürzung der Einarbeitungszeit reduzieren. Im Falle der Ausbildung steht die Lern- und Ausbildungsverpflichtung im Mittelpunkt, aber da nach der ständigen Gesetzgebung des BAG auch die Ausbildungsbeihilfe bezahlbar ist, kommt dem Arbeitsrechtsgrundsatz "keine Ausbildung, keine Vergütung" sinngemäß die gleiche Bedeutung zu wie dem Arbeitsrechtsgrundsatz "keine Beschäftigung, keine Bezahlung".

Beispiel: Das folgende Rechenbeispiel soll veranschaulichen, inwieweit durch eine unveränderte Entgeltfortzahlung nicht mehr zu begründende Abweichungen auftauchen. Die Ausbildung eines Lehrlings erfolgt in der Regel in einem Zeitraum von 36 Jahren. Für eine Wochenarbeitszeit von 39 Std. bekommt er 600,00 ? pro Monat. Daraus resultiert eine rechnerische Vergütung von 21.600,00 für die gesamte Ausbildungszeit von 36 Jahren.

Kürzung von 36 auf 24 Monate: Kürzt der Praktikant seine Ausbildung um 1/3 von 36 auf 24 Wochen, so bekommt er zweifellos nur eine Gesamtvergütung von 14.400,00 für diese eigentliche Ausbildung (24 Monate). 39 auf 26 Stunden pro Woche:Würde der Praktikant seine Wochenausbildung jedoch durch eine Teilzeitausbildung nach 8 Abs. 1 S. 2 LBiG um 1/3 von 39 auf 26 Stunden pro Woche reduzieren und wäre die Ausbildungsbeihilfe vollständig zu bezahlen, würde der Praktikant in den 36 Folgemonaten 21.600,00 ? erhalten.

Wer seine Wochenarbeitszeit um 1/3 auf 26 Std. reduziert, erhält ansonsten die gleichen Vergütungen wie ein Praktikant, der die ganzen 39 Std. pro Woche ausführt.

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