Ihk Duale Ausbildung

Doppelte Ausbildung bei Ihk

Wofür steht eigentlich die duale Ausbildung? Ein Video erklärt die duale Ausbildung in Deutschland auf Arabisch. Es gibt keine einheitliche Regelung, wie z.B. bei der dualen Ausbildung, für das duale Studium.

In diesem Video wird das Prinzip der dualen Ausbildung in wenigen Bildern erläutert. Wenn auf Ihrem Gerät kein Video angezeigt wird, können Sie direkt auf YouTube darauf zugreifen: " Duale Ausbildung".

Doppelte Ausbildung - IHK für Ostfriesland und Papenburg

Die IHK Ostfriesland und Papenburg verzeichnete am 31. Dezember 2017 in ihrem Landkreis 2.130 neue Ausbilderverträge. Von diesen sind 661 Aufträge für technische und 1169 für kommerzielle Berufe. Der technische Teil verzeichnete damit ein Plus von 0,8 Prozentpunkten, während der kommerzielle Teil das Ergebnis des Vorjahres exakt erreichte.

Betrachtet man die Einzelbranchen im gewerblichen Sektor, so ist der Einzelhandel auffällig. Während im Jahr 2015 noch 656 Lehrverträge registriert wurden, wurden im Jahr 2017 noch 582 Verträge registriert. Der wachsende Wettbewerb durch den Online-Handel dürfte eine große Bedeutung haben. In diesem Jahr wird die Fragestellung von Interesse sein, wie der neue Lehrberuf "E-Commerce-Kaufmann" vor diesem Hintergund aufgenommen wird.

Ähnliches gilt - in kleinerem Umfang - für den Bankensektor im IHK-Kreis. Aber auch hier zeigte sich ein Tendenz zu sinkenden Trainingszahlen (87 im Jahr 2015, 55 im Jahr 2017). Eine wichtige Bedeutung hat auch hier die Automatisierung von Prozessen. Vor allem in den fordernden Lehrberufen macht sich der Trendwende zum Bachelort bemerkbar.

Die Situation im Sektor "Transport/Transport" ist ermutigend. Für die Zukunft ist die Industrie mit einem Zuwachs von 20,1 Prozentpunkten und 215 Neuverträgen gut aufgestellt. Im Jahr 2017 erwies sich der kaufmännische und gewerbliche Sektor als stabil und war in Bezug auf die Sektoren keinen Fluktuationen unterworfen. Die IHKN Niedersachsen wollte wissen, was sich 2017 abspielt und setzte ihre Arbeit mit den Praktikanten fort.

Bei einer Befragung von mehr als 4.400 Lehrlingen aus ganz Niedersachsen im vergangenen Lehrjahr stellte der IHKN die Frage: Was unterscheidet einen attraktiven Lehrbetrieb aus ihrer Perspektive und was ist für sie von Bedeutung? Mehr als 90 Prozentpunkte der Teilnehmer gaben an, dass ihnen eine fundierte Ausbildung und eine gute Vorbereitung auf die Prüfung besonders auffallen.

Im Gegensatz dazu glauben nur rund 60 Prozentpunkte, dass dies auch in ihren Betrieben der fall ist. Aber auch das Arbeitsklima hat bei den Auszubildenden einen besonderen Stellenwert: Mehr als 90 Prozentpunkte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschten sich eine respektvolle und familiäre Atmosphäre bei der Arbeit. Für viele beinhaltet dies das Empfinden, von ihren Trainern ernst genommen zu werden und regelmäßiges Rückmeldungen zu erhalten - auch und gerade für gute Leistung.

Andererseits spielt die materielle Rahmenbedingung nur eine nachgeordnete Rolle: Nur bei 19 bzw. 9 Prozentpunkten der untersuchten Trainees sind interessante Arbeitszeitmodelle und eine hohe Vergütung entscheidend. Für die Qualität der Ausbildung und das Arbeitsklima spielt der Trainer eine besonders wichtige Rolle: Er ist der erste Anlaufstelle für die Praktikanten und damit der Dreh- und Angelpunkt für das duale Ausbildungssystem.

Jeder Zweite gab in der IHKN-Umfrage an, dass das Praxissemester die optimale Maßnahme zur Berufsorientierung ist. So hat jeder, der gute Trainingsbedingungen hat, auch gute Aussichten, von den jungen Menschen in die Shortlist zu kommen. Etwa 40 Prozentpunkte der untersuchten Trainees achten bei der Auswahl auf das Bild eines Betriebes.

Gerade in der Zeit von Facebook & Company können Einzelunternehmen oder auch ganze Industrien rasch in einem unvorteilhaften Umfeld stehen und im Wettbewerb um die besten Köpfe verlieren. 52 Fragestellungen zum Themenbereich Training im Haus gibt es. Die jungen Menschen müssen sich auch im System der doppelten Ausbildung bei den Trainern durchsetzen.

Nach 74 Prozentpunkten der Betriebe in Niedersachsen ist eine der großen Schwierigkeiten die fehlende Reife der Ausbildung junger Menschen. Etwa 61 Prozentpunkte der Betriebe fördern ihre Praktikanten mit einem eigenen Nachhilfeunterricht. Zur noch besseren Vorbereitung junger Menschen auf ihren zukünftigen Beruf plädiert das IHKN für einen noch rascheren Einstieg in die Berufsausbildung.

Die Erfolgsformel der "dualen Ausbildung" muss gegenüber Schul- oder externen Anbietern im Vordergrund stehen. Zudem muss die Äquivalenz der doppelten Ausbildung mit dem Reifezeugnis noch klarer vermittelt werden.

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